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Schönermark

Gemeinde im Norden des Landkreises Oberhavel in Brandenburg
Wappen Deutschlandkarte
Die Gemeinde Schönermark führt kein Wappen
Schönermark
Deutschlandkarte, Position der Gemeinde Schönermark hervorgehoben
Koordinaten: 53° 0′ N, 13° 7′ O
Basisdaten
Bundesland: Brandenburg
Landkreis: Oberhavel
Amt: Gransee und Gemeinden
Höhe: 72 m ü. NHN
Fläche: 11,92 km2
Einwohner: 451 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 38 Einwohner je km2
Postleitzahl: 16775
Vorwahl: 03306
Kfz-Kennzeichen: OHV
Gemeindeschlüssel: 12 0 65 276
Adresse der Amtsverwaltung: Baustraße 56
16775 Gransee
Website: gransee.de
Bürgermeisterin: Kirsten Schulz (Bürgerinitiative Schönermark)
Lage der Gemeinde Schönermark im Landkreis Oberhavel
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Über dieses Bild

Schönermark ist eine Gemeinde im Norden des Landkreises Oberhavel in Brandenburg und gehört zum Amt Gransee und Gemeinden.

Inhaltsverzeichnis

GeografieBearbeiten

Schönermark liegt westlich der Stadt Gransee unmittelbar am Dölchsee.

GemeindegliederungBearbeiten

Die Gemeinde hat keine amtlich ausgewiesenen Ortsteile, bewohnten Gemeindeteile oder Wohnplätze.[2]

GeschichteBearbeiten

 
Kirche in Schönermark

Erstmals wurde Schönermark im Jahr 1365 erwähnt. Um 1490 war Schönermark ein Teil der im Kern reichsunmittelbaren Herrschaft Ruppin unter der Landesherrschaft der Grafen von Lindow-Ruppin. 1590 war es Rittersitz des Henning von Zernikow, fiel aber danach als erledigtes Lehen an den Kurfürsten. 1668 erwarb die Familie von der Groeben Schönermark auf dem Tauschweg vom Kurfürsten. 1723 bekam Herrmann Graf von Wartensleben zu seiner Heirat mit Dorothea von der Groeben die Rittergüter Rauschendorf und Schönermark, um 1735 auch noch Schloss Meseberg und Baumgarten. Da es keinen männlichen Erben gab, verkauften seine Töchter 1774 die Besitztümer an den Prinzen Heinrich in Rheinsberg, der sie seinem Günstling Major von Kaphengst übereignete. 1798 musste von Kaphengst schuldenhalber die Rittergüter Rauschendorf und Schönermark an den Grafen Blumenthal verkaufen.[3] Im Verlauf des 19. Jahrhunderts erwarb die bäuerliche Gemeinde das Gut und wurde 1860 als Kommune Schönermark geführt.[4]

BevölkerungsentwicklungBearbeiten

Jahr Einwohner
1875 246
1890 270
1910 277
1925 324
1933 334
1939 327
1946 525
1950 530
Jahr Einwohner
1964 389
1971 403
1981 379
1985 486
1989 486
1990 494
1991 485
1992 496
1993 479
1994 466
Jahr Einwohner
1995 459
1996 489
1997 463
1998 474
1999 486
2000 496
2001 523
2002 522
2003 521
2004 502
Jahr Einwohner
2005 499
2006 481
2007 459
2008 449
2009 451
2010 429
2011 432
2012 430
2013 432
2014 415
Jahr Einwohner
2015 446
2016 449
2017 451

Gebietsstand des jeweiligen Jahres, Einwohnerzahl[5][6][7]: Stand 31. Dezember (ab 1991), ab 2011 auf Basis des Zensus 2011

PolitikBearbeiten

GemeindevertretungBearbeiten

Die Gemeindevertretung besteht aus acht Mitgliedern und der ehrenamtlichen Bürgermeisterin.

  • Bürgerinitiative Schönermark 6 Sitze
  • Einzelbewerber Dominik Wegert 2 Sitz

(Stand: Kommunalwahlen am 26. Mai 2019)[8]

BürgermeisterBearbeiten

  • 1998–2014 Heinz Scherer[9]
  • seit 2014 Kirsten Schulz (Bürgerinitiative Schönermark)

Schulz wurde in der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019 ohne Gegenkandidat mit 65,6 % der gültigen Stimmen für eine weitere Amtszeit von fünf Jahren[10] gewählt.[11]

SehenswürdigkeitenBearbeiten

In der Liste der Baudenkmale in Schönermark sowie in der Liste der Bodendenkmale in Schönermark stehen die in der Denkmalliste des Landes Brandenburg eingetragenen Baudenkmale bzw. Bodendenkmale.

VerkehrBearbeiten

Schönermark liegt an der Landesstraße L 22 von Lindow (Mark) nach Gransee.

Der Haltepunkt Schönermark (Kr Gransee) lag an der Bahnstrecke Gransee–Großwoltersdorf, auf der der Personenverkehr 1969 eingestellt wurde.

Motorisierung 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016
Zugelassene PKW (zum 1.1.)[12] 273 269 266 270 260 259 251 247 237
PKW je 1.000 Einwohner (31.12. des Vorjahres) 595 599 590 629 602 602 581 595 531
Vergleichswert Land Brandenburg 510 514 521 528 542 546 548 551 551

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bevölkerung im Land Brandenburg nach amtsfreien Gemeinden, Ämtern und Gemeinden 31. Dezember 2017 (XLSX-Datei; 223 KB) (Fortgeschriebene amtliche Einwohnerzahlen) (Hilfe dazu).
  2. Dienstleistungsportal der Landesverwaltung Brandenburg. Gemeinde Schönermark
  3. Friedrich Bratring: Die Grafschaft Ruppin. Berlin 1799
  4. Handmatrikel der Rittergüter 1857
  5. Historisches Gemeindeverzeichnis des Landes Brandenburg 1875 bis 2005. Landkreis Oberhavel. S. 18–21
  6. Bevölkerung im Land Brandenburg von 1991 bis 2015 nach Kreisfreien Städten, Landkreisen und Gemeinden, Tabelle 7
  7. Amt für Statistik Berlin-Brandenburg (Hrsg.): Statistischer Bericht A I 7, A II 3, A III 3. Bevölkerungsentwicklung und Bevölkerungsstand im Land Brandenburg (jeweilige Ausgaben des Monats Dezember)
  8. Ergebnis der Kommunalwahl vom 26. Mai 2019
  9. Ergebnisse der Kommunalwahlen 1998 (Bürgermeisterwahlen) für den Landkreis Oberhavel (Memento des Originals vom 4. April 2018 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.wahlen.brandenburg.de
  10. § 73 des Brandenburgischen Kommunalwahlgesetzes
  11. Ergebnis der Bürgermeisterwahl am 26. Mai 2019
  12. Kraftfahrt-Bundesamt Statistik Fz3 (Memento des Originals vom 5. Dezember 2014 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.kba.de