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Trisha Brown

US-amerikanische Tänzerin, Choreografin, und Ballettdirektorin

LebenBearbeiten

Trisha Brown studierte Tanz am kalifornischen Mills College, einem renommierten Frauencollege; sie schloss ihr Studium 1958 mit dem B.A. ab. Brown nahm mehrmals am American Dance Festival teil, welches damals jeden Sommer für sechs Wochen am Connecticut College stattfand. Dort studierte sie bei Louis Horst.

1961 zog Trisha Brown nach New York City, wo sie mit der Tänzerin Anna Halprin probte und 1962 Gründungsmitglied des Avantgarde-Ensembles Judson Dance Theater wurde. In diesem Ensemble arbeitete sie zusammen mit den Tänzern Steve Paxton und Yvonne Rainer. 1970 gründete sie die Trisha Brown Company, welche bald als eine der führenden Ensembles für modernen Tanz angesehen wurde. 2007 nahm sie mit einer Arbeit an der documenta 12 teil.

Browns Stil, der sich in den von ihr choreographierten Arbeiten ausdrückt, basiert auf einer Vertiefung und Verfeinerung alltäglicher Bewegungen. Aus sorgfältig ausgeführten repetitiven Gesten entsteht ein virtuoser Gesamteindruck.

Ehrungen und AuszeichnungenBearbeiten

Werk (Auswahl)Bearbeiten

  • Accumulation (1971)
  • Walking on the Wall (1971) and Roof Piece (1973)
  • Group Primary Accumulation (1973)
  • Glacial Decoy (1979)
  • Set and Reset (1983)
  • Lateral Pass (1988)
  • Astral Convertible (1989)
  • M.O. (1995)
  • Orfeo (1998)
  • Winterreise (2002)
  • O Zlozony/O Composite (2004)
  • Floor of the Forest (2007)
  • Untitled (2007)
  • Hippolyte et Aricie (Ausschnitte) und Pigmalion, basierend jeweils auf Jean-Philippe Rameau, 2010 in Amsterdam

FilmografieBearbeiten

  • 1978: Water Motor (Kurzfilm, Darstellerin)
  • 1998: L’orfeo, favola in musica (Fernsehfilm, Choreographie und Inspizientin)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Alastair Macaulay: Trisha Brown, Choreographer and Pillar of American Postmodern Dance, Dies at 80. In: The New York Times. 20. März 2017, abgerufen am 20. März 2017 (englisch).
  2. Honorary Members: Trisha Brown. American Academy of Arts and Letters, abgerufen am 2. März 2019.