iBlali

Deutscher Youtuber
(Weitergeleitet von Viktor Roth)
IBlali

iBlali im Jahre 2013

Allgemeine Informationen
Sprache Deutsch
Genre Let’s Play, Vlog, Comedy
Gründung 2011 (iBlali)
2011 (Bücherclub)
2006 (Aligator1024)
Kanäle iBlali
Bücherclub
Aligator1024
Abonnenten über 2.400.000 (iBlali)
über 300.000 (Bücherclub)
über 130.000 (Aligator1024)
Aufrufe über 400.000.000 (iBlali)
über 13.000.000 (Bücherclub)
über 25.000.000 (Aligator1024)
Videos über 350 Videos (iBlali)
über 50 Videos (Bücherclub)
über 850 Videos (Aligator1024)
Iblali auf den Video Days 2014

iBlali „Ali“ (bürgerlich Viktor Roth; * 29. Februar 1992 in Kasachstan) ist ein deutscher Webvideomoderator und -produzent. Er ist Betreiber des gleichnamigen in Deutschland fünfzehntgrößten YouTube-Kanals.[1]

Inhaltsverzeichnis

LebenBearbeiten

Viktor Roth zog im Alter von sechs Jahren aus Jessil in Kasachstan, wo er mit seiner russlanddeutschen Familie in ärmlichen Verhältnissen lebte, nach Deutschland. Die Familie zog mehrfach um.[2] Seit seinem neunten Lebensjahr lebte er in Wedel und besuchte dort die Theodor-Storm-Schule. Nachdem Roth seinen Hauptschulabschluss absolvierte, besuchte er die Berufsfachschule in Pinneberg und holte seinen erweiterten Realschulabschluss nach.[2] Nach kurzer Arbeitslosigkeit entschloss er sich, sein Abitur auf dem Fachgymnasium in Elmshorn nachzuholen, brach die Schule jedoch 2011 wenige Monate später ab,[2] um sich nach der erfolgreichen Teilnahme an YouTube NextUp, einem Projekt für die Unterstützung neuer Kanäle mit einem Preisgeld von 20.000 Euro, und der Partnerschaft mit dem Multi-Channel-Netzwerk Mediakraft Networks vollkommen YouTube widmen zu können. Im selben Jahr zog er nach Düsseldorf,[3][4] von wo er nach einem Jahr nach Köln umzog.[5]

Werdegang auf YouTubeBearbeiten

Angefangen hat Roth auf YouTube mit Let’s Plays unter dem Account-Namen Aligator1024. Sein erstes Video wurde am 17. Juni 2006 von ihm auf YouTube hochgeladen. Während seiner Let’s-Player-Zeit hatte er noch einen zweiten Account namens „Bl4li“, auf dem er Kurzfilme und selbstgemachte Lieder wie „Dönerbuden-Ali“ hochgeladen hat, doch dieser existiert nicht mehr. Auf Bl4li machte Roth erste Erfahrung mit Kurzfilmen, aus welchem sein jetziger Hauptkanal iBlali hervorging. Nachdem er mit seinem Kanal iBlali durchstartete, stellte er das Let’s Playen ein. Auf seinem Hauptkanal startete er mit vier Serien (iBlali, Trve and a half men, Ali-Tells, Flop-Games) und produzierte noch kleinere Videos mit anderen Themen (Creeps & Videospielmythen). Auf seinem Hauptkanal erscheint einmal wöchentlich samstags ein Video. Mit dem neuen Kanal gewann er schnell viele neue Zuschauer und Abonnenten. 2014 hat er bekanntgegeben, dass er wieder mit Let’s Plays beginnen möchte und plant diese auf seinem Gamingkanal (Aligator1024) fortzusetzen.[6] Des Weiteren kooperiert er immer wieder mit anderen Youtubern, wie unter anderem ApeCrime, Simon Unge, Julien Bam oder Y-Titty. Er steht mit allen seinen Kanälen bei Mediakraft Networks unter Vertrag.

Ende 2015 gab er in einem Video bekannt, er werde unter Aligator1024 keine weiteren Videos veröffentlichen und sich insgesamt den Videos über Computerspiele widmen.[7][8]

Formate auf iBlaliBearbeiten

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iBlaliBearbeiten

Dieses Format ging 2011 als Erstes auf dem gleichnamigen Hauptkanal auf Sendung. Zunächst waren Videospiele und deren Hype die Themen in den ersten Folgen, bis schließlich iBlali auch andere gesellschaftliche Themen thematisierte.

