Unterhaltungsindustrie

Teilbereich der Medienindustrie
Dieser Artikel oder nachfolgende Abschnitt ist nicht hinreichend mit Belegen (beispielsweise Einzelnachweisen) ausgestattet. Die fraglichen Angaben werden daher möglicherweise demnächst entfernt. Bitte hilf der Wikipedia, indem du die Angaben recherchierst und gute Belege einfügst. Näheres ist eventuell auf der Diskussionsseite oder in der Versionsgeschichte angegeben. Bitte entferne zuletzt diese Warnmarkierung.

Unterhaltungsindustrie ist ein Wirtschaftszweig, der Produkte herstellt und Dienstleistungen anbietet, die der Unterhaltung dienen. Darunter fallen beispielsweise Film (Filmwirtschaft), Musik (Musikindustrie), Bücher, Videospiele usw.[1] Enger gefasst ist der Begriff Showgeschäft, der insbesondere den Komplex der Kulturangebote nicht umfasst.

Der Begriff Industrie ist eine Fehlübersetzung des englischen Worts industry, das neben Industrie auch Branche oder Wirtschaftszweig bedeuten kann. Bei der Unterhaltungsindustrie handelt es sich nicht um eine Industrie im Wortsinne.

AbgrenzungenBearbeiten

Die Abgrenzung der Wirtschaftszweige im Sinne der Statistik deckt sich nur teilweise mit der umgangssprachlichen Definition von Unterhaltungsindustrie.

Die ISIC[2] definiert als Ziffer R als Wirtschaftszweig „Arts, entertainment and recreation“ also Kunst, Unterhaltung und Erholung.

Darunter fallen

  • 90 – Creative, arts and entertainment activities (Kunst und Unterhaltung)
  • 91 – Libraries, archives, museums and other cultural activities (Büchereien, Archive, Museen und andere Kulturangebote)
  • 92 – Gambling and betting activities (Wettspiel/Gewinnspiel)
  • 93 – Sports activities and amusement and recreation activities (Sport und Freizeit)

Zur Unterhaltungsindustrie im Sinne der Eingangsdefinition zählen jedoch noch wesentliche Teile der Ziffer J „Information and communication“, also Informationstechnik und Kommunikation.

EinzelnachweiseBearbeiten

Siehe auchBearbeiten