Todesfall George Floyd

gewaltsame Tötung eines unbewaffneten Afroamerikaners durch die Polizei in Minneapolis
Demonstration in Minneapolis am 26. Mai 2020
Ausschreitungen in Minneapolis infolge des Todesfalls
Polizei und Nationalgarde in Philadelphia, während der Demonstrationen

Der Todesfall George Floyd ereignete sich am 25. Mai 2020 in Minneapolis im US-Bundesstaat Minnesota, als der 46-jährige Afroamerikaner George Perry Floyd durch eine gewaltsame Festnahme getötet wurde. Ein Video des Vorfalls sorgte weltweit für Aufsehen. Die vier an dem Einsatz beteiligten Polizeibeamten wurden nach Bekanntwerden des Videos entlassen und wegen des Verdachts auf ein Tötungsdelikt inhaftiert. Der Fall löste großflächige Proteste gegen Polizeigewalt und Rassismus in den Vereinigten Staaten sowie anderen Teilen der Welt aus. Wegen Ausschreitungen und Plünderungen, bei denen es zu mehreren Todesopfern kam, wurden ab dem 31. Mai 2020 in 40 US-Städten Ausgangssperren verhängt sowie das Militär in Form der Nationalgarde eingesetzt. In diesem Zusammenhang kam es zu weiteren Fällen von Polizeigewalt, die als unverhältnismäßig kritisiert wurde.

Vorfall

Polizeieinsatz und Tod George Floyds

Am 25. Mai 2020 kaufte der 46-jährige Afroamerikaner George Perry Floyd kurz vor 20:00 Uhr bei „Cup Foods“, einem Lebensmittelgeschäft an der Chicago Avenue in Minneapolis, eine Schachtel Zigaretten und stieg anschließend in seinen auf der anderen Straßenseite geparkten Pkw. Der 20-Dollar-Schein, mit dem Floyd bezahlte, wurde im Laden für falsch gehalten. Zwei Mitarbeiter folgten Floyd zu seinem Auto und forderten die Herausgabe der Zigaretten. Floyd weigerte sich jedoch, sie zurückzugeben. Ein Mitarbeiter rief daraufhin die Polizei an, wozu Geschäfte bei Verdacht auf Falschgeld in Minnesota verpflichtet sind. Bei dem Gespräch mit der Polizei schilderte der Mitarbeiter, dass Floyd in einem blauen Fahrzeug vor dem Laden sitze und „schrecklich betrunken“ sei.[1][2][3][4]

Daraufhin begab sich ein Streifenwagen, besetzt mit den beiden Polizeibeamten James Kueng und Thomas Lane, zu dem Geschäft. Gegen 20:08 Uhr betraten Kueng und Lane dieses kurzzeitig und gingen anschließend auf die gegenüberliegende Straßenseite zum Pkw von George Floyd. Lane bewegte sich dort zur Fahrerseite, zog seine Schusswaffe und forderte Floyd auf, seine Hände auf das Lenkrad zu legen. Floyd kam dieser Aufforderung nach, woraufhin Lane seine Schusswaffe wieder in sein Holster steckte. Anschließend sollte Floyd festgenommen werden. Nachdem der Beamte Lane George Floyd erfolglos aufgefordert hatte den Wagen zu verlassen, zog er ihn heraus, wodurch es zu einem kurzen Gerangel kam. Lane legte Floyd daraufhin Handschellen an.[1][2][4]

Um 20:12 Uhr setzte Lane den Festgenommenen vor einem Restaurant auf den Boden. Dort kam es zu einem kurzen Gespräch, in dem Lane Floyd den Grund seiner Festnahme erklärte, ihn nach seiner Identität fragte sowie wissen wollte, ob Floyd Drogen genommen habe. Anschließend wurde Floyd von den beiden Polizisten Lane und Kueng aufgeholfen und über die Straße zu ihrem Streifenwagen geführt. Auf der anderen Straßenseite versteifte Floyd sich, ging zu Boden und wurde daraufhin von den beiden Polizisten wieder hochgehoben und gegen die Tür des Streifenwagens gedrückt.[1] Laut Staatsanwaltschaft erklärte Floyd daraufhin, dass er nicht in den Streifenwagen wolle, weil er klaustrophobisch sei und nicht atmen könne.[2] Um 20:17 Uhr traf vor Ort ein weiterer Streifenwagen mit den beiden Polizeibeamten Derek Chauvin und Tou Thao ein. Der Dienstälteste Chauvin übernahm das Kommando.[5] Gegen 20:18 Uhr versuchten die vier Polizisten Floyd mit gemeinsamen Kräften in den Streifenwagen zu setzen, wogegen Floyd sich zur Wehr setzte und willentlich auf den Boden fallen ließ.[1][2][4]

Ab etwa 20:19 Uhr leistete Floyd keinen Widerstand mehr. Mehrere Personen begannen die Szene zu filmen. Die Videos zeigen, wie Chauvin sein linkes Knie auf Floyds Hals drückt. Sein Kollege Kueng übt gleichzeitig Druck auf Floyds Körper und Lane auf seine Beine aus, während Thao neben ihnen steht und Passanten zurückhält.[1] Als Floyd immer wieder äußert „I can’t breathe!“ („Ich kann nicht atmen!“), bittet ein Passant die Beamten, ihn atmen zu lassen. Als Floyd warnt, er werde gleich sterben, fordert ihn Chauvin auf, sich zu entspannen. Auf die Frage eines Polizisten, was Floyd wolle, wiederholt dieser, dass er nicht atmen könne.[6]

Gegen 20:22 Uhr riefen die vor Ort anwesenden Polizeibeamten einen Krankenwagen – zunächst ohne den Einsatz als Notfall zu deklarieren. Bei einer erneuten Meldung stuften sie den Einsatz zu einem Notfall hoch.[1] Chauvin presste sein Knie allerdings auch nach der Alarmierung des Krankenwagens weiterhin auf Floyds Hals.[2] Als ein Passant Floyd zurief, er solle in den Streifenwagen gehen, antwortete Floyd, dass er dies nicht könne und dass sein Bauch, sein Genick und alles andere schmerzen würden. Zudem bat er um Wasser und flehte, ihn nicht zu töten. Ein Passant wies die Beamten darauf hin, dass Floyd aus der Nase blute. Ein anderer betonte, dass Floyd keinen Widerstand leiste. Als Thao entgegnete, dass Floyd sprechen könne und dies ein Zeichen sei, dass es ihm gut gehe, widersprach ihm einer der Zeugen und forderte die Beamten auf, Floyd in den Streifenwagen zu setzen. Er warf ihnen zudem vor, die Situation zu genießen. An die Umstehenden gewandt erklärte Thao mit Blick auf die Situation Floyds: „Deshalb solltet ihr keine Drogen nehmen, Jungs!“[7]

Um 20:25 Uhr verlor George Floyd das Bewusstsein. Passanten wiesen die Beamten auf diesen Umstand hin und forderten sie auf, seinen Puls zu prüfen.[1][2] Kueng fühlte daraufhin sein Handgelenk, konnte jedoch keinen Puls finden.[4] Die drei Polizeibeamten blieben weiterhin auf Floyd sitzen und machten keinerlei Versuche, Erste Hilfe zu leisten.[2] Laut der späteren Anklage gegen Chauvin wurde er von Lane gefragt, ob sie Floyd auf die Seite legen sollten, was Chauvin verneinte.[8] Floyd hatte zuvor mindestens 16 Mal angegeben, dass er nicht atmen könne.

Gegen 20:27 Uhr erreichte ein Krankenwagen den Ort des Geschehens, und ein Sanitäter fühlte vergeblich erneut nach Floyds Puls. Der Polizist Chauvin ließ sein Knie nach Ankunft des Krankenwagens noch fast eine Minute auf Floyds Hals.[2] Laut späterer Anklage befand sich das Knie dort insgesamt über einen Zeitraum von acht Minuten und 46 Sekunden, davon nach Angaben der Strafverfolger zwei Minuten 53 Sekunden nach Eintreten der Bewusstlosigkeit Floyds.[4] Später gestand die Staatsanwaltschaft einen Rechenfehler ein und gab die Gesamtdauer mit sieben Minuten und 46 Sekunden an.[9]

Gegen 20:29 Uhr wurde der bewusstlose Floyd in den Krankenwagen gebracht und abtransportiert. Alle Wiederbelebungsversuche, bis hin zur Defibrillation, blieben erfolglos. Um 21:25 Uhr wurde George Floyd in der Notaufnahme des örtlichen Krankenhauses für tot erklärt.[10]

George Floyd

 
Ein Porträt zum Gedenken an George Floyd im Mauerpark in Berlin von einem Straßenkünstler, Mai 2020

George Perry Floyd wurde am 14. Oktober 1973[11] in Fayetteville[12] im Bundesstaat North Carolina geboren. Er wuchs im Bundesstaat Texas bei seiner Mutter in der Sozialbausiedlung Cuney Homes in einem afroamerikanisch geprägten Viertel von Houston auf,[13] besuchte dort die Yates High School und spielte 1992 als Tight End in deren American-Football-Team. Nach seiner Highschoolzeit erhielt Floyd ein Basketballstipendium am South Florida State College in der Nähe von Avon Park. Im August 1997 brach er das Studium ab und kehrte nach Houston zurück.[14] Daraufhin schrieb er sich an der Texas A&M University in Kingsville ein, wo er ebenfalls Basketball spielte und das Studium nach einiger Zeit erneut abbrach. Bei DJ Screw nahm er als „Big Floyd“ mehrere Rap- und Hip-Hop-Stücke auf.[15]

Im Zeitraum von 1997 bis 2007 wurde Floyd nach Recherchen der Daily Mail im Gerichtsbezirk Harris County neun Mal wegen Straftaten verurteilt. Die ihm vorgeworfenen Rechtsverstöße umfassten dabei Drogendelikte, Diebstahl, Hausfriedensbruch, Weigerung der Identifizierung gegenüber einem Polizeibeamten sowie Raub mit einer tödlichen Waffe. Nach mehreren Gefängnisaufenthalten von jeweils unter einem Jahr wurde Floyd wegen des bewaffneten Raubes, bei dem er mit Komplizen auf der Suche nach Drogen und Geld 2007 in das Haus einer Frau eingedrungen war und dieser eine Schusswaffe vor den Bauch gehalten hatte, im Jahr 2009 zu fünf Jahren Gefängnis verurteilt.[16][17][18][19] Nach seiner Haftentlassung 2014 zog er für ein Arbeitsprogramm der Kirche nach Minneapolis.[14] Dort arbeitete er zunächst in einer Einrichtung der Heilsarmee in der Innenstadt als Wachmann. Später war er auch als Lastwagenfahrer tätig. Seine letzte Beschäftigung als Sicherheitskraft in einem mexikanischen Nachtclub in Minneapolis hatte er aufgrund der Maßnahmen gegen die COVID-19-Pandemie verloren.[20] Floyd war Vater von fünf Kindern[21], darunter zweier Töchter im Alter von sechs und zweiundzwanzig Jahren sowie Großvater zweier Enkel.[22][23][12][24]

Der Rapper Trae tha Truth, der frühere NBA-Basketballer Stephen Jackson[25] und der Bischof von Gaborone in Botswana, Franklyn Atese Nubuasah,[26] waren nach Medienberichten gute Freunde Floyds. Als gläubiger Christ war er in seiner Kirchengemeinde aktiv.[27]

Die Tatverdächtigen

An den polizeilichen Maßnahmen gegen George Floyd waren vier Beamte direkt beteiligt. Alle vier wurden nach dem Tod Floyds aus dem Polizeidienst entlassen und wegen eines Tötungsdelikts bzw. Beihilfe zu diesem angeklagt und festgenommen.[28]

Derek Michael Chauvin, 44, arbeitete zunächst als Koch, unter anderem für eine bekannte Fast-Food-Kette. Er trat später in die US-Army ein und war dort im Militärpolizeidienst eingesetzt. Zeitweise versah Chauvin seinen Dienst in Deutschland.[29] 2001 begann Chauvin seine Tätigkeit bei der Polizeibehörde von Minneapolis.[30][31][32] Seit seinem Dienstantritt dort wurden gegen den weißen Beamten Chauvin laut der örtlichen Polizei 18 Beschwerden erhoben, von denen zwei als begründet angesehen und mit Verweisen sanktioniert wurden.[33][34][35] In einem der beiden sanktionierten Fälle ging es laut der Gruppe „Communities united against police brutality“ um unangemessene Sprache.[36][37] Die andere sanktionierte Beschwerde soll eine Verkehrskontrolle betroffen haben, bei der Chauvin eine Frau aus ihrem Pkw aussteigen lassen und durchsucht habe, was als nicht notwendig angesehen worden sei.[29][38]

Chauvin gab während seiner Dienstzeit zwei Mal Schüsse auf Menschen ab, bei einer weiteren Schussabgabe durch Polizisten war er lediglich Teil des Einsatzteams. Im Jahr 2006 schoss Chauvin zusammen mit fünf weiteren Kollegen auf den amerikanischen Ureinwohner Wayne Reyes, der nach Polizeiangaben zuvor zwei Personen niedergestochen und eine Schrotflinte auf die Beamten gerichtet hatte. Reyes wurde nach dem Aussteigen aus seinem Lkw, mit dem er geflüchtet war, von insgesamt 43 Schüssen getroffen und tödlich verletzt.[39][40] Eine Grand Jury stufte den Schusswaffengebrauch später als gerechtfertigt ein.[41] Für den Einsatz wurde Chauvin die Public Safety Officer Medal of Valor, eine Auszeichnung für Tapferkeit von Polizeibeamten, verliehen.[42] Die damalige Bezirksstaatsanwältin und spätere Senatorin Amy Klobuchar bedauerte im Nachhinein, dass der Fall – wie auch 29 weitere Fälle von Polizeigewalt mit Todesfolge während ihrer Dienstzeit – an die Grand Jury abgegeben wurde.[43]

Im Jahr 2008 schoss Chauvin bei einem Einsatz wegen häuslicher Gewalt dem 21-jährigen Afroamerikaner Ira Latrell Toles zwei Mal in den Unterleib, weil dieser versucht haben soll, nach Chauvins Waffe zu greifen. Toles bestreitet dies und erklärte in einem Interview, dass Chauvin ihn im Badezimmer brutal angegriffen habe. In einem Vergleich bekannte sich Toles bezüglich der häuslichen Gewalt in einem minderschweren Fall („misdemeanor“) für schuldig, woraufhin die Staatsanwaltschaft Anklagen wegen Widerstands fallen ließ.[44][45][46] Für den Einsatz wurde Chauvin später erneut die Public Safety Officer Medal of Valor verliehen.[42] 2008 und 2009 erhielt er Belobigungen für die Verfolgung von Verdächtigen.[40][42] 2011 feuerte bei einem Einsatz, an dem Chauvin beteiligt war, einer seiner Kollegen einen Schuss auf den indianischstämmigen Leroy Martinez ab, der nach Polizeiangaben eine Waffe gegen sie erhoben hatte.[47]

Derek Chauvin und der getötete George Floyd hatten vor der tödlichen Festnahme in überlappenden Schichten als Sicherheitsleute für einen Nachtclub gearbeitet; ob sie sich kannten, ist unklar.[48][49] Chauvin fungierte als Ausbilder („training officer“) für die beiden ebenfalls am Einsatz beteiligten Beamten James Kueng und Thomas Lane.[50] Nach dem Tod von George Floyd reichte Chauvins asiatischstämmige[51] Frau Kellie Chauvin, eine ehemalige Schönheitskönigin,[52] die Scheidung ein und beantragte dabei eine Namensänderung.[53][54]

Tou Thao, 34, begann seine Karriere 2008 zunächst als Community Service Officer, einer Art behördlicher Hilfskraft, deren Aufgabe in der Unterstützung von Polizeibeamten liegt. Im Jahr 2009 schloss Thao die Polizeiakademie ab und begann nach einer zweijährigen Pause im Jahr 2012 als Polizist zu arbeiten.[31][42] In seiner Dienstzeit wurden sechs Beschwerden gegen Tou Thao erhoben. Von diesen wurde jedoch keine als begründet angesehen.[55][56] Im Jahr 2014 verklagte ein Mann die Polizeibehörde und gab an, dass Thao ihm grundlos Handschellen angelegt, ihn am Boden fixiert und körperlich misshandelt habe.[57][56][31] Thao begründete die Festnahme hingegen mit einem ausstehenden Haftbefehl. Die beiden Parteien einigten sich auf einen Vergleich, der die Zahlung von 25.000 Dollar umfasste.[31] Die Vorfahren von Thao stammen aus Südostasien und gehören dem Volk der Hmong an.[58]

Thomas Kiernan Lane, 37, stammt aus einer Polizistenfamilie, studierte Kriminologie und heiratete im Jahr 2018. Zunächst war Lane als Wärter in einer Jugendstrafanstalt tätig. Im Anschluss machte er seine Ausbildung zum Polizeibeamten in derselben Klasse wie James Kueng und schloss diese mit ihm zusammen im August 2019 ab. In seiner Freizeit arbeitete er als ehrenamtlicher Nachhilfelehrer für somalische Schulkinder.[38] Am Tag von Floyds Tod befand Lane sich in seiner vierten Schicht als Streifenbeamter.[59] Beschwerden hatte es gegen ihn zuvor nicht gegeben.[60]

James Alexander Kueng, 26, ist der Sohn eines Krankenpflegers und einer Mathematiklehrerin.[61] Kueng machte 2018 einen Bachelorabschluss in Rechtssoziologie und Kriminologie und arbeitete als Sicherheitskraft.[38] Im Februar 2019 begann er eine Ausbildung beim Minneapolis Police Department und schloss diese im August des gleichen Jahres ab.[60][50] Am Tag von Floyds Tod befand sich Kueng in seiner dritten Schicht als Streifenbeamter.[38] Beschwerden über ihn hatte es zuvor nicht gegeben.[60] Kueng ist Afroamerikaner.[58]

Kontext des Vorfalls

Das Minneapolis Police Department (Polizeidepartement von Minneapolis, MPD) dem alle vier Tatverdächtigen angehörten, geriet wegen Fällen von Polizeigewalt wiederholt in die Kritik. 2015 erschoss ein Polizeibeamter den unbewaffneten Afroamerikaner Jamar Clark, ohne dass der Vorfall für den Beamten juristische Konsequenzen hatte. 2016 wurde der Afroamerikaner Philando Castile bei einer Verkehrskontrolle erschossen. Ein hispanoamerikanischer Beamter wurde wegen Totschlags angeklagt, später aber freigesprochen. Wegen dieser und anderer Vorfälle (vgl. Todesfall Justine Damond) setzten sich Janeé Harteau und Medaria Arradondo während ihrer jeweiligen Amtszeit als Präsidenten des MPD für Reformen der Polizeiarbeit ein. Dennoch konstatierte Teresa Nelson, die Direktorin der Bürgerrechtsorganisation American Civil Liberties Union (ACLU) in Minnesota, dass es in Minneapolis „eine lange und tiefgreifende Geschichte rassistisch voreingenommener Polizeiarbeit“ gebe. Die Reformen hätten möglicherweise zu kurz gegriffen und seien zu spät gekommen.[39] Eine ACLU-Studie anhand von Fällen der Jahre 2012 bis 2014 kam zu dem Resultat, dass afroamerikanische Bürger in Minneapolis, die ein Fünftel der Bevölkerung ausmachen, 8,7 mal so häufig festgenommen wurden wie weiße Bürger.[62] Derek Chauvin ist der erste weiße Polizeibeamte im Bundesstaat Minnesota, der in Zusammenhang mit dem Tod eines schwarzen Bürgers angeklagt wurde.[56]

Autopsien

Nach seinem Tod wurden an George Floyd zwei Autopsien durchgeführt. Beide Autopsien kamen zu dem Ergebnis, dass Floyds Tod durch den Polizeieinsatz verursacht bzw. mitverursacht wurde. Der Fall wurde daher jeweils als Tötung („homicide“) eingestuft. Bezüglich etwaiger Vorerkrankungen kamen die Untersuchungen zu unterschiedlichen Ergebnissen.

Gerichtsmedizin des Hennepin County

Die Gerichtsmedizin des Hennepin County stellte in ihrem Autopsiebericht als Todesursache Floyds einen Herz-Kreislauf-Stillstand infolge von Druck auf das Genick fest. Als weitere Faktoren, die seinen Tod begünstigt hätten, nannte die Gerichtsmedizin Vorerkrankungen am Herzen (koronare Arterienerkrankung und hypertensive Herzkrankheit) sowie eine Drogenintoxikation.[63][64] In seinem Körper hätten sich die Drogen Methamphetamin, Fentanyl und Cannabis nachweisen lassen, wobei die Einnahme von Methamphetamin erst kurz vor dem Exitus erfolgt sei.[65][66] Floyd sei zudem mit dem Coronavirus infiziert gewesen, die Rechtsmediziner ziehen jedoch keine Verbindung zwischen der Infektion und seinem Tod. Die Infektion sei womöglich asymptomatisch verlaufen und bereits abgeklungen gewesen.[67]

Forensiker Michael Baden

Die Familie George Floyds beauftragte den in den USA bekannten forensischen Mediziner Michael Baden sowie dessen Kollegin Allecia M. Wilson von der University of Michigan mit einer zweiten Autopsie.[68] Die Untersuchung kam zu dem Ergebnis, dass Floyds Todesursache Ersticken gewesen sei. Dazu habe nicht nur das Knien auf dem Genick durch den Polizeibeamten Derek Chauvin geführt. Auch die beiden anderen Polizeibeamten hätten hierzu mit dem Druck beigetragen, den sie auf den Körper Floyds ausgeübt hätten. Vorerkrankungen hätten bei Floyd nicht vorgelegen.[69] Baden fügte hinzu, dass Floyd kein zugrunde liegendes medizinisches Problem hatte, das seinen Tod verursacht oder zu seinem Tod beigetragen habe, und dass die Fähigkeit zu sprechen nicht bedeute, dass jemand gleichzeitig auch atmen könne.[70]

