Uma Quic

Suco in Osttimor
Uma Quic
Escola Basica Filial Tia-Ai-Tahan in Uma Quic
Daten
Fläche 61,01 km²[1]
Einwohnerzahl 1.981 (2010)[1]
Chefe de Suco Hermenegildo Rangel
(Wahl 2016)
Aldeias Einwohner (2010)[1]
Aidac Bein 380
Aina Uain 202
Bahabunac 188
Bahafou 118
Lua 851
Macadean 55
Maroman 96
Raihun 91
Der Suco Uma Quic.
Aina Uain (Osttimor)
Aina Uain
Koordinaten: 8° 53′ S, 126° 22′ O

Uma Quic (Uma Qui’ic, Uma Quik) ist ein osttimoresischer Suco im Verwaltungsamt Viqueque (Gemeinde Viqueque). Der Ortsname leitet sich aus der lokalen Sprache Tetum Terik ab. Uma bedeutet „Haus“, ki’ik „klein“.[2]

GeographieBearbeiten

Uma Quic
Orte Position[3] Höhe
Aina Uain 8° 53′ S, 126° 22′ O 94 m
Bahabunac 8° 53′ S, 126° 22′ O 94 m
Bahafou 8° 53′ S, 126° 22′ O 107 m
Lua 8° 53′ S, 126° 22′ O 107 m
Maroman 8° 53′ S, 126° 22′ O 94 m
Macadean 8° 53′ S, 126° 22′ O 107 m
Raihun 8° 53′ S, 126° 22′ O 107 m

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Uma Quic eine Fläche von 50,18 km².[4] Nun sind es 61,01 km².[1] Der Suco liegt im Süden des Verwaltungsamts Viqueque an der Küste der Timorsee. Westlich befinden sich die Sucos Bibileo und Bahalarauain, nördlich die Sucos Uai-Mori, Caraubalo und Uma Uain Craic und östlich der Suco Maluru. Die Ostgrenze bildet der Fluss Cuha.[5]

Entlang der Nordgrenze führt die südliche Küstenstraße, eine der wichtigsten Verkehrswege des Landes. Im Nordosten reichen die Vororte der Gemeindehauptstadt Viqueque nach Uma Quic hinein. Zu diesen gehören auch die größeren Siedlungen des Sucos. Dies sind: Lua (Luwa), Bahafou (Bahafau), Maroman, Bahabunac (Bahabunak), Macadean (Makdean), Aina Uain (Ainauain) und Raihun. Hier liegt auch das Flugfeld Viqueques und ein Hubschrauberlandeplatz für Notfälle.[6]

Im Suco befinden sich die acht Aldeias Aidac Bein, Aina Uain, Bahabunac, Bahafou, Lua, Macadean, Maroman und Raihun.[7]

EinwohnerBearbeiten

Im Suco leben 1981 Einwohner (2015), davon sind 1017 Männer und 964 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 32,5 Einwohner/km². Im Suco gibt es 402 Haushalte.[1] Über 67 % der Einwohner geben Tetum Terik als ihre Muttersprache an. Fast 31 % sprechen Makasae und eine Minderheit Tetum Prasa.[8]

GeschichteBearbeiten

Miguel Soares, der 1975 Liurai von Uma Quic war, war als einziger Liurai im Subdistrikt Anhänger der APODETI, während die anderen zur UDT standen. Grund war, dass Miguels Tochter Mariazinha mit dem APODETI-Generalsekretär José Fernando Osório Soares verheiratet war. Auch Miguels Sohn Pinto Soares war Aktivist in der APODETI. Er gehörte zu den Gründungsmitlgiedern der Partei.[9]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Jaime Freira Gonzaga zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Hermenegildo Rangel[11] und wurde 2016 im Amt bestätigt.[12]

PersönlichkeitenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Uma Quic – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. Juliette Huber: Linguistic archaeology in Timor (Memento vom 26. Januar 2017 im Internet Archive), abgerufen am 26. Januar 2017.
  3. Atlanten der zwölf Gemeinden und der Sonderverwaltungsregion Osttimors, Stand 2019 (Direcção-Geral de Estatística DGE).
  4. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  5. Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  6. UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF-Datei; 497 kB)
  7. Jornal da Républica mit dem Diploma Ministerial n.° 199/09 (Memento vom 3. Februar 2010 im Internet Archive) (portugiesisch; PDF-Datei; 315 kB)
  8. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Uma Quic (tetum; PDF)
  9. David Hicks: Rhetoric and the Decolonization and Recolonization of East Timor. Routledge, 2015, eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche.
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 - Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  12. Jornal da República: Lista Naran Xefe Suku Eleito 2016, 2. Dezember 2016, abgerufen am 17. Juni 2020.

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap