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Amoklauf an einer Schule

bewaffneter Angriff mit Tötungsabsicht auf Personen mit Bezug zu einer Schule
(Weitergeleitet von Schulamoklauf)
Blumenniederlegung vor der Wirtschaftsschule in Freising am Tag des Amoklaufs von Eching und Freising 2002

Als Amoklauf an einer Schule (auch Schulmassaker, School Shooting oder School Rampage[1]) wird ein bewaffneter Angriff mit Tötungsabsicht auf Personen mit Bezug zu einer Schule bezeichnet.[2] Die genaue Definition des Phänomens ist in der sozialwissenschaftlichen und kriminologischen Forschung umstritten.[1]

Inhaltsverzeichnis

BegriffBearbeiten

Für das Phänomen werden unterschiedliche Begriffe verwendet, deren Definitionen und Abgrenzung in der sozialwissenschaftlichen und kriminologischen Forschung umstritten sind.[1] Im deutschen Sprachraum wird in der sozialwissenschaftlichen Forschung überwiegend die Bezeichnung Amok verwendet.[3] In den Vereinigten Staaten werden Schulamokläufe hingegen als School Massacre, School Shooting oder School Rampage bezeichnet. Der Begriff School Shooting wurde auch in der deutschen Fachsprache und in den Medien übernommen, hat den Leitbegriff Amok aber bislang nicht abgelöst.[4] Weitere Begriffe, die zur Bestimmung des Phänomens benutzt werden, sind „Schulmassaker“, „Schulanschlag“, „intendierte Mehrfachtötungen durch jugendliche Täter an Bildungsinstitutionen“ oder „Classroom Avenger“.[1]

Amok stand ursprünglich für einen plötzlichen, ungeplanten Gewaltausbruch; er wird seit langem aber auch für geplante Taten verwendet.

GeschichteBearbeiten

Bis Ende der 1980er Jahre traten schulbezogene Amokläufe weltweit nur vereinzelt auf. Zu den am weitesten zurückliegenden, dokumentierten Taten gehören der Amoklauf des Julius Becker an einem Saarbrücker Gymnasium im Jahr 1871, der Amoklauf in Bremen 1913, das Schulmassaker von Bath 1927, das Attentat von Volkhoven im Jahr 1964 und der Amoklauf von Brenda Ann Spencer im Jahr 1979. Ab den 1990er Jahren stieg die Zahl der Taten vor allem in den Vereinigten Staaten deutlich an. Nach dem Amoklauf an der Columbine High School im Jahr 1999, der aufgrund der enormen Medienberichterstattung weltweit für Aufsehen sorgte, kam es auch außerhalb der USA zu einem signifikanten Anstieg an School Shootings.[5] Trotz der großen medialen Aufmerksamkeit, die diesen Taten zukommt, handelt es sich insgesamt betrachtet um ein sehr seltenes Phänomen.[6]

MerkmaleBearbeiten

TatschemataBearbeiten

Die Mehrzahl der School Shootings waren (Stand 2001) (genau) geplante und vorbereitete Taten, die einem bestimmten Schema folgten.[7]

Die meisten Fälle weisen (Stand 2006) einen unmittelbar nach der Tat anschließenden Suizid(-versuch) auf. Daher wird in der Forschung auch von „Homizid-Suizid“ gesprochen. Angenommen wird, dass dieser ein geplantes Tatelement darstellt. Darüber hinaus wird ebenso vermutet, dass Täter sich suizidieren, um eine Rückkehr in die „Hauptrealität“ nach der Tat zu vermeiden.[8]

Neuere Veröffentlichungen gehen davon aus, dass mögliche Täter mittlerweile voneinander lernen, sozusagen trainieren („Schule des Tötens“) mit dem Ziel eines möglichst hohen Wirkungsgrades und maximaler Aufmerksamkeit für die geplante Tat; hierbei verschiebe sich der Schwerpunkt von einem „Gewaltausbruch“ zu einem gut organisierten Vorgehen.[9]

TäterBearbeiten

Amokläufe an Schulen werden meist von Einzeltätern begangen. Bekannt sind jedoch auch Täterduos, wie beispielsweise bei dem Amoklauf an der Westside Middle School in Jonesboro, Arkansas, im Jahr 1998, dem Amoklauf an der Columbine High School oder dem Amoklauf in Suzano, São Paulo, im Jahr 2019.