Verband der Gerichtsmediziner

Der US-Verband der Gerichtsmediziner, die National Association of Medical Examiners, wies Kritik an der staatlichen Autopsie zurück. Dass alle Befunde wie Vorerkrankungen und Drogen-Intoxikation in den Totenschein eingetragen würden, sei übliche Praxis: „Der Tod ist ein komplexer Prozess und tritt oft mit mehreren interagierenden mitwirkenden Ursachen auf, darunter physiologischer Stress, der durch körperliche Auseinandersetzungen hervorgerufen wird. Daher bietet die Auflistung eine umfassendere Aussage über die Todesursache.“

Der Verband wies darauf hin, dass auf dem Totenschein „Tötung“ als Todesursache festgestellt wurde. In der medizinischen Untersuchung werde Tötung als Tod „durch die Hand eines anderen“ definiert: „Es ist nicht gleichbedeutend mit „Mord“, was ein juristischer Begriff ist. Es ist letztendlich Sache des Rechtssystems, zu bestimmen, wie dieser Tod nach dem Gesetz von Minnesota strafrechtlich eingestuft wird.“[71][72]

Reaktionen

Video und Petition

 
Tatort am 30. Mai 2020, fünf Tage nach dem Ereignis. Floyd wurde unmittelbar links neben dem Gebäude mit der Aufschrift „Cup Foods“ getötet.

Die 17-jährige Passantin Darnella Frazier filmte vom Bürgersteig aus den am Boden liegenden Floyd und den sein Knie auf ihn drückenden Chauvin mit ihrem Smartphone. Am gleichen Tag stellte sie das Video unter dem Titel „Sie töteten ihn direkt vor Cup Foods an der Ecke 38. Straße und Chicago-Avenue!“ und dem Hashtag „Polizeibrutalität“ auf ihre Facebookseite.[73][74] Das Video wurde sehr schnell verbreitet. Tage später wurden auch Aufnahmen aus anderen Perspektiven publik. Floyds wiederholter Ausruf „I can’t breathe!“ weckte vielfach Erinnerungen an den gewaltsamen Tod von Eric Garner, der 2014 in New York City ebenfalls als Afroamerikaner bei einer Festnahme starb, nachdem er mehrfach diese Worte geäußert hatte. Die Online-Petition „Justice for George Floyd“ (Gerechtigkeit für George Floyd) auf change.org wurde in wenigen Tagen von mehreren Millionen Menschen unterschrieben.[75]

Demonstrationen, Proteste und Ausschreitungen

 
Ausschreitungen in Minneapolis am 28. Mai 2020
 
Kundgebung nach der Tötung von George Floyd gegen Rassismus und Polizeigewalt an der US-Botschaft in Berlin am 30. Mai 2020

Ab dem 26. Mai 2020 kam es zu ausgedehnten Demonstrationen gegen Polizeigewalt in Minneapolis.[76] Viele Demonstranten trugen Plakate mit der Aufschrift „I can’t breathe!“ und riefen diese Worten, die seit 2014 zu einer Parole gegen rassistisch motivierte Polizeigewalt geworden waren.[77][78][79] In den Folgetagen breiteten sich die Proteste auf andere Städte aus, unter anderem auf New York City, Denver, Chicago, Columbus und Oakland.[80] Teilweise nahmen sie auch gewaltsame Formen an.[81] Die Gewalt richtete sich unter anderem gegen Polizisten, (Gegen-)Demonstranten, Journalisten und Ladeninhaber, die ihre Geschäfte vor Plünderungen schützen wollten. Mehrere Menschen kamen dabei ums Leben.[82][83][84] Daraufhin wurde in 25 Städten, darunter in Nashville, Los Angeles, Chicago und Philadelphia, Ausgangssperren verhängt sowie in Minnesota und Washington, D.C. die Nationalgarde aktiviert.[85][86] Gouverneur Tim Walz erklärte am 28. Mai 2020 den Notstand für Minneapolis und umliegende Gebiete.[87]

Journalisten wurden an mehreren Orten an ihrer Arbeit gehindert, teilweise auch festgenommen – ein CNN-Reporter während einer Liveschaltung[88] – oder wurden das Ziel unmittelbaren Zwangs,[89] darunter ein Korrespondent der Deutschen Welle.[90] Reporter ohne Grenzen kritisiert, dass die freie Arbeit der Presse sowohl von der Polizei als auch von gewaltbereiten Demonstranten gestört wurde.[91]

Zahlreiche Teilnehmer der landesweiten Proteste berichteten von Übergriffen seitens der Einsatzkräfte.[92] Andererseits wurden im ganzen Land auch Solidaritätsbekundungen mit den Protesten durch Polizeibeamte bekannt.[93] Demonstranten stellten sich vor Ladengeschäfte, um sie vor Plünderungen zu schützen.[94] Der ehemalige US-Präsident Barack Obama betonte, dass die große Mehrheit an Demonstranten friedlich sei, und rief sie dazu auf, ihrem Zorn auf demokratischem Wege Gehör zu verschaffen.[95]

Die Proteste fanden während der weltweiten COVID-19-Pandemie statt. Experten, Gouverneure von US-Bundesstaaten und andere warnten vor einer weiteren Ausbreitung des Virus durch die Massenversammlungen.[96][97]

Politik

Am 26. Mai 2020 wurden die vier an dem Vorfall beteiligten Polizeibeamten entlassen.[98] In einer im Fernsehen übertragenen Ansprache erklärte der Bürgermeister von Minneapolis Jacob Frey: „In Amerika schwarz zu sein, sollte kein Todesurteil sein. Was wir gesehen haben, ist schrecklich und von Anfang an völlig schief gelaufen.“[99] Frey drückte gegenüber der Familie Floyds und der afroamerikanischen Gemeinde sein Beileid aus und äußerte sein Unverständnis darüber, dass der hauptbeschuldigte Polizisten Derek Chauvin noch auf freiem Fuß sei.[100][101][102] Am 27. Mai 2020 forderte Frey den Bezirksstaatsanwalt von Hennepin County auf, Derek Chauvin festnehmen zu lassen und ihn anzuklagen.[103]

 
Ein protestierender Mann mit einem Schild „Gerechtigkeit oder Gewalt, du entscheidest“

Der US-amerikanische Vizepräsident Mike Pence von der Republikanischen Partei lud die Familie von Floyd zu einem gemeinsamen Gebet ein und verurteilte den Polizeieinsatz mit den Worten: „Wir tolerieren keine von Rassismus inspirierte Gewalt.“ („We have no tolerance for violence inspired by racism“).[104] Der Präsidentschaftskandidat und frühere Vizepräsident Joe Biden von der Demokratischen Partei urteilte, dass die Vorgänge „die offene Wunde des systemischen Rassismus“ („the open wound of systemic racism“) in den USA sichtbar mache.[105] Michelle Bachelet, UN-Kommissarin für Menschenrechte, äußerte sich „bestürzt“, dass Floyds Name einer langen Liste schwarzer Amerikaner hinzugefügt werden müsse, die von der Polizei getötet worden seien.[106] Der deutsche Außenminister Heiko Maas schrieb auf dem Kurznachrichtendienst Twitter, dass friedliche Proteste nach dem Tod von George Floyd „verständlich und mehr als legitim seien“. Friedlicher Protest müsse immer erlaubt sein.[107]

In mehreren Städten oder Bundesstaaten, darunter in der Stadt Minneapolis und den Bundesstaaten Kalifornien und New York, wurden Reformen initiiert, Gesetze verabschiedet oder Gesetzesentwürfe eingebracht, um den Einsatz von Würgegriffen zu verbieten, zu begrenzen oder aus der Polizeiausbildung herauszunehmen.[108] Neun der zwölf Mitglieder des Stadtrats von Minneapolis äußerten, dass sie eine Auflösung der Polizeibehörde der Stadt unterstützen würden.[109][110]

Anwalt der Hinterbliebenen

Die Familie von George Floyd beauftragte den bekannten Bürgerrechtsanwalt Benjamin Crump mit der Wahrnehmung ihrer Rechte. Crump vertrat bzw. vertritt auch die Familien von Trayvon Martin, Michael Brown, Breonna Taylor und Ahmaud Arbery – jeweils Afroamerikaner, die von weißen Polizeibeamten erschossen worden waren. Nach Veröffentlichung der Autopsieberichte erklärte Crump, dass George Floyd „zu Tode gefoltert“ worden sei. Er habe um Luft gerungen wie ein Fisch auf dem Trockenen. Crump platzierte die wiederholte Polizeigewalt an afroamerikanischen Bürgern in einen weiteren gesellschaftlichen Kontext, der bis in die Zeit der Sklaverei zurückreiche: „Viele Leute glauben immer noch, dass schwarze und braune Menschen („black and brown people“) weniger wert seien als weiße. Wir müssen solchen Überzeugungen entgegentreten, wenn wir sie jemals überwinden wollen.“ Dieses Ziel liege aber noch in weiter Ferne: „Wir haben zwei Justizsysteme in den USA, eines für das schwarze Amerika und eines für das weiße Amerika.“[111][112]

Anwälte der Tatverdächtigen

Earl Gray und Thomas Plunkett, die Strafverteidiger der beiden Tatverdächtigen James Kueng und Thomas Lane, betonten in einer ersten Gerichtsanhörung, dass ihre Klienten sich erst an ihrem vierten Tag als Polizeibeamte befunden hätten. Sie seien ihrem Ausbilder Derek Chauvin, der auf eine 19-jährige Polizeikarriere zurückblicken könne, untergeordnet gewesen und hätten diesen mit „Sir“ anreden müssen. Zudem hätten sie dessen Vorgehen hinterfragt.[113] Gray erklärte zudem, dass die Hautfarbe von Floyd bei dem Geschehen keine Rolle gespielt habe und verwies darauf, dass einer der an der Festnahme beteiligten Polizisten schwarz und ein weiterer asiatischer Abstammung sei. Er erwähnte zudem, dass Floyd beim Anlegen der Handschellen Widerstand geleistet habe.[114]

Katholische Kirche

Papst Franziskus nannte George Floyd namentlich während seines Angelus-Gebets. Er bezeichnete Floyds Tod als tragisch, die folgenden Ereignisse als verstörend und Rassismus als nicht tolerierbar.[115] Der Bischof von El Paso, Mark Seitz, kniete zusammen mit anderen Geistlichen öffentlich für 8 Minuten und 46 Sekunden nieder und hielt dabei ein Schild mit der Aufschrift Black Lives Matter. In einem Telefongespräch wurde er für diese Aktion von Papst Franziskus gelobt.[116]

Profisport

Statements gegen Rassismus gab es ebenfalls in der deutschen Fußball-Bundesliga in Form von T-Shirts und Gesten durch Achraf Hakimi, Weston McKennie, Jadon Sancho, Marcus Thuram, Anthony Modeste, Tyler Adams, Kingsley Coman und Alphonso Davies.[117][118]

Spendensammlung

Nach George Floyds Tod begannen zwei seiner Geschwister auf der Plattform GoFundMe eine Spendensammlung. Mit dem Geld sollen die Kosten der Familie für die Anreise zur Beerdigung, Aufwendungen für Anwaltskosten sowie der Unterhalt für Floyds Kinder gedeckt werden. Das angestrebte Ziel von 1,5 Millionen Dollar wurde dabei innerhalb kurzer Zeit übertroffen und eine Summe von 13,7 Millionen Dollar erreicht. Dabei spendeten rund 493.000 Personen.[119]

Verschwörungstheorie

Am 21. Juni 2020 verbreitete der Mitbegründer der Rockgruppe Pink Floyd und Frontmann der Boycott,-Divestment-and-Sanctions-Kampagne, Roger Waters, eine antisemitische Verschwörungstheorie, wonach Israel für den gewaltsamen Tod von George Floyd mitverantwortlich sei. Die USA flögen regelmäßig Experten aus Israel ein, die den Polizisten dort beibrächten, wie man schwarze Menschen in effizienter Weise umbringe, behauptete Waters. Amerikas „militarisierte Polizei“ habe ihre tödlichen Praktiken, namentlich das Luftabdrücken durch das Knien auf dem Opfer, von der israelischen Armee gelernt, wo dies angeblich gegenüber den Palästinensern praktiziert werde.[120]

Strafverfolgung

Festnahmen, Anklagen und Kaution

Am 29. Mai 2020 wurde der Polizeibeamte Derek Chauvin, der auf dem Hals von George Floyd gekniet hatte, durch Beamte des Minnesota Bureau of Criminal Apprehension festgenommen und am gleichen Tag wegen Mordes dritten Grades angeklagt. Am 3. Juni 2020 wurde die Anklage auf Mord zweiten Grades verschärft. Zudem wurden die anderen drei an dem Einsatz beteiligten Polizisten festgenommen und wegen Beihilfe angeklagt. Am 10. Juni 2020 wurde Thomas Lane gegen eine Kaution von 750.000 Dollar aus der Haft entlassen.[121] Am 19. Juni 2020 wurde auch James Kueng und am 4. Juli 2020 Tou Thao, jeweils gegen dieselbe Kaution, aus dem Gefängnis entlassen.[122][123]

Der Strafverteidiger von James Kueng beantragte nach Beratung mit den Anwälten der anderen beschuldigten Polizisten, dass die vorprozessualen Anhörungen von Medien übertragen werden dürfen. Dies sei notwendig, um angesichts der Corona-Pandemie die Öffentlichkeit des Verfahrens zu gewährleisten, was Voraussetzung für ein gerechte Verhandlung sei. Richter Peter Cahill lehnte den Antrag jedoch ab, da dieser nicht wie notwendig von allen Prozessparteien befürwortet werde und zudem die Jurorenauswahl erschweren könne.[124]

Erste Anhörung

Die erste vorprozessuale Anhörung am 29. Juni 2020 drehte sich weitgehend um öffentliche Kommentare von staatlichen Amtsträgern zu dem Fall. Der Anwalt von Tou Thao kritisierte, dass Kommentare zu dem Fall von US-Präsident Donald Trump, dem Gouverneur von Minnesota Tim Walz, dem Generalstaatsanwalt von Minnesota Keith Ellison sowie von Vertretern der Stadt Minneapolis eine Vorverurteilung seines Mandaten bedeuten und dadurch sein Recht auf einen fairen Prozess verletzen würden. Richter Peter Cahill sprach sich dagegen aus, dass sich Staatsrepräsentanten zu Schuld oder Unschuld der Angeklagten, möglichen Beweisen sowie den Erfolgschancen einer Verurteilung äußern würden. Cahill forderte Anklage und Verteidigung zudem dazu auf, dafür zu sorgen, dass niemand in ihrem Einflussbereich zukünftig unangemessene Kommentare abgebe. Er warnte zudem davor, dass weitere öffentliche Kommentare zu einem Wechsel des Gerichtsstandes führen könnten. Des Weiteren gab Cahill an, eine mediale Übertragung der Hauptverhandlung offen prüfen zu wollen und forderte die Prozessparteien zu einer Stellungnahme hierzu auf. Die Staatsanwaltschaft lehnt eine Übertragung des Prozesses bisher ab.

Die Anwälte der beiden Polizei-Neulinge Kueng und Lane erklärten in der Anhörung, dass ihre Mandaten versucht hätten, Derek Chauvin dazu zu bewegen, nicht weiter auf dem Hals von George Floyd zu knien. Kuengs Anwalt führte zudem aus, dass sein Mandant selbst berechtigte und verhältnismäßige Gewalt gegen George Floyd angewendet habe und er daher auf nicht schuldig plädieren werde. Der Strafverteidiger von Derek Chauvin kündigte an, einen Wechsel des Gerichtstandes sowie eine Nachrichtensperre („gag order“) beantragen zu wollen, falls Staatsbedienstete den Fall weiterhin öffentlich bewerten sollten. Richter Peter Cahill setzte einen neuen Anhörungstermin für den 11. September 2020 sowie den voraussichtlichen Prozessbeginn für den 8. März 2021 fest.[125][126][127]

Der Verteidiger von Thomas Lane beantragte am 7. Juli 2020 das Verfahren gegen seinen Mandanten einzustellen, da kein hinreichender Tatverdacht gegen diesen bestehe. Als Grund gab er an, dass Lane zwei Mal versucht habe seinen Kollegen Chauvin davon zu überzeugen George Floyd auf die Seite zu drehen. Zudem sei Lane den später eingetroffenen Sanitätern und Floyd in den Krankenwagen gefolgt, um bei Reanimationsmaßnahmen zu helfen.[128][129]

Siehe auch

Weblinks

Commons: Reaktionen auf die Tötung von George Floyd – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Einzelnachweise

