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Ursula Nothelle-Wildfeuer

deutsche Professorin

LebenBearbeiten

An das 1978 abgeschlossene Abitur schloss Nothelle-Wildfeuer das Studium der katholischen Theologie und Germanistik auf Lehramt an der Rheinischen Friedrich-Wilhelms-Universität Bonn an. Seit dem Jahrgang 1989 war sie Mitglied der Schriftleitung der Zeitschrift Arzt und Christ.[1] 1990 erfolgte ihre Promotion im Fach Christliche Gesellschaftslehre mit einer Arbeit zum Thema Duplex Ordo Cognitionis. Zur systematischen Grundlegung einer Katholischen Soziallehre im Anspruch von Philosophie und Theologie. Anschließend war sie Dozentin für das Fach Christliche Sozialwissenschaft an der Philosophisch-Theologischen Hochschule der Redemptoristen in Hennef-Geistingen und der Philosophisch-Theologischen Hochschule SVD St. Augustin sowie Assistentin am Seminar für Christliche Gesellschaftslehre und Pastoralsoziologie an der Universität Bonn.

1997 habilitierte sie sich mit einer Arbeit zum Thema Soziale Gerechtigkeit und Zivilgesellschaft an der Katholisch-Theologischen Fakultät der Universität in Bonn und erhielt die venia legendi für das Fach Christliche Gesellschaftslehre. Seit 1999 ist sie außerplanmäßige Professorin für den Lehrstuhl „Soziale Marktwirtschaft“ im Institut für Politikwissenschaften an der Universität Warschau.

Seit 2001 ist Nothelle-Wildfeuer Lehrbeauftragte für Christliche Gesellschaftslehre am Erzbischöflichen Diakoneninstitut in Köln und seit 2003 hat sie die ordentliche Professur für Christliche Gesellschaftslehre an der Universität Freiburg inne.

Nothelle-Wildfeuer ist verheiratet, hat fünf Kinder, lebt in Sankt Augustin und ist Mitglied des dortigen Pfarrgemeinderats.[2] Die Journalistin Claudia Nothelle ist ihre Schwester.[3]

Mitgliedschaften (Auswahl)Bearbeiten

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Joseph Kardinal Höffner und die Christliche Gesellschaftslehre. Sein Beitrag zu ihrer Fortentwicklung (Kirche und Gesellschaft Grüne Reihe Nr. 448, hrsg. von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle). J.P. Bachem Medien, Köln 2018, ISBN 978-3-7616-3200-0.
  • Mindestlohn – eine Frage der Gerechtigkeit? Köln, Bachem (Kirche und Gesellschaft, hrsg. von der Katholischen Sozialwissenschaftlichen Zentralstelle Mönchengladbach, Nr. 410), 2014.
  • Geschichte der Sozialen Frage, Wirtschaftsethik, Politische Ethik, in: Clauß Peter Sajak (Hrsg.): Christliches Handeln in Verantwortung für die Welt. Schöningh, Paderborn 2015 (UTB 4312), ISBN 978-3-8252-4312-8, S. 169–182, 183–212, 213–230.
  • Wirtschaftskrise und Sozialenzykliken. Die Soziallehre der Kirche im Dienst einer menschlichen Welt für alle = PEK-Skript, Köln 2010, in Zusammenarbeit mit der Joseph-Höffner-Gesellschaft hrsg. von der Pressestelle des Erzbistums Köln
  • Wirtschaftskrise und Menschenbild – eine Stellungnahme aus Sicht der katholischen Soziallehre, hrsg. von der Herbert-Quandt-Stiftung, Bad Homburg v. d. Höhe 2009.
  • Einfach nur Jesus? - Eine Kritik am "Mission Manifest". In: Ursula Nothelle-Wildfeuer & Magnus Striet (Hrsg.): Katholizismus im Umbruch. Band 8. Verlag Herder, Freiburg im Breisgau 2018, ISBN 978-3-451-38318-2.
  • Soziale Gerechtigkeit und Zivilgesellschaft. Paderborn, u. a., Ferdinand Schöningh, 1999 (Abhandlungen zur Sozialethik; Bd. 42) Zugl. Bonn, Univ. Habil., 1997, ISBN 3-506-70242-4, 389 S

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Arzt und Christ 35 (1989) 1.
  2. Alfred Herrmann: Hinaus zu den Menschen. In: Erzbistum Berlin. 11. September 2015, abgerufen am 28. Dezember 2018.
  3. Patrizia Wackers: Gespräch in der Huma-Einkaufswelt - „LebensRaum Kirche“ lud erstmalig zur Talkrunde ein. In: General-Anzeiger Bonn. 3. Juni 2019, abgerufen am 3. Juni 2019.