Robertz nennt einen Anteil von 97 Prozent vom männlichen Geschlecht und einen Altersdurchschnitt der Täter von 15,6 Jahren.[10] In der Forschungsliteratur werden nur wenige Positivmerkmale der Täter benannt. Lothar Adler stellte drei psychologisch-psychiatrische Typologien vor, indem er zwischen (wahnhaft-)schizophrenen, (schamhaft-)depressiven und (narzisstisch-)persönlichkeitsgestörten Tätern unterscheidet.[11] Letztere betrachtet er als gefährlichste Gruppierung, deren Taten am opferreichsten seien. Peter Langman differenziert zwischen dem psychopathischen, psychotischen und traumatisierten Tätertyp.[12]

Ines Geipel sieht die (vorwiegend männlichen, jugendlichen) Täter sich „auf der Suche nach Idealitität befindend“, „Andocksysteme suchend“, „glauben, lieben wollend“, als „verlorene Söhne“, die „Bezug zum symbolischen, gesellschaftlichen Vater suchten“.[13]

Die Täter entstammen oft dem Kreis der aktuellen oder kurz zuvor entlassenen oder abgewiesenen Schüler, wie etwa bei den Amokläufen von Montréal (1989), von Eching und Freising sowie von Erfurt (2002),[14] dem Amoklauf von Emsdetten (2006) sowie den Amokläufen in Winnenden und Wendlingen und in Ansbach (2009).

OpferBearbeiten

Laut Frank Robertz wurden bei den von ihm untersuchten Fällen jeweils ungefähr zu gleichen Teilen entweder ausschließlich das Lehrpersonal, ausschließlich Mitschüler oder sowohl Schulpersonal als auch Schüler verletzt wurden.[10] Bryan Vossekuil gibt einen Lehreranteil von 54 % an.[7] Nur in wenigen Fällen wurden so genannte Todeslisten gefunden.[15]

AuslöserBearbeiten

Der Entschluss zur Tat reift in der Regel über einen längeren Zeitraum heran und wird vermutlich durch ein unspezifisches Ereignis ausgelöst, das dem Täter die zielgerichtete tödliche Gewalt schließlich als einzige Problemlösung erscheinen lässt.[16]

Als Auslöser werden in der Literatur Kränkungen und Verluste genannt, die vom Täter als schwerwiegend wahrgenommen werden.[17] Begleitend werden tatauslösende Sog- oder Modellwirkungen besonders medienwirksamer Taten genannt. Es gibt Hinweise auf eine periodische Häufung von Schulamoktaten im Zusammenhang mit Jahrestagen spektakulärer Amoktaten.[15] Häufig handelt es sich dabei um Nachahmungstaten, weshalb oft von einem „Copycat-Effekt“ die Rede ist. Da besonders der Amoklauf an der Columbine High School viele Nachahmungstäter inspiriert hat, wird auch die Bezeichnung „Columbine-Effekt“ verwendet.[18]

VorzeichenBearbeiten

Das Erstellen von sogenannten Todeslisten[19] und genauen Ablaufplänen im Vorfeld der Tat[20] sowie das Verfassen und Veröffentlichen von Abschiedsbriefen oder -videos können im Vorfeld des Amoklaufs auf die Planung der Tat hinweisen.

Sogenannte Leaks (vom englischen to leak, dt. leck sein; etwas durchsickern lassen), das direkte Aussprechen von Warnungen oder die Umsetzung entsprechender Fantasien in Worten, Bildern usw. oder indirekte Anzeichen wie

  • übermäßiges Interesse an Waffen, Gewalt, Krieg; ständiger Bezug auf diese Themen
  • das Sammeln von Material über School Shootings, Amoktaten, Massenmörder etc.
  • demonstratives Tragen von Tarnkleidung
  • Suizidversuche und -drohungen

sind weitere mögliche Merkmale im Vorfeld der Taten.[21][22]

PräventionBearbeiten

Einfache, eindeutig zu definierende Maßnahmen zur Verhütung von Amokläufen an Schulen gibt es nicht.[23]

Ein infolge des Amoklaufs von Winnenden vom Landtag Baden-Württemberg eingesetzter 18-köpfiger Sonderausschuss gab nach zehnmonatiger Arbeit parteiübergreifend mehr als 100 Empfehlungen; 77 davon stammten aus dem Bericht einer zusätzlich eingesetzten Expertenkommission des baden-württembergischen Kultusministeriums (Expertenkreis Amok Baden-Württemberg).[24] Die Kosten der Umsetzung aller dieser Vorschläge wurden mit etwa 30 Mio. Euro veranschlagt.[25]

Geipel unterstellt den Tätern in der Regel einen eher schwachen „EQ[9] und plädiert als Ergänzung zu den nach ihren Worten vornehmlich von Angst gekennzeichneten technischen, organisatorischen und ähnlichen Vorkehrungen für präventive Maßnahmen wie

  • Training und Stärkung der Empathie-Fähigkeit der Schüler sowie
  • das Ermöglichen sinnlichen Erlebens an Schulen usw.

Nach dem Anschlag in München 2016 forderte sie dazu auf, sich Gedanken zu machen über mögliche Angebote und eine Wieder-Einbindung der sich „auf der Suche nach Idealitität befindenden“ potentiellen Täter, die „Andocksysteme suchten“, „glauben, lieben wollten“, „verlorene Söhne“ seien, „Bezug zum symbolischen, gesellschaftlichen Vater suchten“: „welche Sublimierungsmodelle man diesem Typ Männer anbieten kann.“[13]

Tatsächlich waren Täter oft selbst jahrelang Opfer von Mobbing in der Schule, jedoch sind es nicht sie, sondern im Gegenteil die Mobbenden, die als emotional ungebildet beschrieben werden.

