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Vanessa Vu (2019)

Vanessa Vu (* 1991 in Eggenfelden) ist eine deutsche Journalistin.

LebenBearbeiten

Vanessa Vu, geboren als Vũ Hồng Vân, ist Kind vietnamesischer Eltern und hat zwei jüngere Geschwister. Sie wohnte die ersten Jahre ihres Lebens in einem Asylbewerberheim und ihre Familie war von Abschiebung bedroht. Nach dem Abitur studierte sie Ethnologie und Völkerrecht an der Ludwig-Maximilians-Universität München (Bachelor) und Südostasien Studien mit Schwerpunkt auf Ethnizität und Konflikt in London (Master). Anschließend machte sie ihren Master in Journalistik an der Deutschen Journalistenschule in München.[1]

Ihre Kindheit thematisiert sie in ihrem Artikel "Meine Schrottkontainerkindheit", für den sie 2018 mit dem Theodor-Wolff-Preis geehrt wurde. Sie war Stipendiatin der Heinrich-Böll-Stiftung.[2] Zur Zeit arbeitet sie als Redakteurin im Politik- und Gesellschaftsressort bei Zeit Online.[3] Zu ihren Schwerpunkten zählen Rassismus, Migration und Feminismus. Zusammen mit Minh Thu Tran betreibt sie den Podcast "Rice and Shine".[4]

Auszeichnungen und NominierungenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Shitstorm, was tun? Wie sich Vanessa gegen die Wut des Netzes wehrte - Medianauten - Das Magazin für junge Medienmacher. In: Medianauten - Das Magazin für junge Medienmacher. 24. Februar 2016 (medianauten.net [abgerufen am 14. Juli 2018]).
  2. Vanessa Vu | Heinrich-Böll-Stiftung. In: Heinrich-Böll-Stiftung. (boell.de [abgerufen am 14. Juli 2018]).
  3. Vanessa Vu. In: ZEIT ONLINE. (zeit.de [abgerufen am 14. Juli 2018]).
  4. Minh Thu Tran & Vanessa Vu: Rice and Shine. Abgerufen am 14. Juli 2018.
  5. Helmut Schmidt Journalistenpreis. Abgerufen am 14. Juli 2018 (deutsch).
  6. BDZV: Vanessa Vu. In: Theodor Wolff Preis. (bdzv.de [abgerufen am 14. Juli 2018]).