TSV 1880 Wasserburg

deutscher Basketballverein

Der TSV 1880 Wasserburg ist ein Sportverein aus Wasserburg am Inn, bundesweit bekannt für seine Basketballabteilung. Weitere Abteilungen sind Breitensport, Fußball, Leichtathletik, Radsport, Schneesport, Stadtgarde, Tae-Kwon-Do, Tennis, Tischtennis, Versehrtensport und Volleyball. Der Verein wurde am 9. Juli 1880 gegründet, erster 1. Vorsitzender war der Eisenhändler und Magistratsrat Johann Baptist Manhart.

BasketballBearbeiten

TSV 1880 Wasserburg
 
Gegründet 1880
Halle Badria-Halle
(1000 Plätze)
Homepage tsv-wasserburg.de
Vorsitzender Walter Chucholl
Trainer
Liga
Farben Rot / Weiß

Die Basketball-Abteilung des Vereines wurde 1955 von Joe Prantl gegründet und zählt heute über 300 Mitglieder. Der Verein unterhält drei Frauen- und zwei Herrenmannschaften. Seit 1999 spielt die erste Damenmannschaft in der 1. Damen-Basketball-Bundesliga (DBBL). Seit 2004 wurde das Team elfmal deutscher Meister und neunmal deutscher Pokalsieger. Bis 2012 leitete Hans Brei das Team als Cheftrainer. Sein Name ist untrennbar mit den Erfolgen verbunden.[1]

In der Saison 2014/15 wurde der Verein Deutscher Meister, ohne ein einziges Spiel zu verlieren.[2] Breis Nachfolger als Cheftrainer wurde Bastian Wernthaler,[3] gefolgt von Georg Eichler, der bis Dezember 2017 im Amt blieb.[4] Anschließend übernahm der Bulgare Nikolay Gospodinov das Amt,[5] im August 2018 wurde Sidney Parsons als neue Trainerin eingestellt.[6] Die zweite Damenmannschaft stieg 2007 in die 2. Damen-Basketball-Bundesliga auf und sofort wieder ab.

ErfolgeBearbeiten

FußballBearbeiten

TSV 1880 Wasserburg
Name TSV 1880 Wasserburg
Spielstätte Badria Stadion
Plätze 3.500
Cheftrainer Leonhard Haas
Liga Bayernliga Süd
2018/19 1. Platz  
(Landesliga Südost)
Website fussball-wasserburg.de
Heim
Auswärts

Die Fußballabteilung wurde im Jahre 1920 gegründet. Die Mannschaft spielte jahrzehntelang lediglich in unteren Spielklassen und schaffte im Jahre 2007 erstmals den Aufstieg in die Bezirksoberliga Oberbayern. Zwischenzeitlich rutschten die Wasserburger wieder in die A-Klasse hinab, ehe 2015 der Aufstieg in die Kreisklasse gelang. Der Verein verpflichtete den aus der Region stammenden Ex-Profi Leonhard Haas und leitete den sportlichen Aufschwung ein. Nach fünf Aufstiegen in Folge erreichten die „Löwen“ im Jahre 2019 die fünftklassige Bayernliga Süd.[8]

Die Fußballer des TSV Wasserburg spielen im Badria Stadion mit einer Kapazität von 3.500 Plätzen, davon 572 überdachte Sitzplätze. Des Weiteren nutzt der Verein das Stadion an der Landwehrstraße mit einer Kapazität von 1.000 Stehplätzen.

LeichtathletikBearbeiten

Größter internationaler Erfolg war der Sieg bei den Juniorenweltmeisterschaften im Zehnkampf durch Eric Kaiser im Jahr 1990.[9]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Video: Abschied der Basketball-Legenden. In: https://www.rosenheim24.de. 22. Juli 2012 (rosenheim24.de [abgerufen am 20. Januar 2017]).
  2. Perfekte Saison: Wasserburgs Basketballerinnen ungeschlagen Meister (Memento vom 3. Mai 2015 im Internet Archive) auf br.de, 29. April 2015, abgerufen am 30. April 2015.
  3. https://www.zeit.de/news/2012-03/02/basketball-wernthaler-neuer-trainer-bei-wasserburg-02130007
  4. https://www.wasserburg24.de/sport/regionalsport/wasserburg-basketball-damen-trennen-sich-trainer-georg-eichler-9465930.html
  5. https://www.wasserburger-stimme.de/schlagzeilen/nikolay-gospodinov-uebernimmt-fest/2018/01/05/
  6. https://www.heimatzeitung.de/mobile/lokales/premiere_beim_tsv_wasserburg_erstmals_frauen_verantwortlich_3030488/
  7. FOCUS Online: Frauen-Basketball: Wasserburg zum fünften Mal nacheinander Pokalsieger. In: FOCUS Online. (focus.de [abgerufen am 28. März 2018]).
  8. Michael Duschl: Durchmarsch in die Bayernliga ist perfekt: TSV Wasserburg schreibt Fußball-Geschichte. Heimatsport, abgerufen am 5. Mai 2019.
  9. Kurzbiografie von Eric Kaiser auf den Seiten der IAAF

WeblinksBearbeiten