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The Corrs ist eine irische Popmusik-Gruppe. Die Gruppe besteht aus vier Geschwistern, die in Dundalk nahe der nordirischen Grenze an der Ostküste Irlands geboren und aufgewachsen sind. In ihrer Musik vereinen sie Pop-, Softrock- und Folkelemente. Den Quellenangaben zufolge haben sie in ihrer Karriere mehr als 18 Millionen Tonträger verkauft. Die erfolgreichste Veröffentlichung der Band ist das Album Talk on Corners mit rund sieben Millionen verkauften Einheiten.

The Corrs
Sharon, Andrea und Jim Corr (von links nach rechts)
Sharon, Andrea und Jim Corr (von links nach rechts)
Allgemeine Informationen
Genre(s) Pop
Gründung 1990
Website http://www.thecorrswebsite.com/
Aktuelle Besetzung
Andrea Corr
Caroline Corr
Violine, Backing Vocal
Sharon Corr
Keyboard, Klavier, Gitarre, Akkordeon, Backing Vocal
Jim Corr

Inhaltsverzeichnis

BandgeschichteBearbeiten

Die Corr-Geschwister wuchsen in Dundalk, einer irischen Kleinstadt, auf. Sie stammen aus einer musikalischen Familie. Der nationale Durchbruch kam für die Corrs im Jahre 1995, nachdem sie ihr erstes Album mit dem Titel Forgiven, Not Forgotten veröffentlichten.

Auch ihr im Herbst 1997 veröffentlichtes zweites Album, Talk on Corners, verkaufte sich gut. Den Durchbruch in Großbritannien und im restlichen Europa erreichten sie mit einer Remix-Version des Albums sowie der Coverversion von Fleetwood Macs Dreams. Die CD war das erfolgreichste Album des Jahres 1998 in Großbritannien. Die Corrs waren die erste irische Band, die einen solchen Erfolg in Großbritannien erzielen konnte.

Im Sommer 2000 veröffentlichten sie ihr drittes Studioalbum In Blue, mit dem sie in den USA den Durchbruch erreichten, und spielten ein MTV-Unplugged-Konzert. Im Herbst 2001 später erschien ein Best-of-Album.

Mitte 2004 veröffentlichten die Geschwister Borrowed Heaven, ein Album, das vom Tod ihrer Mutter geprägt war. Sie starb im Alter von 57 Jahren an einer seltenen Lungenkrankheit.

Im September 2005 erschien das Album Home, das hauptsächlich irische Lieder enthält, darunter auch einige Coverversionen von Traditionals und aktuelleren Titeln. Zudem erschien im Oktober 2005 die Doppel-DVD All the Way Home / A History of the Corrs, auf der sich neben einer Konzertaufzeichnung auch eine ausführliche Dokumentation zum Werdegang der Corrs befindet.

Zwischen den Jahren 2007 und 2013 erschienen Soloveröffentlichungen von Andrea und Sharon Corr.

Am 11. Juni 2015 berichtete die Irish Times über ein Comeback der Geschwister.[1] Andrea Corr bestätigte dies in einem Radio-Interview mit der BBC. The Corrs traten nach zehnjähriger Bühnen-Abstinenz am 13. September 2015 beim Konzert Live in Hyde Park in London auf. Zudem gab die Gruppe bekannt, an einem neuen Album zu arbeiten.[2] Dieses Album erschien am 27. November 2015 unter dem Titel White Light. Im November 2017 wurde Jupiter Calling, das siebte Studioalbum der Gruppe, veröffentlicht.

DiskografieBearbeiten

StudioalbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Irland  IE
1995 Forgiven, Not Forgotten
86
(7 Wo.)
10
(11 Wo.)
37
(16 Wo.)
2
 Dreifachplatin

(140 Wo.)
131
 Gold

(4 Wo.)
1
(210[4] Wo.)
Erstveröffentlichung: 26. September 1995
Verkäufe: 3.295.000
1997 Talk on Corners
9
 Gold

(41 Wo.)
9
(15 Wo.)
15
 Gold

(17 Wo.)
1
 Neunfachplatin

(164 Wo.)
72
 Gold

(17 Wo.)
1
(154[5] Wo.)
Erstveröffentlichung: 20. Oktober 1997
Verkäufe: 7.020.000
2000 In Blue
1
 Dreifachgold

