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Stiftung Journalistenakademie Dr. Hooffacker

GeschichteBearbeiten

Unter dem Namen Journalistenakademie Dr. Hooffacker & Partner wurde 1999 die Journalistenschule von Gabriele Hooffacker und Peter Lokk in München gegründet. Im Jahr 2000 startete der erste Lehrgang unter dem Titel "Online-Journalismus". Die Journalistenakademie war damit die erste deutsche Journalistenschule, die sich auf dieses Gebiet spezialisierte.[1] Die Rechtsform der Journalistenschule ist seit 2008 die Stiftung GmbH & Co. KG. In Leipzig finden ab 2018 Lehrgänge in Kooperation mit der Leipzig School of Media statt.[2]

AusbildungBearbeiten

Die Ausbildung ist keine wissenschaftliche, sondern eine im praktischen Journalismus. Sie dauert sechs Monate in Vollzeitunterricht inklusive Projektarbeiten. Jeweils maximal 15 Studierende pro Klasse erlernen sowohl das klassische als auch das crossmediale journalistische Handwerk.

Die Ausbildung ist kostenlos, sofern die Bewerber die individuellen Voraussetzungen für die Aufnahme und für den Bildungsgutschein erfüllen. Im Rahmen des Unterrichts entstehen Projektarbeiten für soziale und kulturelle Einrichtungen wie zum Beispiel den Bayerischen Flüchtlingsrat, das Ev. Studienzentrum Josefstal oder den Verein für Fraueninteressen.

BewerberauswahlBearbeiten

Journalistische Grundkenntnisse werden vorausgesetzt. Sie müssen durch Veröffentlichungen, durch Praktikums- oder andere Zeugnisse nachgewiesen werden. Die Auswahl erfolgt über Bewerbung an der Journalistenakademie und ein Bewerbungsgespräch.

Dozenten der Journalistenakademie (Auswahl)Bearbeiten

Absolventen der Journalistenakademie (Auswahl)Bearbeiten

Kooperationen und MitgliedschaftBearbeiten

Gemeinsam mit der dju werden berufsbegleitende Lehrgänge und ein Weiterbildungsschein angeboten.

Gemeinsam mit der Frankfurter Stiftung für Blinde und Sehbehinderte wurde 2007 ein Pilotprojekt für inklusiven Unterricht gestartet. Dabei werden ein bis zwei blinde oder sehbehinderte Teilnehmer innerhalb des regulären Unterrichts in einer Klasse des Lehrgangs Online-Journalismus ausgebildet.

Die Journalistenakademie ist Mitglied im MedienCampus Bayern.

Stiftung JournalistenakademieBearbeiten

Die gemeinnützige Stiftung Journalistenakademie ist Kommanditist der Journalistenakademie Dr. Hooffacker. Sie fördert innovativen Journalismus, unter anderem verleiht sie jedes Jahr in Kooperation mit dem gemeinnützigen Verein Nürnberger Medienakademie den Alternativen Medienpreis.

1999 wurden gemeinsam mit der Friedrich-Ebert-Stiftung die Münchner Mediengespräche ins Leben gerufen. Dabei diskutieren Journalisten, Politiker und Wissenschaftler über Themen wie „Rechtsextremismus in den Medien“, „Die bedrohte Instanz – öffentlich-rechtlicher Rundfunk in Gefahr?“ oder „Hitler sells. Zeitgeschichte im Fernsehen“. Gäste bisher waren unter anderen Ulrich Chaussy, Volker Herres, Volker Lilienthal, Herlinde Koelbl, Klaus Meier, Walther von La Roche, Horst Pöttker und Hans-Jochen Vogel.

Die Stiftung Journalistenakademie veranstaltet gemeinsam mit amnesty international und anderen den Deutschen Menschenrechts-Filmpreis. Sie ist Mitglied im Expertenkreis Qualitätsjournalismus und Stiftungen beim Bundesverband Deutscher Stiftungen.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Quelle: Geschichte der Journalistenakademie, abgerufen 7. April 2019
  2. Quelle: PR-Journal, Crossmedia-Lehrgänge mit Bildungsgutschein jetzt an der LSoM 1. Juni 2018, abgerufen 2. Juni 2018