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Vernio ist eine Stadt mit 6048 Einwohnern (Stand 31. Dezember 2017) in der italienischen Provinz Prato, Region Toskana.

Vernio
Wappen
Vernio (Italien)
Vernio
Staat Italien
Region Toskana
Provinz Prato (PO)
Koordinaten 44° 3′ N, 11° 9′ OKoordinaten: 44° 3′ 0″ N, 11° 9′ 0″ O
Höhe 278 m s.l.m.
Fläche 63 km²
Einwohner 6.048 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte 96 Einw./km²
Postleitzahl 59024
Vorwahl 0574
ISTAT-Nummer 100007
Volksbezeichnung Verniatti
Schutzpatron Sant’Antonio Maria Pucci
Website Vernio

Inhaltsverzeichnis

GeschichteBearbeiten

Die Stadt liegt in der Nähe eines Flusses, an dem ein römisches Winterlager errichtet worden ist (castra Hiberna, daher der Name Vernio). Aus dieser Zeit stammte eine römische Brücke im heutigen Stadtteil Mercatale-San Quirico, die im Zweiten Weltkrieg zerstört wurde. Im 12. Jahrhundert wurde das Lehen an die lombardische Adelsfamilie Cadolingi erteilt. Im Jahr 1164 gab Kaiser Friedrich Barbarossa die Stadt an Graf Alberto Bardi und damit an die florentinische Bankiersfamilie Bardi.[2] Nach dem Wiener Kongress gehörte die Stadt zum Großherzogtum Toskana.

GeografieBearbeiten

Die Gemeindefläche beträgt 63,3 km² und die Bevölkerungsdichte beläuft sich auf 94 Einwohner pro km². Im nördlichen Gemeindegebiet westlich des Ortsteils Montepiano entspringt der Fluss Setta. Der Fluss Bisenzio verbringt 6 km im Gemeindegebiet.

Vernio grenzt an folgende Gemeinden: Barberino di Mugello (FI), Camugnano (BO), Cantagallo, Castiglione dei Pepoli (BO).

DemografieBearbeiten

Vernio zählt ca. 2.470 Privathaushalte. Zwischen 1991 und 2001 stieg die Einwohnerzahl von 5.464 auf 5.535 an. Dies entspricht einem prozentualen Zuwachs von 1,3 %.

 

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

PersönlichkeitenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Persönlichkeiten, die mit der Stadt verbunden sindBearbeiten

  • Ulrich Tukur (* 1957), deutscher Schauspieler, lebt teilweise im Dorf Montepiano, einem Ortsteil von Vernio

WeblinksBearbeiten

  Commons: Vernio – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistiche demografiche ISTAT. Monatliche Bevölkerungsstatistiken des Istituto Nazionale di Statistica, Stand 31. Dezember 2017.
  2. Grazia Pernis, M.; Schneider Adams, L. (2008). Romaniello, M. P., ed. "Lucrezia Tornabuoni de' Medici and the Medici Family in the Fifteenth Century". The Historian 70 (2): S. 389–390 (engl.)