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Homogenität bezeichnet in der Soziologie die Eigenschaft einer Gruppe von Menschen, deren Mitglieder in wesentlicher Hinsicht dieselben Eigenschaften aufweisen. Dazu können äußere Eigenschaften wie Herkunft, Sprache, „Rasse“, Geschlecht (äußere Homogenität) oder innere Eigenschaften wie religiöses Bekenntnis, politische oder ethische Einstellungen (innere Homogenität) zählen.

Äußere HomogenitätBearbeiten

Insbesondere die äußere Homogenität wird in den Sozialwissenschaften herangezogen, um bestimmte Gruppen durch die homogenen Eigenschaften zu bezeichnen und anhand dieser Kriterien mit anderen – ihrerseits wiederum homogenen – Gruppen zu vergleichen. Dabei dienen vor allem empirisch feststellbare Tatsachen die Grundlage für die Festlegung der Eigenschaften.

Innere HomogenitätBearbeiten

Auf Grund des fehlenden Zugangs zum Innenleben des Menschen sind die Eigenschaften nur durch Methoden der Sozialforschung zu ermitteln, insbesondere durch statistische Erhebungen nach Befragungen und Interviews. Die inneren Eigenschaften sind jedoch insbesondere in der Politischen Philosophie häufig Gegenstand eines Streits über die Frage, ob der Staat oder die Gesellschaft darauf Einfluss nehmen darf. Hier spielen insbesondere die Fragen nach den Freiheitsrechten der Individuen eine Rolle, in deren Gesinnung eingegriffen würde, wenn sie diese nicht mehr vor dem Staat oder der Gesellschaft geheim halten könnten. Daher ist die gezielte Herbeiführung innerer Homogenität in einer bestimmten zufällig ausgewählten Gruppe unter freiheitlichen Gesichtspunkten problematisch.