Würdest du eher...Bearbeiten

In diesem Format geht iBlali, meist mit einem anderen Youtuber auf eine Website mit Would you rather…-Fragen und beantwortet diese.

Ali-TellsBearbeiten

Kurz nach dem Start des Formats „iBlali“ folgte „Ali-Tells“ – hier reagierte er auf ca. 10 – 15 zum größten Teil albern gestellte Fragen, um diese satirisch oder sarkastisch zu beantworten. Viele Special Effects und die Einbindungen von Personen (z. B. in früheren Folgen seine Mutter und seine Ex-Freundin Yuki) sind bzw. waren Bestandteil dieses Formats.

iAskBearbeiten

Dieses Format begann Viktor Roth im Jahr 2016, als er, wie er sagte, "aus dem Format Ali tells herausgewachsen war". Er beantwortet hier ähnlich wie in Ali-Tells 10-15 Fragen, teilweise sarkastisch und teilweise mit Message hinter dem Humor.[9]

VideospielmythenBearbeiten

Im Oktober 2012 brachte iBlali ein weiteres Format auf seinen Kanal – die „Videospielmythen“. Diese handeln von geheimnisvollen Geschichten rund um Videospiele, die iBlali zunächst vorstellt und am Ende des Videos auflöst, angelehnt an X-Factor: Das Unfassbare. Hauptsächlich sind gruselige, aber auch lustige Eastereggs, die in den Videospielen versteckt sind, Bestandteil der Mythen.

Creeps (Creepypastas)Bearbeiten

Da die Videospielmythen nach einiger Zeit aufgebraucht waren, startete iBlali 2013 das neue Format „Creeps“ auf seinem Kanal. In diesem Format geht es um Creepypastas, welche neu übertragen werden und gerne mit dem eigenen Stil von iBlali geschmückt sind. Jedoch ist „Creeps“ eines der seltensten benutzten Formate des Kanals (Nach Flop Games).

What if?Bearbeiten

Am 18. Januar 2014 rief iBlali das Format „What if?“ ins Leben. In diesem Format bezieht er sich auf „Was wäre wenn-Fragen“ jeglicher Art. In der am 18. Januar 2014 erschienenen ersten Ausgabe fragt er sich „Was wäre, wenn er ein ‚Pro-Gamer‘ wäre“.

#AskAliBearbeiten

„#AskAli“ war ein Format auf iBlalis Zweitkanal BlaVlog. Mittlerweile hat iBlali seinen Erst- und Zweitkanal fusioniert und dadurch ist #AskAli von BlaVlog auf iBlali übergegangen. In diesem Format beantwortet iBlali Twitter-Fragen mit dem Hashtag „#AskAli“. Dieses Format ist durchaus ernster und ehrlicher als Ali-Tells, allerdings sind dennoch einige Antworten mit dem Humor iBlalis geschmückt.

Google ItBearbeiten

Bei Google It gibt iBlali bei Google den Anfang eines Satzes ein, woraus Google Satzvorschläge bildet, beispielsweise:
Wieso hat meine Freundin

  • ... Schluss gemacht
  • ... mich ermordet
  • ... mich vergewaltigt

Let's PlaysBearbeiten

Als iBlali seinen Hauptkanal Ende 2015 neu ausrichtete, wurden Let’s Plays zu seinem neuen Hauptformat. In diesen Videos spielt iBlali verrückte Indie-Games (z. B. Yandere Simulator oder Super Incredible Simulator 69), Horror-Indie-Games (z. B. Lost Tomb oder Emily Wants To Play) oder Super Mario 64 Multiplayer mit Envolin.

BücherclubBearbeiten

Der Bücherclub ist ein Format in dem er über ihn bewegende Themen spricht. Meist sind auch seine zwei engsten Freunde in den Bücherclub-Videos zusehen.

AuszeichnungenBearbeiten

  • 2011 gewann er den „Youtube NextUp“-Wettbewerb.[10]
  • 2014 wurde iBlali im Rahmen des Videodays der „Goldene Play Button“ für 1.000.000 Abonnenten verliehen.[11]

FilmografieBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten