Tom Cochrane

kanadischer Sänger und Komponist

Tom Cochrane (* 14. Mai 1953 in Lynn Lake, Manitoba, Kanada) ist ein kanadischer Sänger und Komponist. Nach einem wenig erfolgreichen Soloalbum, das Cochrane 1974 herausgebracht hatte, wurde er 1978 Leadsänger der Gruppe Red Rider. Die Gruppe hatte mehrere Hits in den Billboard Mainstream Rock Charts.

Tom Cochrane (links), 2003

KarriereBearbeiten

Nach der Auflösung von Red Rider 1990 veröffentlichte Cochrane 1991 das Solo-Album Mad Mad World. Das Album verkaufte sich über 2 Millionen Mal und hatte mit Life Is A Highway einen Top-10-Hit in den Billboard Single Charts. Es folgte 1995 das Album Ragged Ass Road. 1997 veröffentlichte Cochrane Songs Of A Circling Spirit, ein Album mit akustischen Versionen seiner Songs. Nachdem sein Vater an der Parkinson-Krankheit erkrankt war, veröffentlichte Tom Cochrane 2002 Just Like Ali, eine Benefiz-Single für die Parkinson Society Kanada. 2005 trat Cochrane am Live 8 in Kanada auf. Am 31. Oktober 2006 erschien das erste neue Album No Stranger.

Tom Cochrane hat sowohl als Mitglied von Red Rider als auch als Solokünstler mehrere Juno Awards gewonnen. 2003 wurde er in die Canadian Music Hall of Fame aufgenommen.[1] 2006 kam Life Is A Highway wieder in die US-amerikanischen Top 10, in der Version der Country-Band Rascal Flatts.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2][3]
(Jahr, Titel, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
1979 Don’t Fight It US146
(5 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Oktober 1979
1981 As Far as Siam US65
(24 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juni 1981
1983 Neruda US66
(16 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 1983
1984 Breaking Curfew US137
(8 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1984
1986 Tom Cochrane & Red Rider US112
(12 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Mai 1986
1988 Victory Day US144
(13 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1988
1991 Mad Mad World US46
 
Gold

(29 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1991
Soloalbum

grau schraffiert: keine Chartdaten aus diesem Jahr verfügbar

Weitere Alben

  • 1974: Hang On to Your Resistance
  • 1987: Over 60 Minutes with Red Rider
  • 1989: The Symphony Sessions
  • 1989: Anthology 1980–1987
  • 1993: Ashes to Diamonds
  • 1995: Ragged Ass Road
  • 1997: Songs of a Circling Spirit
  • 1999: Xray Sierra
  • 2002: Trapeze: The Collection
  • 2006: No Stranger
  • 2015: Take It Home

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Höchstplatzierung, Gesamtwochen, AuszeichnungChartplatzierungenChartplatzierungen[2]
(Jahr, Titel, Album, Plat­zie­rungen, Wo­chen, Aus­zeich­nungen, Anmer­kungen)
Anmerkungen
  DE   AT   CH   UK   US
1980 White Hot
Don’t Fight It
US48
(7 Wo.)US
Erstveröffentlichung: März 1980
mit Red Rider
1984 Young Thing, Wild Dreams (Rock Me)
Breaking Curfew
US71
(6 Wo.)US
Erstveröffentlichung: Juni 1984
mit Red Rider
1991 Life Is a Highway
Mad Mad World
DE31
(13 Wo.)DE
UK62
(2 Wo.)UK
US6
 
Gold

(26 Wo.)US
Erstveröffentlichung: September 1991
1992 Washed Away
Mad Mad World
US88
(4 Wo.)US
Erstveröffentlichung: August 1992
1995 I Wish You Well
Ragged Ass Road
UK93
(1 Wo.)UK
Erstveröffentlichung: Oktober 1995

Weitere Singles

  • 1981: Lunatic Fringe
  • 1983: Human Race
  • 1986: Boy Inside The Man
  • 1988: Big League
  • 1991: No Regrets
  • 1995: Dreamer’s Dream

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Canadian Music Hall of Fame – Inductees. Canadian Music Hall of Fame, abgerufen am 6. August 2017 (englisch).
  2. a b Chartquellen: DE UK US
  3. Auszeichnungen für Musikverkäufe: US