  1. a b c d e f g The death of George Floyd: What video and other records show about his final minutes. The Washington, 30. Mai 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  2. a b c d e f g h 8 Minutes and 46 Seconds: How George Floyd Was Killed in Police Custody. The New York Times, 1. Juni 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  3. George Floyd Worked With Officer Charged in His Death. The New York Times, 29. Mai 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  4. a b c d e George Floyd: What happened in the final moments of his life. BBC, 30. Mai 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  5. Officers Charged in George Floyd’s Death Not Likely to Present United Front The New York Times, 4. Juni 2020.
  6. 'I Can't Breathe': Minneapolis Erupts in Protest After Black Man Dies in Police Custody. The Daily Beast, 27. Mai 2020, abgerufen am 5. Juni 2020.
  7. Perspective – George Floyd's death shows exactly what police should not do. Washington Times, 29. Mai 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  8. Minnesota District Court: Complaint – State of Minnesota v. Derek Michael Chauvin (PDF, englisch)
  9. Paul Walsh: 7 minutes, 46 seconds: Error in George Floyd killing timeline won't affect charges, county says. Star Tribune, 22. Juni 2020, abgerufen am 18. Juni 2020 (englisch).
  10. George Floyd Showed No Signs of Life from Time EMS Arrived, Fire Department Report Says. Minneapolis Star-Tribune, 28. Mai 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  11. Traueranzeige auf estesfuneralchapel.com (englisch, abgerufen am 5. Juni 2020).
  12. a b Nicquel Terry Ellis, Tyler J. Davis: George Floyd remembered as 'gentle giant' as family calls his death 'murder'. In: USA Today. 29. Mai 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  13. Big Floyd, In: Der Spiegel, Nr. 27, 2020, S. 48
  14. a b Big Floyd, In: Der Spiegel, Nr. 27, 2020, S. 49
  15. Michael Hall: The Houston Years of George Floyd. In: Texas Monthly. 30. Mai 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  16. 'Bigger than life': George Floyd known for big heart, good works, struggles with drugs, crime. Washington Post, 7. Juni 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  17. Exclusive: A new start turns to a tragic end for George Floyd, who moved to Minneapolis determined to turn his life around after being released from prison in Texas. In: Daily Mail. 31. Mai 2020.
  18. Gabrielle Banks, Julian Gill, John Tedesco, Jordan Rubio: George Floyd: ‘I’m gonna change the world’. Houston Chronicle, 6. Juni 2020, abgerufen am 26. Juni 2020 (englisch).
  19. Sachin Jangra: George Floyd Criminal Past Record/Arrest History/Career Timeline: Baggie, Gun Pregnant and All Details. The Courier Daily, 11. Juni 2020, abgerufen am 26. Juni 2020 (englisch).
  20. https://upnewsinfo.com/2020/05/30/george-floyd-derek-chauvin-worked-security-at-the-same-minneapolis-nightclub-up-news-info/
  21. Jorge L. Ortiz, Nora G. Hertel and Mark Emmert: 'He was like the general': Mourners grieve George Floyd at Minneapolis memorial service In: usatoday.com vom 4. Juni 2020.
  22. Alanna Vagianos: ‘He’s Gonna Change The World’: George Floyd’s Family Remembers The Man They Lost. In: huffpost.com vom 10. Juni 2020.
  23. Joanna Walters: An athlete, a father, a 'beautiful spirit': George Floyd in his friends' words. In: The Guardian. 29. Mai 2020.
  24. Paul Walsh: Man who died in police incident was good friend and like family to his boss, others. In: Star Tribune. 29. Mai 2020.
  25. „Wir wollen euch wissen lassen, ihr habt Unterstützung.“ In: Zeit Online. 30. Mai 2020.
  26. George Floyd war mit afrikanischem Bischof befreundet – Vatican News. 6. Juni 2020, abgerufen am 7. Juni 2020.
  27. George Floyd Left a Gospel Legacy in Houston, christianitytoday.com, vom 28. Mai 2020 (abgerufen am 8. Juni 2020)
  28. Drei beteiligte Polizisten festgenommen – Anklage gegen Haupttäter verschärft. Der Spiegel, 4. Juni 2020, abgerufen am 7. Juni 2020.
  29. a b Minneapolis police release Chauvin’s personnel records, offering few more details. Twincities.com, 2. Juni 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  30. Kim Barker, Matt Furber: Bail Is at Least $1 Million for Ex-Officer Accused of Killing George Floyd. New York Times, 8. Juni 2020, abgerufen am 9. Juni 2020 (englisch).
  31. a b c d What we know about Derek Chauvin and Tou Thao, two of the officers caught on tape in the death of George Floyd. Star Tribune, 26. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  32. George Floyd killing: two officers involved previously reviewed for use of force. The Guardian, 28. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  33. Anthony Ellis McGee: Derek Chauvin Appears Before The Judge. The Chicago Defender, 9. Juni 2020, abgerufen am 9. Juni 2020 (englisch).
  34. Scottie Andrew: Derek Chauvin: What we know about the former officer charged in George Floyd's death. CNN, 1. Juni 2020, abgerufen am 9. Juni 2020 (englisch).
  35. Minneapolis Police Station Set on Fire as George Floyd Protests Intensify. The Wall Street Journal, 29. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  36. Derek M. Chauvin, badge #1087. Communities united against police brutality, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  37. Minneapolis Officer Derek Chauvin Had 17 Complaints Against Him Before He Was Charged With Murder For George Floyd's Death. Buzzfeednews, 29. Mai 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  38. a b c d George Floyd: What we know about the officers charged over his death. BBC, 8. Juni 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  39. a b Holly Bailey, Mark Berman: Minneapolis struggled with police violence and adopted reforms. ‘And yet, George Floyd is still dead.’ 30. Mai 2020, abgerufen am 11. Juni 2020.
  40. a b Minneapolis police officer at center of George Floyd's death had history of complaints. NBC News, 28. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  41. Officer fired after death of arrested black man subject of multiple complaints. itv, 29. Mai 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  42. a b c d What to know about 4 officers charged in George Floyd's death. ABC11, 4. Juni 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  43. Ledyard King, Christal Hayes: Amy Klobuchar under scrutiny for 2006 case involving officer charged in George Floyd death. 1. Juni 2020, abgerufen am 11. Juni 2020.
  44. Richard Read: Derek Chauvin, officer arrested in George Floyd’s death, has a record of shootings and complaints. 29. Mai 2020, abgerufen am 3. Juni 2020.
  45. Megan Sheets: Cop who knelt on George Floyd 'tried to kill me': Minneapolis man describes how Derek Chauvin beat and shot him at close range during a domestic violence call in 2008. 28. Mai 2020, abgerufen am 3. Juni 2020.
  46. Minneapolis man says cop who killed George Floyd shot him in 2008. The Grio, 29. Mai 2020, abgerufen am 11. Juni 2020 (englisch).
  47. Matt McCinney, Paul Walsh: Minneapolis officer wounds man suspected in shooting. Star Tribune, 9. August 2011, abgerufen am 11. Juni 2020 (englisch).
  48. George Floyd, fired officer overlapped security shifts at south Minneapolis club. KSTP.com/ABC 5 Eyewitness News, 28. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  49. The Latest: US agency calls back drone it sent to Minnesota. AP News, 30. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  50. a b Two Officers Charged In Floyd’s Death Were On The Job For Less Than A Week And Derek Chauvin Was Training Them, Lawyer Says. Forbes, 4. Juni 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  51. False claim targets wife of officer charged in Floyd’s death. Northwest Asian Weekly, 4. Juni 2020, abgerufen am 11. Juni 2020 (englisch).
  52. Derek Chauvin wife divorce: Who is Kellie Chauvin? Mrs Minnesota ‘doesn’t want a penny’. Daily Express, 10. Juni 2020, abgerufen am 11. Juni 2020 (englisch).
  53. Der Polizist, der George Floyd auf den Boden drückte – seine Frau will die Scheidung In: stern.de 30. Mai 2020, abgerufen am 31. Mai 2020.
  54. Derek Chauvin's wife requests to change her last name in divorce filing. CNN, 2. Juni 2020, abgerufen am 11. Juni 2020 (englisch).
  55. What we know about two of the officers caught on tape in the death of George Floyd. Los Angeles Times, 28. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  56. a b c What we know about the officers involved in George Floyd’s death. Vox, 31. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  57. The police officer who knelt on George Floyd's neck has been involved in shootings and was the subject of 10 complaints. Insider, 27. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  58. a b Minneapolis requires cops to stop unreasonable force, but officers in George Floyd's arrest didn't intervene. ABC7 Eyewitness News, 7. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020 (englisch).
  59. Two of the Ex-Cops Charged in the Killing of George Floyd Were on the Job for Less Than 4 Days: Lawyers. Law & Crime, 10. Juni 2020, abgerufen am 5. Juni 2020 (englisch).
  60. a b c A deeper look at the four officers fired after George Floyd death. Star Tribune, 30. Mai 2020, abgerufen am 7. Juni 2020 (englisch).
  61. https://conandaily.com/2020/05/28/j-alexander-kueng-biography-13-things-about-minneapolis-cop-involved-in-george-floyd-controversy/
  62. American Civil Liberties Union: Picking Up the Pieces – Policing in America, a Minneapolis Case Study. Abgerufen am 11. Juni 2020.
  63. Full George Floyd Autopsy Report Released, Says He Tested Positive For COVID-19. CBS News, 3. Juni 2020, abgerufen am 2. Juli 2020 (englisch).
  64. Scott Neuman: Medical Examiner's Autopsy Reveals George Floyd Had Positive Test For Coronavirus. National Public Radio, 4. Juni 2020, abgerufen am 2. Juli 2020 (englisch).
  65. George Floyd laut offizieller Autopsie durch Polizeieinsatz gestorben. Badische Zeitung, 2. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2020.
  66. Hennepin County Medical Examiner's Office: Autopsy Report (PDF; 276 KB)
  67. Drei weitere Polizisten nach Tod von George Floyd angeklagt, Die Zeit, 4. Juni 2020. Abgerufen am 4. Juni 2020.
  68. Samuel Chamberlain: George Floyd family enlists Dr. Michael Baden to perform second autopsy, Fox News am 29. Mai 2020, abgerufen am 30. Mai 2020.
  69. Autopsie veröffentlicht – George Floyd starb an einer Erstickung. Der Tagesspiegel, 1. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2020.
  70. Josie Ensor: Independent autopsy reveals George Floyd died from 'asphyxiation' as lawyers call for first-degree murder charges The Daily Telegraph, 1. Juni 2020
  71. Gerichtsmediziner stellen Autopsiebericht von Floyds Familie infrage. Der Spiegel, 3. Juni 2020, abgerufen am 3. Juni 2020.
  72. National Association of Medical Examiners: „Regarding the autopsy report: Mr. George Floyd (Minneapolis Medical Examiner report)“ (PDF; 80 KB)
  73. Antun Boskovic: George Floyd: 17-Jährige filmt seinen Tod und wird angefeindet nau.ch vom 3. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020
  74. Marco Fieber: Darnella Frazier: Das Mädchen, das den Tod von George Floyd publik machte web.de vom 25. Mai 2020, abgerufen am 8. Juni 2020
  75. https://www.change.org/p/mayor-jacob-frey-justice-for-george-floyd
  76. Polizeigewalt in den USA: Schwarzer stirbt nach brutaler Festnahme. In: tagesschau.de. Abgerufen am 28. Mai 2020.
  77. Ray Sanchez, Joe Sutton, Artemis Moshtaghian: 4 Minneapolis cops fired after video shows one kneeling on neck of black man who later died. CNN, 27. Mai 2020, abgerufen am 27. Mai 2020 (englisch).
  78. Protests in Minneapolis over death of George Floyd after arrest. Abgerufen am 27. Mai 2020.
  79. Brian Dakss: Video shows Minneapolis cop with knee on neck of motionless, moaning man who later died. CBS News, 27. Mai 2020, abgerufen am 28. Mai 2020 (englisch).
  80. Proteste gegen US-Polizeigewalt: Die Wut wächst. In: tagesschau.de. Abgerufen am 29. Mai 2020.
  81. Wütende Proteste in Minneapolis wegen Polizeigewalt. In: tagesschau.de. Abgerufen am 28. Mai 2020.
  82. Tod von George Floyd: Polizist bei Ausschreitungen in Oakland erschossen. In: FAZ.NET. ISSN 0174-4909 (faz.net [abgerufen am 30. Mai 2020]).
  83. Associated PressUpdated May 30, 3, 2020, S. 24 a m Email to a Friend Share on Facebook Share on TwitterPrint this Article View Comments: Teenager dead after shots fired at protesters in Detroit, police say – The Boston Globe. Abgerufen am 30. Mai 2020 (amerikanisches Englisch).
  84. Joe Sutton: Two Federal Protective Service officers shot in Oakland, one killed. In: CNN – Live Updates. 30. Mai 2020, abgerufen am 30. Mai 2020 (englisch).
  85. rae/AP: Proteste nach Tod von George Floyd: Große US-Städte verhängen Ausgangssperren. In: Spiegel Online. 31. Mai 2020, abgerufen am 31. Mai 2020.
  86. Proteste und Tumulte: Ausgangssperren in 25 US-Städten. In: orf.at. 29. Mai 2020, abgerufen am 31. Mai 2020.
  87. Nationalgarde in Minneapolis mobilisiert. In: orf.at, 29. Mai 2020.
  88. Melissa Macaya, Mike Hayes, Fernando Alfonso III, Daniella Diaz, Jessie Yeung, Steve George, Ivana Kottasová, Nick Thompson: Breaking: CNN team arrested by Minnesota police on live television. CNN, 28. Mai 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  89. US – After arrest of CNN crew covering Minnesota protests, RSF calls on US police departments to revisit press protections | Reporters without borders. 29. Mai 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  90. Deutsche Welle (www.dw.com): Minneapolis: DW in der Schusslinie der Polizei | DW | 31. Mai 2020. Abgerufen am 2. Juni 2020.
  91. US: Fueled by years of Trump’s demonization of the media, unprecedented violence breaks out against journalists covering protests | Reporters without borders. 31. Mai 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  92. Nach Tod von George Floyd: Mitangeklagter Polizist wieder auf freiem Fuß. 11. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  93. Police officers take the knee in support of George Floyd protesters. 1. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  94. Marlene Lenthang: Protesters in LA, NY, and Washington DC stop looters. 1. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2020.
  95. Barack Obama: How to Make this Moment the Turning Point for Real Change. 1. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2020 (englisch).
  96. CDC warns George Floyd protests may be 'seeding event' for more coronavirus outbreaks (en). In: CNBC, 4. Juni 2020. Abgerufen am 5. Juni 2020. 
  97. Silverman: Health experts and state leaders fear coronavirus could spread rapidly during mass protests in US. 1. Juni 2020. Abgerufen am 1. Juni 2020.
  98. Peter Praschl: Darnella Frazier: Wer ist die Heldin, die die Tötung von George Floyd bekannt machte? In: welt.de. 28. Mai 2020, abgerufen am 30. Mai 2020.
  99. „Being black in America should not be a death sentence. What we saw is horrible, completely and utterly messed up.“ ‘I Can’t Breathe!’: Video Of Fatal Arrest Shows Minneapolis Officer Kneeling On George Floyd’s Neck For Several Minutes. In: minnesota.cbslocal.com, 26. Mai 2020, abgerufen am 28. Mai 2020.
  100. Mayor Jacob Frey reacts to man's death in Minneapolis police custody. Fox9, 26. Mai 2020, abgerufen am 28. Mai 2020 (englisch).
  101. Warum ist der Mann, der George Floyd getötet hat, nicht im Gefängnis? In: Die Welt, 28. Mai 2020.
  102. Süddeutsche Zeitung: Tod von George Floyd: Polizist festgenommen. Abgerufen am 29. Mai 2020.
  103. Minneapolis mayor calls on Hennepin County Attorney to charge arresting officer in death of George Floyd. Fox9, 27. Mai 2020, abgerufen am 28. Mai 2020 (englisch).
  104. Pence on Floyd: 'No tolerance for racism' in US, The Hill, 29. Mai 2020 (abgerufen am 31. Mai 2020).
  105. Biden: George Floyd's Death Shows 'Open Wound' of US Racism, Voice of America, 29. Mai 2020 (abgerufen am 31. Mai 2020).
  106. Maanvi Singh: George Floyd protests: what we know so far. In: The Guardian. 29. Mai 2020, abgerufen am 29. Mai 2020 (englisch).
  107. Stuttgarter Zeitung, Stuttgart Germany: Bundesregierung zu Tod von George Floyd: Außenminister Maas: Proteste in den USA legitim. Abgerufen am 2. Juni 2020.
  108. Würgegriffe zukünftig verboten: Minneapolis beschließt erste Polizeireform. In: n-tv.de. 6. Juni 2020, abgerufen am 6. Juni 2020.
  109. dpa, AFP, hl, mp: Minneapolis: Stadtrat beschließt Auflösung der Polizeibehörde. In: zeit.de. 8. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020.
  110. Majority of Minneapolis City Council Pledges to Dismantle Police Department. In: nytimes.com. 8. Juni 2020, abgerufen am 8. Juni 2020 (englisch).
  111. Anwalt – George Floyd wurde „zu Tode gefoltert“. Die Welt, 3. Juni 2020, abgerufen am 3. Juli 2020.
  112. George Floyd's family lawyer Ben Crump has often been the man beside the mourners. USA Today, 3. Juni 2020, abgerufen am 3. Juli 2020 (englisch).
  113. Duty to intervene: Floyd cops spoke up but didn't step in. Star Tribune, 7. Juni 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  114. 'A police officer is trained to follow orders': Lawyer defends policeman who held George Floyd's feet down. itv, 8. Juni 2020, abgerufen am 10. Juni 2020 (englisch).
  115. Valentina DiDonato, Delia Gallagher: Pope Francis condemns death of George Floyd, calls US unrest 'disturbing', CNN, 3. Juni 2020
  116. Alisha Ebrahimji: A bishop in El Paso kneeled in prayer for George Floyd, CNN, 5. Juni 2020
  117. „Justice for George“: Proteste in der Fußball-Bundesliga, t-online.de, vom 1. Juni 2020 (abgerufen am 2. Juni 2020)
  118. Modeste schließt sich Protestwelle an. 2. Juni 2020, abgerufen am 2. Juni 2020.
  119. George Floyd's GoFundMe accounts have raised over $13.7 million for his family … and counting. Business Insider, 8. Juni 2020, abgerufen am 13. Juni 2020 (englisch).
  120. Roger Waters: Israel steckt hinter Tod von George Floyd. Jüdische Zeitung, 22. Juni 2020. Abgerufen am 23. Juni 2020.
  121. Thomas Lane, Ex-Officer Charged In George Floyd’s Death, Leaves Jail After Posting Bond. CBS Minesota, 10. Juni 2020, abgerufen am 20. Juni 2020.
  122. Josh Skluzacek: Another former MPD officer charged in Floyd's death released from jail on bond. KSTP.com/ABC 5 Eyewitness News, 19. Juni 2020, abgerufen am 20. Juni 2020 (englisch).
  123. Chao Xiong: Third fired Minneapolis police officer charged in Floyd death is out of jail. Star Tribune, 4. Juli 2020, abgerufen am 5. Juli 2020 (englisch).
  124. Riham Feshir: Judge rules against audio and video coverage in Floyd killing case for now. MPR News, 26. Juni 2020, abgerufen am 26. Juni 2020 (englisch).
  125. Eric Levenson, Aaron Cooper, Josh Campbell: Judge threatens to move George Floyd murder trial out of Minneapolis. CNN, 30. Juni 2020, abgerufen am 30. Juni 2020 (englisch).
  126. Esme Murphy: All 4 Officers Involved In George Floyd’s Death Appear In Court; Judge Warns Of Possible Move Of Trial. CBS Minnesota, 29. Juni 2020, abgerufen am 30. Juni 2020 (englisch).
  127. Chao Xiong: In George Floyd case, judge warns that public officials speaking out could force venue change. Star Tribune, 30. Juni 2020, abgerufen am 1. Juli 2020 (englisch).
  128. Former Minneapolis police officer who held George Floyd's legs wants case dismissed. USA Today, 8. Juli 2020, abgerufen am 8. Juli 2020 (englisch).
  129. Adam Uren: Bodycam transcript reveals what was said between ex-officers, George Floyd. Bring Me The News, 8. Juli 2020, abgerufen am 8. Juli 2020 (englisch).

Koordinaten: 44° 56′ 3,5″ N, 93° 15′ 44,7″ W