Stiftung Universität Hildesheim

Universität in Deutschland

Die Universität Hildesheim ist eine Stiftungsuniversität in Hildesheim.

Stiftung Universität Hildesheim
Logo
Gründung 1946 bzw. 2003
Trägerschaft Stiftung öffentlichen Rechts
Ort Hildesheim
Bundesland NiedersachsenNiedersachsen Niedersachsen
Land DeutschlandDeutschland Deutschland
Präsidentin May-Britt Kallenrode
Studenten 8575 WS 2020/2021[1]
Mitarbeiter 840[1]
davon Professoren 93[1]
Jahresetat 77,7 Mio. €[2]
Website uni-hildesheim.de
Hauptcampus der Universität Hildesheim (2019)

GeschichteBearbeiten

Pädagogische Hochschule Alfeld – Universität HildesheimBearbeiten

Hervorgegangen ist die Universität aus einer 1946 gegründeten Pädagogischen Hochschule Alfeld, die wegen der Zerstörung Hildesheims in das weitgehend unversehrte Alfeld gelegt worden war. Unter dem Direktor Hans Abmeier verzeichnete sie im ersten Studienjahr 1946/47 erst 110, dann mehrere Jahre hindurch etwa 50 Einschreibungen für das Volksschullehramt. Sie sollte den katholischen Bevölkerungsteil in der britischen Zone mit Lehrkräften versorgen, ohne dass die Konfession eine Aufnahmebedingung war. Kaplan Hans-Otto Knackstedt lehrte katholische Theologie, Dommusikdirektor Otto Brauckmann die Musik. Unter dem Direktor und katholischen Philosophen Franz Flintrop wurde die PH um 1960 unabhängiger vom Kultusministerium aufgestellt und schließlich unter Rektor Günter Klages 1970 als Abteilung der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen nach Hildesheim verlegt.

1978 wurde sie als Wissenschaftliche Hochschule Hildesheim unter dem Rektor Heinz-Wilhelm Alten erneut selbständig und 1989 unter dem Rektorat von Reinhard Göllner zur Universität Hildesheim. Ulla Bosse war 1998–2002 die erste Präsidentin.[3]

StiftungsuniversitätBearbeiten

Am 1. Januar 2003 ist die Körperschaft Universität Hildesheim von der Trägerschaft des Landes Niedersachsen in die Trägerschaft der öffentlich-rechtlichen Stiftung Universität Hildesheim übergegangen und wurde eine der ersten Stiftungsuniversitäten in Deutschland. Diesen Schritt zur Stiftungshochschule haben zeitgleich vier weitere Hochschulen in Niedersachsen vollzogen, nämlich die Universitäten Göttingen und Lüneburg, die Hochschule Osnabrück und die Tierärztliche Hochschule Hannover. Präsidentin der Stiftung ist May-Britt Kallenrode.

Die Zahl der Studierenden erreichte im Wintersemester 2020/21 die Zahl 8575. Einen Schwerpunkt bildet traditionell das Lehramtsstudium mit zurzeit etwa 3000 Studierenden (davon rund 13 % aus anderen Bundesländern). Die Kulturwissenschaften bilden mit rund 1300 Studierenden die zweitgrößte Gruppe (davon rund 65 % aus anderen Bundesländern).[4]

Der Frauenanteil unter den Studierenden liegt bei etwa 73 %.[5] Auch der Anteil an Professorinnen liegt mit 43 % deutlich über dem bundesweiten Durchschnitt. Die Gleichstellung von Frauen und Männern sowie von Menschen unterschiedlicher sozialer, ethnischer und religiöser Herkunft ist ein wichtiger Bestandteil des Leitbildes der Universität Hildesheim.[6] Ihr Gleichstellungskonzept (Gleichstellungszukunftskonzept) wurde in beiden Runden der dritten Phase des Professorinnenprogramms[7] – initiiert vom Bundesministerium für Bildung und Forschung (BMBF) sowie den Ländern – positiv begutachtet (2008, 2013).[8]

Rektoren und PräsidentenBearbeiten

Folgende Rektoren und Präsidenten standen der Einrichtung vor:[9]