ForschungBearbeiten

Im März 2013 wurde an der Freien Universität Berlin der Forschungsverbund TARGET (Tat- und Fallanalysen hochexpressiver zielgerichteter Gewalt) gestartet,[26] der Zusammenhänge, Hintergründe, Ursachen, etwaige Täterprofile und -lebenswege sowie mögliche Präventionsmaßnahmen identifizieren soll. Das Projekt wird vom Bundesbildungsministerium mit drei Millionen Euro gefördert.[27][28]

Organisatorische MaßnahmenBearbeiten

An Ostern 2012 trat in Baden-Württemberg eine neue Verwaltungsvorschrift über das Verhalten an Schulen bei Gewaltvorfällen und Schadensereignissen in Kraft: Es wurden ausführliche ergänzende Verhaltenshinweise im Fall einer Amokdrohung oder Amoklage eingearbeitet und sichergestellt, dass sich die Alarmsignale und Reaktionspläne an den Schulen je nach Gefahrensituation klar unterscheiden.[29]

Technische MaßnahmenBearbeiten

Zur Auslösung von Amok-Alarmen und zur Alarmierung hilfeleistender Stelle dienen Notfall- und Gefahren-Reaktions-System (NGRS) nach DIN VDE V 0827. Diese Systeme sind vorwiegend für den Einsatz in öffentlichen Gebäuden wie Bildungseinrichtungen (z. B. Schulen, Universitäten), Behörden, Kindergärten und ähnlichen Einrichtungen, konzipiert. Sie können jedoch auch in nicht öffentlichen Gebäuden mit ähnlichem Risiko und Schutzbedürfnis zum Einsatz kommen. Zur manuellen Auslösung einer Alarmmeldung im Falle eines akuten Notfalls oder einer Gefahr (z. B. Amok) dienen Notfall- und Gefahrenmelder (NGRS-Melder) gemäß DIN VDE V 0827-1 oder Notfall- und Gefahren-Sprechanlagen (NGS) gemäß DIN VDE V 0827-2.

Eine Weiterleitung des Alarms erfolgt über Fernalarmierungseinrichtungen an eine hilfeleistende Stelle (z. B. eine Notruf- und Serviceleitstelle (NSL)). In Abstimmung mit der Polizei kann in begründeten Fällen auch ein direkter Anschluss des NGRS an die Polizei erfolgen. Dieser ist analog der ÜEA-Richtlinie auszuführen. In diesem Fall ist die Polizei frühzeitig in die Planung des NGRS einzubeziehen.

Stärkung schützender FaktorenBearbeiten

Allgemein werden hier aufgeführt (Elliot Aronson, 2001):

  • schulpsychologische und sozialarbeiterische Konzepte
  • Stärkung des Selbstbewusstseins
  • Vermittlung von Selbstwirksamkeitserleben und Erfolgserfahrungen
  • Abbau von Ängsten wie z. B. Schulangst

ResilienzBearbeiten

Zur Prävention vor schulbezogenen Amoktaten können auch neuere Erkenntnisse der Resilienzforschung (Krisenbewältigung) angewendet werden: Bildung nicht als zweckdienlich, sondern als einen Wert an sich zu betrachten. Als Basis sei die emotionale Eltern-Kind-Beziehung und damit einhergehend die emotionale Kompetenz der Kinder zu stärken.[30]

Kinder profitierten darüber hinaus von Eltern, die sich nicht isolierten, sondern aktiv den Kontakt zu Gleichgesinnten suchten und (etwa in sozialen Gruppen) Verantwortung übernähmen.[31]

Bei Kindern und Jugendlichen kann man Resilienz im schulischen Kontext mit Hilfe verschiedener Programme fördern (Beispiele):

  • Head Start,
  • Big-Brothers-Big-Sisters: Wie Tierney et al. und Werner belegen konnten, sind beide Programme erfolgreich: sie vermindern Lernprobleme unter jüngeren Kindern sowie Drogensucht und Straffälligkeiten bei Jugendlichen. So zeigte sich 2005 in einer Längsschnittstudie, welche die Teilnahme an einem Head Start Programm auswertete, dass der Anteil der geförderten Schüler im Alter von 15 Jahren, die eine Klasse wiederholen mussten, etwa halb so hoch wie in der Kontrollgruppe lag; der Anteil bei den Schülern, welche eine Förderschule oder Förderklasse besuchten, lag bei 12 Prozent Wiederholern gegenüber 48 Prozent bei den dort nicht Geförderten.[32]
  • Das Foster-Grandparent-Programm hat sich ebenfalls als erfolgreich bei der Förderung von Resilienz erwiesen: Es bringt ältere Leute mit deprivierten (isolierten) Kindern und Jugendlichen in Kontakt. Foster-Großmütter arbeiten mit schwangeren jungen Mädchen und ihren Säuglingen und helfen Kleinkindern in Vorschulprogrammen wie Head Start. Foster-Großväter helfen straffälligen Jugendlichen bei ihren Schularbeiten. Die freiwilligen Helfer versorgen auch kranke Kinder in Kinderkliniken und arbeiten mit traumatisierten Flüchtlingskindern. Außerdem helfen sie Grundschülern mit Lernproblemen. Dabei konnten positive Effekte nachgewiesen und bei Schulkindern Verbesserungen auch im Sozialverhalten festgestellt werden.[33]
  • Opstapje ist ebenfalls ein Programm zur Förderung der Resilienz.[34]

Kinder sollten darüber hinaus die Möglichkeit erhalten, selbst Verantwortung in der jeweiligen Schule oder in anderen Gruppen zu übernehmen, um ihre Bindung präventiv zu stärken: wenn diese Möglichkeit gegeben wird, neigen sie weniger zu deviantem (abweichenden) Verhalten.[31]

Pädagogik: InklusionBearbeiten

„… Du hältst es einfach nicht mehr aus. Darum bringst du 15 Leute um. Du denkst, dein Leben ist vorbei. Das war bei allen Arbeitsplatzmassakern so. Die Leute glaubten, dass ihr Leben zerstört wurde: von ihrem Arbeitsplatz und von der Kultur, die das ermöglicht hat. Bei den Schulkindern ist das genauso. Es ist ja ein Riesenschritt, jemanden umzubringen, selbst wenn du 15 bist und die Hormone spielen verrückt. Bevor man so etwas tut, muss man wirklich an den Abgrund gedrängt worden sein. Oder man ist verrückt. Aber diese Kids und auch die erwachsenen Amokläufer – die sind nicht verrückt. Der Secret Service und das FBI haben das lange untersucht. Es gibt kein Profil. Es kann jeder sein, der kein Gewinner ist, jeder, der ausgegrenzt wird. …“

Mark Ames: Uli Hufen: Amoklauf als Zeichen der Rebellion in: Deutschlandfunk, Büchermarkt, 27. März 2009 (Zugriff 2. November 2010)

Als Gegenstrategie gegen Ausgrenzungen (Exklusion), aktive oder passive Absonderung (Segregation) sowie Aussortierung (Selektion) kann die Anwendung des Prinzips der Inklusion verstanden werden. Hierbei wird eher nach Gemeinsamkeiten gesucht, als Unterschiede in den Vordergrund zu stellen. Darüber hinaus wird darauf hingewirkt, sich möglichst weit auf Besonderheiten und Bedürfnisse der Betroffenen einzustellen, anstatt ihre Unterwerfung an die (gesellschaftlichen) Gegebenheiten zu verlangen. Des Weiteren geht es bei der inklusiven Pädagogik im Sinne der Gewaltprävention auch darum, die Unterschiedlichkeit und Vielfalt der Menschen als normal zu begreifen und zu akzeptieren.

In Studien wird die Verbesserung von allgemeinen Bildungschancen als Vorbeugung vor und Ansatz zur Reduzierung von Kriminalität betrachtet.[35]

Allgemein als Vorsorge gegen Amoktaten an Schulen wird die Behandlung und Einbeziehung des Ortes „Schule“ als ein in das Gemeinwesen integrierter Lebensraum (auch für Erwachsene, Veranstaltungen, Kultur, Sport) behandelt, in dem es um mehr als Leistungsoptimierung und Wissensvermittlung gehen soll.[36] Zu diesem Aspekt gehört auch die zunehmende Verbreitung des Prinzips der Inklusion im Bildungswesen.

Studien zum Zusammenhang zwischen der Ausübung muslimischen Glaubens und dem Auftreten von Gewalt unter Jugendlichen weisen z. Bsp. nach, dass eine erhöhte Gewaltbereitschaft sich hier nicht aus dem praktizierten Glauben, sondern neben der Nachahmung von männlichen Rollenbildern („Macho“) vor allem aus einem Gefühl des Ausgegrenztseins und erlebter Diskriminierung der Menschen mit Migrationshintergrund speist.[37][38][39]

Auch eine bessere und häufigere, unter Umständen auch verbindlichere Kommunikation zwischen Schulen und Schuleltern kann der Gewaltprävention dienen: zum Beispiel durch regelmäßig (etwa alle vier Wochen) stattfindende Elternsprechtage mit teilweiser Einbeziehung der Kinder; andernorts auch Schul- bzw. Kindesentwicklungsgespräche genannt.[40]

Verminderung, Verhinderung von RisikofaktorenBearbeiten

Gewaltdarstellung – Verbot, KontrolleBearbeiten

Im Zusammenhang mit gewalthaltigen Medien erscheint der Teilaspekt der Nachahmung, das Aufgreifen und Ausleben einer Idee durch junge Menschen als relevant für das Verständnis auch von Schulschießereien. Darauf deutet die Nachahmung von Heldenfiguren aus bekannten Filmen oder Computerspielen durch die Täter hin.[41] Die Gefahr von Nachahmungstaten und Trittbrettfahrern steige zudem durch die Häufung der Fälle und der Medienpräsenz.

Die Zunahme von Amoktaten wird auch von einigen Wissenschaftlern und Politikern mit einer steigenden Gewaltbereitschaft und sinkenden Hemmschwelle aufgrund von Trainings- und Gewöhnungseffekten durch Gewalt darstellende und benutzende Computerspiele („Killerspiele“) oder Filme in Zusammenhang gebracht: Sie könnten insbesondere sozial nicht fest verwurzelte und labile Schüler massiv beeinflussen.[42]

Das deutsche Jugendschutzgesetz enthält spezielle Passagen, die sich auf Mediennutzung beziehen.[43]

Die Verhinderung oder Verminderung einer negativen Vorbildfunktion durch eine sachliche, Opfer-bezogene, keinesfalls idealisierende Berichterstattung über Amoktaten insbesondere in den Medien ist hier nicht zu vernachlässigen; auch die Überprüfung und Anwendung männlicher Rollenbilder ist von wesentlichem Belang.[38]

WaffenzugangskontrolleBearbeiten

In Deutschland gab es bisher mehrere Änderungen im Waffenrecht.[44]

In den Vereinigten Staaten werden an Schulen vermehrt Waffenkontrollen durchgeführt.[45][46]

PsychologieBearbeiten

SchulpsychologenBearbeiten

In vielen Bundesländern wurden Schulpsychologische Kriseninterventionsteams gebildet und Strukturen geschaffen, Schulen bei Krisen und Gewaltereignissen kurzfristig durch Schulpsychologen zu unterstützen (Drewes & Seifried 2012); in einigen Bundesländern wurden dafür auch neue Stellen geschaffen. In Nordrhein-Westfalen wurden seit 2007 insgesamt 75 neue Stellen eingerichtet. In Baden-Württemberg sollten bereits im Schuljahr 2010/11 die ersten 30 von 100 zusätzlichen Schulpsychologen zum Einsatz kommen; insgesamt soll hier innerhalb von drei Jahren deren Zahl auf dann 200 verdoppelt werden.[25]

Einzelfallbezogene KriseninterventionBearbeiten

Nach Britta Bannenberg (2007) kann hier keine spezifische Amok-Prävention erfolgen. Es können lediglich allgemeine Maßnahmen wie solche der Suizid- oder Gewaltprävention angewandt werden. Zudem können Aufmerksamkeit und Engagement von Umfeld und Mitschülern entsprechende Gewalttaten verhindern.[23]

SchulsozialarbeitBearbeiten

Sozialpädagogische Ansätze und Angebote der Schulsozialarbeit wirken sich positiv auf das Schulklima aus: Die Schulsozialarbeit leistet einen wichtigen Beitrag zur Gewaltprävention in der Schule. Im Rahmen der Einzelfallhilfe oder von sozialpädagogischen Programmen/Projekten werden Selbstwert-Problematiken einzelner Schüler vielfach früher erkannt. Eine gute Vernetzung der Schule mit außerschulischen Beratungsstellen, Jugendämtern usw. sowie eine interdisziplinäre Zusammenarbeit (Kooperation Jugendhilfe/Schule) kann durch die Schulsozialarbeit koordiniert werden („Schnittstellenmanagement“).

Technische MaßnahmenBearbeiten

Türknäufe statt TürgriffeBearbeiten

Als technische Maßnahmen gegen schulbezogene Amoktaten werden die in Schulen bisher gebräuchlichen, zum Öffnen der Klassenzimmertüren von innen wie außen herabzudrückenden Türklinken gegen so genannte „Amok-Türknäufe“ ausgetauscht. Danach sollen sich die entsprechenden Türen von außen nur noch mit einem Schlüssel öffnen lassen, man könnte die Türen also durch einfaches Zuziehen quasi von innen her (vom Klassenraum her) verriegeln. Umstritten ist dabei, ob diese Knäufe von außen drehbar (Drehknauf) oder nicht (Festknauf) sein sollen; bei nicht drehbaren Knäufen würde auch eventuell auftretenden Rettungskräften ein Zugang erheblich erschwert. In den USA wird ein System verwendet, bei dem drehbare Türknäufe zusätzlich von innen verriegelt werden können.

In Freiburg im Breisgau wurden nach den Empfehlungen des baden-württembergischen Expertenrates Türklinken gegen Türknäufe ausgetauscht.[47][48]; in Offenburg hat die Stadtverwaltung sich jedoch gegen eine solche Maßnahme entschieden.[49][25]

FarbleitsystemBearbeiten

Um in Notfallsituationen Rettungs- und Einsatzkräften die Orientierung zu erleichtern, richtet der Main-Taunus-Kreis seit 2009 flächendeckend ein Farbleitsystem an Schulen (Signaletik) ein.[50] Mittlerweile wird dieses System auch in einigen weiteren hessischen Landkreisen eingesetzt.

PagerBearbeiten

Nach einer Empfehlung der im Gefolge des Amoklaufes von Winnenden eingesetzten Sondergremien stattet das Kultusministerium des Landes Baden-Württemberg dessen öffentliche Schulen ab Ostern 2012 mit so genannten Pagern (siehe: Funkmeldeempfänger) aus: mit diesen kann die Polizei in Akutsituationen Warnmeldungen an die Schulen versenden. Die Kosten für die notwendigen Datenverbindungen tragen die Kommunen, die der ca. 4.800 Geräte in Höhe von mehr als 500.000 € das Land.[29]

FolgenBearbeiten

Ein Amoklauf hat direkte und indirekte Folgen. Hierzu zählen unter anderem erhebliche finanzielle Aufwendungen für über weite Zeiträume erforderliche Nachsorge von direkt und indirekt Betroffenen sowie die Wiederinstandsetzung und Renovierung von Gebäuden.[51]

Nach Amokläufen werden immer wieder verschärfte Gesetze und auch das Verbot von tödlichen Sportwaffen gefordert. Das gilt besonders für Faustfeuerwaffen, mit denen viele Massaker angerichtet wurden. Nach einem Schulmassaker in Großbritannien und heftigen Reaktionen der Bevölkerung wurde dort 1997 ein Verbot von Faustfeuerwaffen ausgesprochen.[52]

Siehe auchBearbeiten

LiteraturBearbeiten

SachbücherBearbeiten

  • Britta Bannenberg: Amok. Ursachen erkennen – Warnsignale verstehen – Katastrophen verhindern. Gütersloher Verlagshaus, Gütersloh 2010, ISBN 978-3-579-06873-2.
  • Nils Böckler, Thorsten Seeger: Schulamokläufer. Eine Analyse medialer Täter-Eigendarstellungen und deren Aneignung durch jugendliche Rezipienten. Juventa, Weinheim u. a. 2010, ISBN 978-3-7799-1499-0.
  • Nils Böckler, Thorsten Seeger, Peter Sitzer, Wilhelm Heitmeyer (Hrsg.): School Shootings. International Research, Case Studies, and Concepts for Prevention. Springer, New York NY u. a. 2013, ISBN 978-1-4614-5525-7.
  • Benjamin Faust: School-Shooting. Jugendliche Amokläufer zwischen Anpassung und Exklusion. Psychosozial-Verlag, Gießen 2010, ISBN 978-3-8379-2063-5.
  • Robert A. Fein, Bryan Vossekuil, William S. Pollack, Randy Borum, William Modzeleski, Marisa Reddy: Handreichung zur Einschätzung bedrohlicher Situationen in Schulen. United States Secret Service – United States Department of Education, Washington DC Mai 2002, ((PDF; 332,83 KB)).
  • Ines Geipel: Der Amok-Komplex oder die Schule des Tötens. Klett-Cotta, Stuttgart 2012, ISBN 978-3-608-94627-7.
  • André Grzeszyk: Unreine Bilder. Zur medialen (Selbst-)Inszenierung von School Shootern. Transcript, Bielefeld 2012, ISBN 978-3-8376-1980-5 (Zugleich: Erlangen, Nürnberg, Universität, Dissertation: If I could nuke the world I would – Zur medialen (Selbst-)Inszenierung von school shootern.).
  • Anne Kühling: School Shooting. Ursachen und Hintergründe zu extremen Gewalttaten an deutschen Schulen (= Online-Schriftenreihe zur sozialen Arbeit. Bd. 2). Vechtaer Verlag für Studium, Wissenschaft und Forschung VVSWF, Vechta 2009, ISBN 978-3-937870-08-3 (Zugleich: Vechta, Hochschule, Diplomarbeit, 2009; (PDF; 671,33 KB) (Memento vom 2. April 2015 im Internet Archive)).
  • Peter Langman: Amok im Kopf. Warum Schüler töten. Beltz, Weinheim u. a. 2009, ISBN 978-3-407-85887-0.
  • Elsa Pollmann: Tatort Schule. Wenn Jugendliche Amok laufen. Tectum-Verlag, Marburg 2008, ISBN 978-3-8288-9801-1.
  • Frank Robertz, Ruben Wickenhäuser: Der Riss in der Tafel. Amoklauf und schwere Gewalt in der Schule. Springer, Heidelberg 2007, ISBN 978-3-540-71630-3.
  • Melanie Verhovnik: School Shootings. Interdisziplinäre Analyse und empirische Untersuchung der journalistischen Berichterstattung (= Schriftenreihe Aktuell. Studien zum Journalismus. Bd. 9). Nomos, Baden-Baden 2015, ISBN 978-3-8487-1805-4 (Zugleich leicht überarbeitete Fassung von: Eichstätt, Ingolstadt, Katholische Universität, Dissertation, 2014).
  • Hans-Peter Waldrich: In blinder Wut. Amoklauf und Schule (= Neue kleine Bibliothek. 124). 2., überarbeitete und aktualisierte Auflage. PapyRossa-Verlag, Köln 2010, ISBN 978-3-89438-374-9.

BelletristikBearbeiten

  • Morten Rhue: Ich knall euch ab! (= Ravensburger Taschenbücher. 58172). Ravensburger Buchverlag, Ravensburg 2008, ISBN 978-3-473-58172-6 (Originaltitel: Give a Boy a Gun.).
  • Lionel Shriver: Wir müssen über Kevin reden. Roman. List, Berlin 2006, ISBN 3-471-78679-1 (Originaltitel: We need to talk about Kevin.).
  • Patrick-Philippe Christian Seifert: Unter den Flügeln der Engel. Roman. Edition t.s.e., Leutenbach 2012, ISBN 978-3-00-038071-6.

FilmeBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Anna-Lena Braun: Erwachsene Amoktäter: Eine qualitative Untersuchung der Motive aus kriminologischer Sicht. Springer, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-20038-1, S. 238.
  2. Definition School shooting. Freie Universität Berlin: Projekt NETWASS, abgerufen am 12. Mai 2012.
  3. Jörn Ahrens: Die unfassbare Tat – Gesellschaft und Amok. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-593-42864-2, S. 29.
  4. Jörn Ahrens: Die unfassbare Tat – Gesellschaft und Amok. Campus Verlag, Frankfurt am Main 2017, ISBN 978-3-593-42864-2, S. 30.
  5. Anna-Lena Braun: Erwachsene Amoktäter: Eine qualitative Untersuchung der Motive aus kriminologischer Sicht. Springer, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-20038-1, S. 245 f.
  6. Anna-Lena Braun: Erwachsene Amoktäter: Eine qualitative Untersuchung der Motive aus kriminologischer Sicht. Springer, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-20038-1, S. 243.
  7. a b Bryan Vossekuil, Robert A. Fein, Marisa Reddy, Randy Borum & William Modzeleski: The Final Report and Findings of the Safe Schools Initiative. Washington, D.C. 2002, United States Secret Service and United States Department of Education.
  8. Amoktaten – Forschungsüberblick unter besonderer Beachtung jugendlicher Täter im schulischen Kontext. (PDF) LKA Nordrhein-Westfalen, Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle, Analysen Nr. 3/2007, S. 1, abgerufen am 30. Juli 2016.
  9. a b Dirk Becker: „Columbine war der Ausgangspunkt“. Ines Geipel über die Komplexität von Amokläufen. In: Potsdamer Neueste Nachrichten. 27. März 2012, abgerufen am 31. Oktober 2015.
  10. a b Frank J. Robertz: School Shootings. Über die Relevanz der Phantasie für die Begehung von Mehrfachtötungen durch Jugendliche, Verlag für Polizeiwissenschaft, Frankfurt am Main 2004, ISBN 978-3-935979-41-2
  11. Lothar Adler: Amok: Eine Studie. Belleville Verlag, München 2000, ISBN 978-3-923646-86-9
  12. Peter Langman: Why Kids Kill. Palgrave Mcmillan, New York, NY 2009, ISBN 978-0-230-23637-0, S. 55.
  13. a b deutschlandfunk.de, Interview, 24. Juli 2016: Gewaltprävention: Unterscheidung von Terror und Amok wirkungslos
  14. Bericht der Kommission Gutenberg-Gymnasium. (PDF) In: Thüringer Allgemeine. 19. April 2004, archiviert vom Original am 28. September 2006; abgerufen am 1. Januar 2005.
  15. a b Amoktaten – Forschungsüberblick unter besonderer Beachtung jugendlicher Täter im schulischen Kontext 2007. (PDF) LKA Nordrhein-Westfalen, Kriminalistisch-Kriminologische Forschungsstelle, Analysen Nr. 3/2007, S. 3, abgerufen am 12. März 2015.
  16. Adolf Gallwitz: Amok – grandios untergehen, ohne selbst Hand anzulegen. In: Polizei heute, 30 (6), 2001, S. 170–175.
  17. Jens Hoffmann: Wenn die Hoffnung schwindet. In: Psychologie Heute, Nr. 8, 2002, S. 28–32
  18. Anna-Lena Braun: Erwachsene Amoktäter: Eine qualitative Untersuchung der Motive aus kriminologischer Sicht. Springer, Wiesbaden 2018, ISBN 978-3-658-20038-1, S. 133.
  19. dpa: Die Todesliste von Usedom. stern.de, 28. Oktober 2005, abgerufen am 13. März 2015.
  20. Amoklauf von Emsdetten. Das Tagebuch von Sebastian B. stern.de, 22. November 2006, abgerufen am 13. März 2015.
  21. Was ist Leaking? Freie Universität Berlin, Berliner Leaking-Projekt, abgerufen am 10. Dezember 2011.
  22. Blacksburg-Massaker. Amokläufer versuchen, andere Täter zu überbieten. Spiegel Online, 20. April 2007, abgerufen am 13. März 2015.
  23. a b Katrin Sanders: Wie es um den Amokschutz an Schulen steht. In: dradio.de. 17. Oktober 2011, abgerufen am 21. Oktober 2011.
