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Steinitz ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow im Landkreis Jerichower Land in Sachsen-Anhalt.[1]

Steinitz
Einheitsgemeinde Stadt Jerichow
Koordinaten: 52° 30′ 50″ N, 12° 2′ 22″ O
Höhe: 33 m ü. NHN
Eingemeindung: 1. Juli 1950
Postleitzahl: 39319
Vorwahl: 039343

GeografieBearbeiten

Der Ort liegt zwei Kilometer nordnordöstlich von Jerichow und fünf Kilometer östlich der Elbe. Das in seinem Charakter gut erhaltene Straßendorf ist ringsum von Agrarflächen umgeben.[2][3]

Die Nachbarorte sind Kabelitz im Norden, Wust und Melkow im Nordosten, Klein-Mangelsdorf und Mangelsdorf im Osten, Redekin im Südosten sowie Fischbeck im Nordwesten.[3]

GeschichteBearbeiten

Die ersten schriftlichen Erwähnungen des Ortes stammen aus dem Jahr 1172. Damals wurde er darin mit den Namen „Stenisse“ und „Stenitz“ verzeichnet.[4]

Zum Stichtag 1. Dezember 1910 zählte Steinitz 97 Einwohner. Der Ort gehörte zu diesem Zeitpunkt zum Kreis Jerichow II, Regierungsbezirk Magdeburg, Provinz Sachsen im Königreich Preußen.[5]

Zuvor eine selbständige Gemeinde, kam Steinitz im Rahmen der ersten Verwaltungsreform in der DDR zum 1. Juli 1950 zur Stadt Jerichow und wurde dort ein Ortsteil.[6]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Die evangelische Dorfkirche Steinitz wurde 1714/1715 errichtet und ist als Baudenkmal im Denkmalverzeichnis des Landes Sachsen-Anhalt verzeichnet.[2]

LiteraturBearbeiten

  • Georg Dehio: Sachsen-Anhalt I – Regierungsbezirk Magdeburg. Bearb. von Ute Bednarz, Folkhard Cremer u. a. In: Handbuch der deutschen Kunstdenkmäler. Deutscher Kunstverlag, Berlin/München 2002, ISBN 3-422-03069-7, S. 878.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Hauptsatzung der Einheitsgemeinde Stadt Jerichow. 12. März 2015, § 14 Ortschaftsverfassung, S. 4 f. (Volltext [PDF; 87 kB; abgerufen am 18. Mai 2017]).
  2. a b Dehio: Sachsen-Anhalt I – Regierungsbezirk Magdeburg. 2002, S. 878.
  3. a b Sachsen-Anhalt-Viewer des Landesamtes für Vermessung und Geoinformation (Hinweise)
  4. Gustav Reischel: Wüstungskunde der Kreise Jerichow I und Jerichow II. Selbstverlag der Historischen Kommission, Magdeburg 1930, S. 405 (eingeschränkte Vorschau in der Google-Buchsuche [abgerufen am 18. Mai 2017]).
  5. Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900. In: gemeindeverzeichnis.de. Ulrich Schubert, abgerufen am 27. Januar 2019.
  6. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Gemeinden 1994 und ihre Veränderungen seit 01.01.1948 in den neuen Ländern. Wiesbaden 1995, ISBN 3-8246-0321-7.