Pädagogische Hochschule Alfeld 1945–1969
  • 1945–1953: Johannes (Hans) Abmeier, Hochschuldirektor
  • 1953–1956: Franz Pasternak, Hochschuldirektor
  • 1956–1959: Hans-Otto Knackstedt, Direktor
  • 1959–1962: Franz Flintrop, Direktor
  • 1962–1966: Wilhelm Rückriem, Direktor, ab 1963 Rektor
  • 1966–1967: Werner Trillmich, Rektor
  • 1967–1969: Heinrich Maiworm, Rektor
  • 1969: Günther Klages, Rektor
Dekane der Pädagogischen Hochschule Niedersachsen – Abteilung Hildesheim 1969–1978
  • 1969–1971: Günter Klages
  • 1971–1973: Fro Trommsdorff
  • 1973–1976: Dieter Lüttge
  • 1976–1978: Heinz-Wilhelm Alten
  • 1978: Herbert Kraatz
Rektoren der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim 1978–1989
  • 1978–1979: Herbert Kraatz, beauftragter Rektor
  • 1979–1981: Heinz-Wilhelm Alten, Mathematiker, erster gewählter Rektor der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim
  • 1981–1983: Dieter Lüttge, Psychologe, Rektor der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim
  • 1983–1985: Theodor Kreutzkamp, Mathematiker, Rektor der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim
  • 1985–1989: Reinhard Göllner, Theologe, Rektor der Wissenschaftlichen Hochschule Hildesheim und erster Rektor der Universität Hildesheim
Rektoren und Präsidenten der Universität Hildesheim 1989–2002
  • 1989–1991: Ernst Cloer, Erziehungswissenschaftler, Rektor der Universität Hildesheim
  • 1991–1995: Rudolf Weber, Musikwissenschaftler, Rektor der Universität Hildesheim
  • 1995–1998: Wolfgang Menzel, Germanist und Pädagoge, Rektor der Universität
  • 1998–2002: Ulla Bosse, Psychologin, erste Präsidentin der Universität Hildesheim
  • 2002–2003: Wolfgang-Uwe Friedrich, Politikwissenschaftler, Präsident
Präsidenten der Stiftung Universität Hildesheim seit 2003

Fachbereiche & InstituteBearbeiten

Die Universität Hildesheim gliedert sich in vier Fachbereiche, denen 27 Institute zugeordnet sind.[10]

Fachbereich 1: Erziehungs- und SozialwissenschaftenBearbeiten

  • Institut für Erziehungswissenschaft (Abt. Angewandte Erziehungswissenschaft, Abt. Allgemeine Erziehungswissenschaft)
  • Institut für Grundschuldidaktik und Sachunterricht
  • Institut für Psychologie
  • Institut für Sozialwissenschaften
  • Institut für Katholische Theologie
  • Institut für Evangelische Theologie
  • Institut für Geschichte
  • Institut für Sozial- und Organisationspädagogik
  • Institut für Sportwissenschaft

Fachbereich 2: Kulturwissenschaften und Ästhetische KommunikationBearbeiten

  • Institut für Kulturpolitik
  • Institut für Philosophie
  • Institut für Literarisches Schreiben und Literaturwissenschaft
  • Institut für Medien, Theater und Populäre Kultur
  • Institut für Musik und Musikwissenschaft
  • Institut für Bildende Kunst und Kunstwissenschaft

Fachbereich 3: Sprach- und InformationswissenschaftenBearbeiten

  • Institut für deutsche Sprache und Literatur
  • Institut für englische Sprache und Literatur
  • Institut für Interkulturelle Kommunikation
  • Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation
  • Institut für Informationswissenschaft und Sprachtechnologie

Fachbereich 4: Mathematik, Naturwissenschaften, Wirtschaft und InformatikBearbeiten

  • Institut für Biologie und Chemie
  • Institut für Geographie
  • Institut für Physik
  • Institut für Technik
  • Institut für Mathematik und Angewandte Informatik
  • Institut für Betriebswirtschaft und Wirtschaftsinformatik
  • Institut für Informatik

StudienangebotBearbeiten

Vier Fachbereiche umfasst das Studienangebot der Universität Hildesheim: Die Psychologie, die Erziehungswissenschaft und die sozialpädagogischen Studienangebote sind im Fachbereich 1 verortet. Der Fachbereich 2 mit den Studiengängen Kulturwissenschaften, Kreatives Schreiben oder Szenische Künste ist auf dem Kulturcampus Domäne Marienburg beheimatet. Um Sprache und Kommunikation geht es im Fachbereich 3, zum Beispiel im Studiengang Internationale Kommunikation und Übersetzen. Zu den Studienangeboten des Fachbereichs 4 zählen die Bereiche IT und Umwelt. Die Lehramtsausbildung für Grund-, Haupt- und Realschule ist in allen vier Fachbereichen zu Hause. Das Fächerspektrum umfasst 18 Fächer. Insgesamt gehören zum Studienangebot der Universität Hildesheim mehr als 40 Studienprogramme im Bachelor und Master, darunter der englischsprachige Master „Data Analytics“.

Von den insgesamt 8.575 Studierenden im Wintersemester 2020/21 sind 5.982 weiblich, damit liegt der Frauenanteil bei 70 Prozent – deutlich höher als im Bundesdurchschnitt der Universitäten (52 Prozent).[11] Im Bereich Lehramt sind 3.158 Studierende immatrikuliert, davon 2.162 weibliche Studierende (68 Prozent). Der Anteil der Lehramtsstudierenden liegt bei 37 Prozent der Studierenden der Universität Hildesheim insgesamt. Der Fachbereich 2 (Kulturwissenschaften) umfasst 12 Prozent der Studierenden, nämlich 1.068 (davon 788 weiblich). In den IT-Studiengängen mit den Varianten Angewandte Informatik, Data Analytics und Wirtschafts-Informatik sind 10 Prozent oder 875 Studierende eingeschrieben, hier liegt der Frauenanteil bei 28 Prozent (244 weibliche Studierende). Im Jahr 2020 haben 1.704 Studierende ihr Studium an der Universität Hildesheim abgeschlossen; 50 Promotionsverfahren konnten erfolgreich beendet werden.[12]

ForschungszentrenBearbeiten

Center for Digital ChangeBearbeiten

Das Center for Digital Change untersucht die vielfältigen Prozesse des Digitalen Wandels in einer seiner Komplexität angemessenen Form. Dafür bündelt das Zentrum die bereits bestehenden Forschungs-, Lehr- und Transferinitiativen sowie Kooperationen an der Stiftung Universität Hildesheim, überführt diese in wirksame Strukturen und entwickelt die institutionellen Rahmenbedingungen für die drei Aktivitätsfelder Forschung, Lehre und Transfer auf dem Gebiet des Digitalen Wandels kontinuierlich weiter. Die Verzahnung dieser Aktivitätsfelder ist für das Selbstverständnis des Zentrums konstitutiv und prägt sein Profil im Umfeld vergleichbarer Institutionen.

Center for World MusicBearbeiten

Das Center for World Music, die musikethnologische Forschungseinrichtung der Stiftung Universität Hildesheim, zählt über 6000 Musikinstrumente aus aller Welt, rund 50.000 Tonträger und mehr als 10.000 Bücher zur Musikethnologie. Es steht für musikethnologische Forschung und interkulturelle Musikvermittlung und leistet einen Beitrag zur Verständigung der Kulturen. Direktor ist Raimund Vogels, Professor für Musikethnologie an der Hochschule für Musik, Theater und Medien Hannover und Träger des Niedersächsischen Wissenschaftspreises 2008.

Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB)Bearbeiten

Das Centrum für Lehrerbildung und Bildungsforschung (CeLeB) ist ein zentrales wissenschaftliches Zentrum der Universität Hildesheim. Das CeLeB nimmt konzeptionelle und koordinierende fachbereichsübergreifende Aufgaben in Lehrerbildung, Bildungsforschung und Fort- und Weiterbildung wahr. Diese Aufgaben spiegeln sich in der Struktur des CeLeB, zu dem die zugeordnete Koordinierungsstelle Lehramt, eine Geschäftsstelle und die drei Abteilungen Lehre und Studium, Forschung und wissenschaftlicher Nachwuchs sowie Lehrkräftefort- und -weiterbildung gehören.

Forschungsstelle Leichte SpracheBearbeiten

Am Institut für Übersetzungswissenschaft und Fachkommunikation der Universität wurde im Januar 2014 die Forschungsstelle Leichte Sprache gegründet. Sie stellt es sich zur Aufgabe, Leichte Sprache in sprach- und übersetzungswissenschaftlicher Perspektive zu erforschen, und sieht sich als Scharnier zwischen universitärer Forschung und praktischer Anwendung der Leichten Sprache in Behörden und Unternehmen. Sie führt forschungsbegleitete Übersetzungsprojekte durch (Schwerpunkt juristische und administrative Texte) und bietet Workshops sowie die Prüfung von bereits übersetzten Texten an. Gemäß den Prüfergebnissen überarbeitete Texte erhalten das „Prüfsiegel Leichte Sprache“ der Forschungsstelle.

Herder-Kolleg – Zentrum für transdisziplinäre KulturforschungBearbeiten

An der Universität hat sich über drei Jahrzehnte ein Schwerpunkt in den Kulturwissenschaften entwickelt, der wissenschaftliche und ästhetische beziehungsweise künstlerische Praxis erkenntnisinnovativ verbindet. Die Lehr- und Forschungsansätze entstehen im Verbund von Theater-, Musik-, Medien- und Literaturwissenschaften sowie Bildender Kunst, Kulturpolitik, Philosophie und Sprachwissenschaften. Gebündelt werden sie im 2009 gegründeten „Herder-Kolleg. Zentrum für transdisziplinäre Kulturforschung“.

Kompetenzzentrum Frühe Kindheit NiedersachsenBearbeiten

2007 wurde an der Stiftung Universität Hildesheim das Kompetenzzentrum Frühe Kindheit Niedersachsen gegründet. Die Universität hat im Schwerpunkt Erziehungs- und Sozialwissenschaften langjährige Erfahrungen und stellt ihre Expertise niedersachsen- und bundesweit mit dem Forschungszentrum zur Verfügung. Das Zentrum ist Plattform für Forschungsvorhaben, für den interdisziplinären und internationalen Austausch, für die wissenschaftliche Nachwuchsförderung, für regionale Vernetzung und für die Unterstützung von Professionalisierungsbemühungen in den Handlungsfeldern. Erforscht wird die Pädagogik der frühen Kindheit, die kindliche Entwicklung, die soziale Lage von Kindern, die Organisation von Bildungssettings und ihre rechtliche Verankerung. Auf dieser Basis können wichtige Grundlagen für die Förderung frühkindlicher Bildung und Entwicklung erarbeitet werden.

Zentrum für Geschlechterforschung (ZfG)Bearbeiten

Das ZfG ist die zentrale Plattform der Geschlechterforschung der Universität Hildesheim. Das ZfG stärkt zum einen die Sichtbarkeit und dient der Vernetzung und Kooperation sowie der Profilierung der Geschlechterforschung an der Universität Hildesheim. Zum anderen unterstützt das ZfG den Ausbau von lokalen, regionalen, bundesweiten und internationalen Forschungskooperationen. Weitere Ziele des ZfG sind die Förderung des wissenschaftlichen Nachwuchses und die verstärkte Integration der Geschlechterforschung in die Lehre.

Zentrum für Bildungsintegration (ZBI)Bearbeiten

Das Zentrum für Bildungsintegration der Universität Hildesheim versteht sich als Think Tank und Plattform von wissenschaftlichen, aber auch zivilgesellschaftlichen Akteuren, die sich empirisch, grundlagentheoretisch und praktisch mit den Chancen und Herausforderungen von Inklusionsprozessen in zunehmend diverser werdenden Gesellschaften auseinandersetzen. Das Zentrum ist interdisziplinär angelegt und widmet sich den vielfältigen Aspekten von Diversity, Inklusion und Partizipation in Bildungsprozessen und Bildungssystemen. Das Zentrum initiiert, begleitet und vernetzt Forschungs- und Praxisprojekte der Bildungsintegration, entwickelt Implementierungs- und Transferstrategien.

EhrendoktorwürdenBearbeiten

Folgende Personen haben von der Universität die Ehrendoktorwürde verliehen bekommen:

Darüber hinaus verlieh die Universität an Heiko Klinge, Walter Georg Olms, Dominik Freiherr von König, Jürgen Stark (Ökonom), Uwe Schiedeck, Rainer Hermeling und Hajo Kurzenberger die Ehrensenatorwürde und an Gerald Frank, Margot Möller-Meyer, Rolf Irle, Hans-Georg Koitz und Christa Mezzetti die Ehrenbürgerwürde.

Bekannte DozentenBearbeiten

Bekannte StudentenBearbeiten

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

Commons: Stiftung Universität Hildesheim – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c Daten & Fakten. In: uni-hildesheim.de. Stiftung Universität Hildesheim, 6. Januar 2021, abgerufen am 12. Januar 2021.
  2. Stabsstelle Hochschulentwicklung/Bereich Controlling. In: uni-hildesheim.de. Stiftung Universität Hildesheim, 6. Januar 2021, abgerufen am 12. Januar 2021.
  3. 70 Jahre im Dienst der Bildung. (PDF) In: hildok.bsz-bw.de. Universität Hildesheim, 2016, abgerufen am 6. Januar 2019.
  4. Universität Hildesheim: [1]
  5. Universität Hildesheim: Entwicklung in Zahlen 2013
  6. Universität Hildesheim: Leitbild
  7. Professorinnenprogramm
  8. BMBF: Professorinnenprogramm II – im 1. Einreichungstermin erfolgreiche Hochschulen (Memento vom 23. September 2015 im Internet Archive)
  9. 70 Jahre im Dienst der Bildung. (PDF) In: hildok.bsz-bw.de. Universität Hildesheim, 2016, abgerufen am 28. Dezember 2020.
  10. Übersicht Fachbereiche & Institute. Universität Hildesheim
  11. Zahlen des Statistischen Bundesamts, zuletzt abgerufen am 16. Februar 2021.
  12. Stabsstelle Hochschulentwicklung/Bereich Controlling der Universität Hildesheim, zuletzt abgerufen am 16. Februar 2021.

Koordinaten: 52° 8′ 0″ N, 9° 58′ 30″ O