  24. Bericht:Expertenkreis Amok: Gemeinsam Handeln – Risiken Erkennen und Minimieren. (PDF) Abgerufen am 2. November 2010.
  25. a b c Roland Muschel: Land will Konsequenzen aus Amoklauf ziehen. Badische Zeitung, 10. März 2010, abgerufen am 30. Oktober 2010.
  26. Pressemitteilung Nr. 53/2013. Freie Universität Berlin, 19. März 2013, abgerufen am 31. März 2013.
  27. Anja Nehls: Schul-Amokläufe im Fokus. Deutschlandfunk, 19. März 2013, abgerufen am 31. März 2013.
  28. Amokläufe verstehen lernen. Badische Zeitung.de, 20. März 2013, abgerufen am 31. März 2013.
  29. a b Kultusministerium stattet öffentliche Schulen mit Alarmierungsgeräten aus. baden-wuerttemberg.de, 12. April 2012, abgerufen am 15. April 2012.
  30. Nathan Caplan et al.: Indochinese Refugee Families and Academic Achievement. In: Scientific American. Ausgabe Februar 1992
  31. a b The Iowa Youth and Families Project. Archiviert vom Original am 12. Dezember 2008; abgerufen am 19. Dezember 2007 (englisch).
  32. Institut für Sozialarbeit und Sozialpädagogik; Dokumentation der Fachtagung Resilienz – Was Kinder aus armen Familien stark macht, 13. September 2005, Frankfurt/ Main
  33. Herbert Fröhlich (2004). Risiko- und Schutzfaktoren: Forschungsergebnisse und Interventionsmöglichkeiten unter besonderer Berücksichtigung von Armut. In: Bundeskonferenz für Erziehungsberatung Arme Familien gut beraten. Hilfe und Unterstützung für Kinder und Eltern., Materialien zur Beratung, Band 12
  34. Alexandra Sann, Kathrin Thrum: Opstapje – Schritt für Schritt. Praxisleitfaden, 2005, Deutsches Jugendinstitut e. V.
  35. Mehr Bildung – weniger Kriminalität. Bertelsmann Stiftung, 11. November 2010, abgerufen am 12. November 2011.
  36. Gisela Mayer, Thomas Stöckli: Unser innerer Dialog ist niemals abgebrochen. erziehungskunst.de, Oktober 2010, abgerufen am 24. Oktober 2010.
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  38. a b Franz Schmider: Die Imame kennen die hiesige Gesellschaft oft nicht. Interview mit Dirk Baier, dem Mitautor der Studie zu Jugendgewalt und Islam: Orientierung an falschen Männlichkeitsidealen. In: Badische Zeitung. 19. August 2010, abgerufen am 6. November 2010.
  39. Jugendgewalt – Muslimische Jugendliche nicht gewalttätiger. In: sueddeutsche.de. Studie der EU-Grundrechteagentur zur Gewaltbereitschaft unter muslimischen Jugendlichen, 27. Oktober 2010, abgerufen am 6. November 2010.
  40. Antje Allroggen: Kommunikationsfalle Elternabend. Eine Glosse aus Betroffenensicht. Deutschlandfunk, PisaPlus, 30. Oktober 2010, abgerufen am 30. Oktober 2010.
  41. Video-Vermächtnis mit Waffe, Mantel, Kampfstiefeln. Spiegel Online vom 20. November 2006
  42. Studien: Computerspiele können aggressiv machen. Heise online, 1. Dezember 2006
  43. heise.de, 14. Februar 2007: Medienwissenschaftler: Kein neues Gesetz für Gewaltspiele nötig
  44. spiegel.de, 1. März 2009: Union und Polizisten lehnen schärferes Waffenrecht ab
  45. Rheinische Post, 23. November 2006, Schule gegen Gewalt
  46. spiegel.de, 18. April 2007: Amerikas Waffen, Amerikas Tragödie
  47. Claudia Füßler: Anti-Amok-Türknäufe entsprechen nicht Expertenrat. In: Badische Zeitung. 17. Oktober 2010, abgerufen am 30. Oktober 2010.
  48. Claudia Füßler und Benjamin Klaußner: Klassenzimmer: Türknaufe statt Klinken für mehr Sicherheit. In: Badische Zeitung. 12. Oktober 2010, abgerufen am 30. Oktober 2010.
  49. Weiterhin freier Zugang in die Klassenzimmer. In: Badische Zeitung. 13. Oktober 2010, abgerufen am 30. Oktober 2010.
  50. Hofheim: Mit Farbstreifen für mehr Sicherheit. (Nicht mehr online verfügbar.) In: Pressemeldung-Hessen.de. Pressestelle Stadt Hofheim, 18. September 2009, archiviert vom Original am 27. Februar 2011; abgerufen am 11. Oktober 2011.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pressemeldung-hessen.de
  51. Herbert Scheithauer: Das Berliner Leaking-Projekt zur Früherkennung von schwerer zielgerichteter Gewalt an Schulen: Möglichkeiten und Grenzen. (PDF; 683 kB) Vortrag auf der Fachtagung Gewaltprävention in Schule und schulischem Umfeld in der Bezirksregierung Detmold. 7. November 2007, abgerufen am 10. Dezember 2011.
  52. Robert Probst Lebensgefahr, Süddeutsche Zeitung 11. März 2019 S. 14