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Titan(II)-bromid ist eine anorganische chemische Verbindung des Titans aus der Gruppe der Bromide.

Kristallstruktur
Kristallstruktur von Titan(II)-bromid
__ Ti2+     __ I
Allgemeines
Name Titan(II)-bromid
Andere Namen

Titandibromid

Verhältnisformel TiBr2
Kurzbeschreibung

schwarzer Feststoff[1]

Externe Identifikatoren/Datenbanken
CAS-Nummer 13783-04-5
Wikidata Q2436773
Eigenschaften
Molare Masse 207,68 g·mol−1
Aggregatzustand

fest[1]

Dichte

4,41 g·cm−3[2]

Schmelzpunkt

500 °C (Zersetzung)[1]

Löslichkeit

Zersetzung in Wasser[1]

Sicherheitshinweise
GHS-Gefahrstoffkennzeichnung [3]
keine Einstufung verfügbar
H- und P-Sätze H: siehe oben
P: siehe oben
Soweit möglich und gebräuchlich, werden SI-Einheiten verwendet. Wenn nicht anders vermerkt, gelten die angegebenen Daten bei Standardbedingungen.

Gewinnung und DarstellungBearbeiten

Titan(II)-bromid kann durch thermische Zersetzung von Titan(III)-bromid[1]

 

oder direkt aus den Elementen gewonnen werden.[1]

 

EigenschaftenBearbeiten

Titan(II)-bromid liegt in Form schwarzer Kristalle vor, die an feuchter Luft Feuer fangen und sich in Wasser unter Wasserstoffbildung zum Titan(III)-Salz zersetzen. Es hat eine trigonale Kristallstruktur[4] vom Cadmium(II)-iodid-Typ (Polytyp 2H) mit der Raumgruppe P3m1 (Raumgruppen-Nr. 164)Vorlage:Raumgruppe/164 und den Gitterparametern a = 362,9, c = 649,2 pm.[1]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d e f g Georg Brauer (Hrsg.), unter Mitarbeit von Marianne Baudler u. a.: Handbuch der Präparativen Anorganischen Chemie. 3., umgearbeitete Auflage. Band II, Ferdinand Enke, Stuttgart 1978, ISBN 3-432-87813-3, S. 1336.
  2. Jean D'Ans, Ellen Lax: Taschenbuch für Chemiker und Physiker. Springer DE, 1997, ISBN 3-540-60035-3, S. 764 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche).
  3. Diese Substanz wurde in Bezug auf ihre Gefährlichkeit entweder noch nicht eingestuft oder eine verlässliche und zitierfähige Quelle hierzu wurde noch nicht gefunden.
  4. Paul Ehrlich, Walter Gutsche, Hans-Joachim Seifert: Darstellung und Kristallstruktur von Titandibromid. In: Zeitschrift für anorganische und allgemeine Chemie. 312, 1961, S. 80–86, doi:10.1002/zaac.19613120112.