Hauptmenü öffnen

Steffen Ziesche

deutscher Eishockeyspieler, -trainer und -funktionär
DeutschlandDeutschland  Steffen Ziesche Eishockeyspieler
Geburtsdatum 2. Mai 1972
Geburtsort Berlin, DDR
Größe 183 cm
Gewicht 83 kg
Position Stürmer
Nummer #8
Schusshand Links
Karrierestationen
1989–1994 Eisbären Berlin
1994–1996 Frankfurt Lions
1996–1998 EV Duisburg
1998–1999 Braunlager EHC/Harz
1999–2001 Erding Jets
2001–2005 Krefeld Pinguine
2005–2006 Kassel Huskies

Steffen Ziesche (* 2. Mai 1972 in Berlin, DDR) ist ein ehemaliger deutscher Eishockeyspieler (Stürmer), der seit seinem Karriereende als Eishockeytrainer und -funktionär arbeitet. Sein Vater Joachim Ziesche war ein bekannter Eishockeyspieler und -trainer der DDR.

Inhaltsverzeichnis

KarriereBearbeiten

Als SpielerBearbeiten

Steffen Ziesches Karriere begann 1989 beim SC Dynamo Berlin in der DDR-Oberliga. Als Sohn von DDR-Eishockeylegende Joachim Ziesche spielte er vier Jahre bei Dynamo und dem Nachfolgeverein Eisbären Berlin, ehe er 1994 sein DEL-Debüt bei den Frankfurt Lions gab.

Im Sommer 1996 erhielt er bei den Lions keinen neuen Vertrag mehr und wechselte zu den Cardiff Devils in die Ice Hockey Superleague. Aufgrund der dort gezeigten Leistungen mit acht Toren und 16 Assists aus 20 Spielen verpflichtete ihn der EV Duisburg im Dezember des gleichen Jahres. In Duisburg entwickelte er sich zum verlässlichen Torschützen und Passgeber und erzielte beispielsweise in der Bundesliga-Qualifikation 1997/98 in 20 Partien 32 Scorerpunkte.

Im Sommer 1998 wechselte er innerhalb der 2. Bundesliga zum Braunlager EHC/Harz. Zwischen 1999 und 2001 spielte er für die Erding Jets und erreichte mit diesen am Saisonende 1999/2000 den Aufstieg in die zweite Bundesliga. 2001 kehrte Ziesche in die DEL zurück. Bei den Krefeld Pinguinen spielte Ziesche vier Jahre als verlässlicher Arbeiter in den hinteren Reihen des Kaders. Den sportlichen Höhepunkt seiner Karriere erlebte Ziesche in der Saison 2002/03, als er mit den Pinguinen Deutscher Meister wurde. Besondere Anerkennung erlangte Ziesche, als er im letzten Finalspiel der Play-Offs wenige Sekunden vor Schluss per Fernschuss ins leere Tor das 3:1 für die Krefeld Pinguine erzielte.[1]

Zwei Jahre später wechselte der mittlerweile 33-Jährige zu den Kassel Huskies. Dort spielte er neben Tobias Abstreiter und Martin Sychra in der zweiten Reihe und war auf dem Weg, seine bis dahin punktbeste DEL-Saison zu spielen. Doch nach 35 Spielen war Ziesche gezwungen, seine Karriere auf Grund eines Kreuzbandrisses zu beenden.[2]

Als Trainer und FunktionärBearbeiten

Ziesche lebt heute mit seiner Familie in Berlin-Weißensee und war nach seinem Karriereende zunächst Sportdirektor der Eisbären Juniors Berlin.

Von Mitte Februar 2009 bis Juni 2010 war er als Sportmanager bei den Dresdner Eislöwen beschäftigt.[3]

Im November 2010 übernahm er das Traineramt bei den Eispiraten Crimmitschau, bevor er im April 2011 nach Berlin zurückkehrte. Dort war er bis 2017 sportlicher Leiter und DNL-Trainer der Eisbären Juniors Berlin, von 2017 bis 2018 war er Assistenztrainer der Profimannschaft der Eisbären.[4] Seit 2019 ist er Trainer der Deutschen U18-Nationalmannschaft.[5]

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. flying-penguins.net, Profil von Steffen Ziesche (Memento des Originals vom 1. Dezember 2008 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.flying-penguins.net
  2. rp-online.de, Saison für Kassels Ziesche beendet@1@2Vorlage:Toter Link/www.rp-online.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven  Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.
  3. eishockey.info, Neuer Sportmanager für Dresden
  4. Eisbären Berlin: Eisbären erweitern Trainerteam - Weiterer Co-Trainer, Fitnesscoach und Torwarttrainer. In: eishockey.info. 16. Juli 2017, abgerufen am 25. August 2017.
  5. Steffen Ziesche wird hauptamtlicher U18-Bundestrainer. Abgerufen am 26. Mai 2019.

WeblinksBearbeiten