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Walther Davisson

deutscher Geiger und Dirigent

LebenBearbeiten

Davisson besuchte das Wöhler-Realgymnasium in Frankfurt am Main. Nach dem Abitur studierte er von 1900 bis 1906 Violine bei Adolf Rebner am Dr. Hoch’s Konservatorium. Von 1906 bis 1913 war er Sekundarius in dessen Quartett.

Von 1908 bis 1918 unterrichtete er Violine am Hoch'schen Konservatorium. Danach leitete er eine Violinklasse am Leipziger Konservatorium und wurde dort 1922 stellvertretender Direktor. Von 1932 bis 1942 war er deren Rektor. In den Jahren 1947 bis 1948 lehrte er an der Staatlichen Hochschule für Theater und Musik Halle. Von 1950 bis 1954 war Davisson Künstlerischer Leiter der Frankfurter Musikhochschule und des Konservatoriums. Zu seinen Schülern gehörten u. a. Gerhard Bosse, Saschko Gawriloff und Arnold Matz.

Walther Davisson war zudem Herausgeber von Violinliteratur. Er editierte unter anderem Bachs Sonaten und Partiten für Violine solo.

Für das US-amerikanische Label VOX machte Davisson als Dirigent in den 1950er-Jahren einige Schallplattenaufnahmen, bei denen er Solisten wie etwa Joseph Schuster, Bronisław Gimpel und Friedrich Wührer begleitete.[1] Diese Aufnahmen wurden in Deutschland vom Europäischen Phonoklub vertrieben.[2]

AuszeichnungenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

  • Davisson, Walther. In: Brockhaus-Riemann Musiklexikon. CD-Rom, Directmedia Publishing, Berlin 2004, ISBN 3-89853-438-3, S. 2482.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Als Beispiel: Beethoven - Triple Concerto, Brahms Double Concerto. bei Discogs
  2. Als Beispiel: Brahms - Konzert Für Violine Und Cello a-Moll Op. 102. bei Discogs
  3. Aktuelle Diplom-/ Magister-/ und Masterarbeiten. Website der KUG. Abgerufen am 3. April 2012.