(29 Wo.)
1
 Platin

(26 Wo.)
1
 Platin

(33 Wo.)
1
 Dreifachplatin

(47 Wo.)
21
 Platin

(44 Wo.)
1
(44[6] Wo.)
Erstveröffentlichung: 13. Juli 2000
Verkäufe: 4.615.000
2004 Borrowed Heaven
2
 Gold

(28 Wo.)
5
(17 Wo.)
3
 Gold

(19 Wo.)
2
 Gold

(17 Wo.)
51
(4 Wo.)
1
(201 Wo.)
Erstveröffentlichung: 31. Mai 2004
Verkäufe: 437.500
2005 Home
12
(7 Wo.)
13
(5 Wo.)
7
(15 Wo.)
14
 Silber

(7 Wo.)
300! 1
 Doppelplatin

(132 Wo.)
Erstveröffentlichung: 23. September 2005
Verkäufe: 290.000
2015 White Light
11
(5 Wo.)
13
(3 Wo.)
7
(7 Wo.)
11
 Gold

(14 Wo.)
300! 10
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 27. November 2015
Verkäufe: 100.000
2017 Jupiter Calling
42
(1 Wo.)
46
(1 Wo.)
25
(3 Wo.)
15
(9 Wo.)
300! 20
(… Wo.)
Erstveröffentlichung: 10. November 2017

KompilationenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Irland  IE
2001 Greatest Hits
The Best of
12
 Gold

(15 Wo.)
7
(17 Wo.)
6
 Platin

(18 Wo.)
6
 Doppelplatin

(33 Wo.)
300! 1
 Fünffachplatin

(65[7] Wo.)
Erstveröffentlichung: 15. Oktober 2001
Verkäufe: 1.420.000
2006 Dreams: The Ultimate Corrs Collection
300! 300! 44
(2 Wo.)
67
(2 Wo.)
300! 5
 Gold

(53 Wo.)

Weitere Veröffentlichungen

  • 2007: The Works

LivealbenBearbeiten

Jahr Titel Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Irland  IE
1999 Unplugged
6
 Dreifachgold

(48 Wo.)
1
 Platin

(30 Wo.)
3
 Platin

(44 Wo.)
7
 Doppelplatin

(35 Wo.)
300! 1
(53[8] Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. November 1999
Verkäufe: 2.277.500
2002 VH1 Presents: The Corrs, Live in Dublin
300! 300! 300! 300! 52
(24 Wo.)
12[9]
(16[10] Wo.)
Erstveröffentlichung: 12. März 2002

Weitere Veröffentlichungen

  • 1997: Live

VideoalbenBearbeiten

  • 1999: Unplugged (AT:  ; UK:  )
  • 2000: Live at Lansdowne Road (UK:  )
  • 2001: Live in London (UK:  )
  • 2013: Live at the Royal Albert Hall (UK:  )

SinglesBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Irland  IE
1995 Runaway
Forgiven, Not Forgotten
89
(6 Wo.)
300! 300! 2
 Gold

(15 Wo.)
68
(11 Wo.)
10
(13 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 1995
1996 The Right Time
Forgiven, Not Forgotten
76
(10 Wo.)
300! 300! 82
(1 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: Mai 1996
Love to Love You
Forgiven, Not Forgotten
87
(4 Wo.)
300! 300! 62
(1 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: Oktober 1996
1997 Only When I Sleep
Talk on Corners
300! 300! 300! 58
(2 Wo.)
300! 10
(8 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 1997
I Never Loved You Anyway
Talk on Corners
300! 300! 300! 43
(4 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: Dezember 1997
1998 What Can I Do?
Talk on Corners
62
(9 Wo.)
300! 300! 3
 Silber

(15 Wo.)
300! 30
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Februar 1998
Dreams
Talk on Corners
73
(9 Wo.)
300! 300! 6
 Silber

(10 Wo.)
300! 6
(9 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1998
So Young
Talk on Corners
80
(7 Wo.)
300! 300! 6
 Silber

(17 Wo.)
300! 29
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1998
1999 Radio
Unplugged
64
(9 Wo.)
300! 52
(10 Wo.)
18
(12 Wo.)
300! 20
(5 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 1999
2000 Breathless
In Blue
19
(14 Wo.)
10
(11 Wo.)
15
(20 Wo.)
1
 Gold

(16 Wo.)
34
(20 Wo.)
3
(11 Wo.)
Erstveröffentlichung: Juni 2000
Irresistible
In Blue
68
(6 Wo.)
300! 47
(11 Wo.)
20
(10 Wo.)
300! 30
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: November 2000
2001 Give Me a Reason
In Blue
100
(1 Wo.)
300! 53
(5 Wo.)
27
(2 Wo.)
300! 300!
Erstveröffentlichung: März 2001
Would You Be Happier?
Best of
81
(2 Wo.)
300! 36
(6 Wo.)
14
(6 Wo.)
300! 26
(1 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2001
2004 Summer Sunshine
Borrowed Heaven
49
(8 Wo.)
42
(9 Wo.)
32
(11 Wo.)
6
(8 Wo.)
300! 6
(92 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 2004
Angel
Borrowed Heaven
84
(3 Wo.)
75
(1 Wo.)
53
(4 Wo.)
16
(4 Wo.)
300! 16
(21 Wo.)
Erstveröffentlichung: September 2004
Long Night
Borrowed Heaven
40
(9 Wo.)
48
(8 Wo.)
300! 31
(3 Wo.)
300! 31
(26 Wo.)
Erstveröffentlichung: Dezember 2004
2005 Heart Like a Wheel / Old Town
Home
300! 300! 300! 68
(1 Wo.)
300! 49
(2 Wo.)
Erstveröffentlichung: Oktober 2005

Als GastmusikerBearbeiten

Jahr Titel
Album
Chartplatzierungen[3] Anmerkungen
Deutschland  DE Osterreich  AT Schweiz  CH Vereinigtes Konigreich  UK Vereinigte Staaten  US Irland  IE
1999 I Know My Love
Tears of Stone
300! 300! 300! 37
(3 Wo.)
300! 22
(4 Wo.)
Erstveröffentlichung: Mai 1999
(The Chieftains featuring The Corrs)

Auszeichnungen für MusikverkäufeBearbeiten

Land/Region   Silber   Gold   Platin Verkäufe Quellen
Argentinien  Argentinien (CAPIF) 0! S 1 0! P 20.000 capif.org.ar
Australien  Australien (ARIA) 0! S 1 25 1.565.500 aria.com.au
Belgien  Belgien (BEA) 0! S 2 2 140.000 ultratop.be
Danemark  Dänemark (IFPI) 0! S 1 1 65.000 ifpi.dk
Deutschland  Deutschland (BVMI) 0! S 5 2 1.350.000 musikindustrie.de
Europa  Europa (IFPI) 0! S 0! G 14 (14.000.000) ifpi.org (Memento vom 1. Januar 2014 im Internet Archive)
Finnland  Finnland (IFPI) 0! S 1 0! P 26.356 ifpi.fi
Frankreich  Frankreich (SNEP) 0! S 1 8 2.120.000 infodisc.fr snepmusique.com
Irland  Irland (IRMA) 0! S 1 7 112.500 irishcharts.ie
Japan  Japan (RIAJ) 0! S 3 0! P 300.000 riaj.or.jp
Kanada  Kanada (MC) 0! S 2 2 300.000 musiccanada.com
Mexiko  Mexiko (AMPROFON) 0! S 2 0! P 150.000 amprofon.com.mx
Neuseeland  Neuseeland (RMNZ) 0! S 2 13 210.000 nztop40.co.nz
Niederlande  Niederlande (NVPI) 0! S 1 4 360.000 nvpi.nl
Norwegen  Norwegen (IFPI) 0! S 2 0! P 50.000 ifpi.no
Osterreich  Österreich (IFPI) 0! S 1 2 90.000 ifpi.at
Schweden  Schweden (IFPI) 0! S 2 3 320.000 sverigetopplistan.se
Schweiz  Schweiz (IFPI) 0! S 2 3 180.000 hitparade.ch
Spanien  Spanien (Promusicae) 0! S 0! G 15 1.500.000 promusicae.es ES2 ES3
Vereinigte Staaten  Vereinigte Staaten (RIAA) 0! S 2 1 2.000.000 riaa.com
Vereinigtes Konigreich  Vereinigtes Königreich (BPI) 4 6 21 7.770.000 bpi.co.uk
Insgesamt 4 38 123

KünstlerauszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: The Corrs – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten