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Tietzow ist ein Ortsteil der Stadt Nauen im Landkreis Havelland des Landes Brandenburg.

Tietzow
Stadt Nauen
Koordinaten: 52° 42′ 46″ N, 12° 56′ 0″ O
Höhe: 34 m ü. NN
Fläche: 17,86 km²
Einwohner: 346 (31. Dez. 2002)
Bevölkerungsdichte: 19 Einwohner/km²
Eingemeindung: 26. Oktober 2003
Postleitzahl: 14641
Vorwahl: 033230
Karl-Liebknecht-Gedenkstätte im Dorfanger

NachbarorteBearbeiten

GeografieBearbeiten

Tietzow liegt in einer Höhe von 34 m ü. NHN etwa 13 Kilometer nordöstlich von Nauen nördlich der Bundesstraße 273 zwischen Nauen und Kremmen und ca. 3 km Luftlinie entfernt vom Anschluss Kremmen (AS 25) der Bundesautobahn 24. Der Ort hat eine Fläche von 17,86 km² und bei 346 Einwohner (Stand: 31. Dez. 2002)[1] eine Bevölkerungsdichte von 19 Einwohner/km². Tietzow ist im Rahmen des ÖPNV durch die Havelbus Linien 659 der HVG mit Nauen und Hennigsdorf und durch die Havelbus Linie 671 der HVG mit Nauen und Berlin-Spandau verbunden.

GeschichteBearbeiten

Der Ortsname von Tietzow ist polabischen Ursprungs zugeordnet und soll für „Ort an dem es Eiben gibt“ stehen. Es soll sich dabei um eine Ableitung vom Taxus baccata handeln. Diese Erläuterung des Ortsnamens ist sowohl zu finden zum havelländischen Tietzow wie auch zum Tietzow, vormals Landkreis Belgard-Schivelbein in Pommern dem heutigen Tyczewo. Einen Kilometer nördlich des Ortes befindet sich das Bodendenkmal des Burgwalls Tietzow.

Tietzow galt seit dem ausgehende 19. Jahrhundert als beliebtes Ausflugsziel für Berliner und möchte heute mit seiner gepflegten Gastronomie wieder an die alte Tradition anknüpfen.[2] Fontane zählte Tietzow zu den lachenden Dörfern in seinem Gedicht „Havelland“ von 1872.[3]

Im Zuge der Gemeindegebietsreform des Landes Brandenburg wurde Tietzow am 26. Oktober 2003[4] ein Ortsteil von Nauen.

PolitikBearbeiten

Der ehrenamtliche Ortsvorsteher ist Mike Schönburg (LWN). (Stand: Kommunalwahl am 28. September 2008)

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. LDS – Beitrag zur Statistik – Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg von 1875 bis 2005 – Landkreis Havelland vom Dez. 2006 PDF
  2. Im "Helenenhof" speisten schon die Gaukler. In: Berliner Kurier. 21. April 1996, abgerufen am 19. August 2015.
  3. Theodor Fontane, „Havelland“, 1872
  4. 4. Gesetz zur landesweiten Gemeindegebietsreform in Verbindung mit der Verordnung über den Wahltag und die Wahlzeit der landesweiten Kommunalwahlen 2003 sowie zur Änderung der Brandenburgischen Kommunalwahlverordnung vom 25. März 2003 (PDF@1@2Vorlage:Toter Link/www.wahlen.brandenburg.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.)