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Sasebo

Ort in der Präfektur Nagasaki, Japan

Sasebo (jap. 佐世保市, -shi) ist eine Großstadt in der Präfektur Nagasaki auf der Insel Kyūshū in Japan. Seit 2016 hat Sasebo als „Kernstadt“ auch politisch einen Großstadtstatus mit mehr Selbstverwaltung.

Sasebo-shi
佐世保市
Sasebo
Geographische Lage in Japan
Sasebo (Japan)
Red pog.svg
Region: Kyūshū
Präfektur: Nagasaki
Koordinaten: 33° 11′ N, 129° 43′ OKoordinaten: 33° 10′ 48″ N, 129° 42′ 54″ O
Basisdaten
Fläche: 426,35 km²
Einwohner: 246.950
(1. Oktober 2019)
Bevölkerungsdichte: 579 Einwohner je km²
Gemeindeschlüssel: 42202-9
Symbole
Flagge/Wappen:
Flagge/Wappen von Sasebo
Baum: Blüten-Hartriegel
Blume: Pracht-Lilie
Rathaus
Adresse: Sasebo City Hall
1-10, Hachiman-chō
Sasebo-shi
Nagasaki 857-8585
Webadresse: http://www.city.sasebo.lg.jp/
Lage Sasebos in der Präfektur Nagasaki
Lage Sasebos in der Präfektur

GeographieBearbeiten

Sasebo liegt nördlich von Nagasaki und westlich von Fukuoka.

Im Westen befindet sich das Ostchinesische Meer, im Süden die Sasebo-Bucht und hinter dieser die Ōmura-Bucht. Die Hario-Meerenge zwischen diesen beiden Buchten wird von der Saikaibashi (Westmeerbrücke) überbrückt, die im Zuge der Nationalstraße 202 steht.

GeschichteBearbeiten

Sasebo wurde 1902 gegründet. Am 29. Juni 1945 wurde die Stadt, die zu diesem Zeitpunkt 206 000 Einwohner zählte, durch einen amerikanischen Luftangriff zu 48 % zerstört[1]. Zum 31. März 2010 wurden die nördlich gelegenen Kleinstädte Emukae und Shikamachi im Kitamatsuura-gun nach Sasebo eingemeindet.

VerkehrBearbeiten

 
Bahnhof Sasebo

WirtschaftBearbeiten

Wirtschaftlich bedeutsam ist neben dem Schiff- und dem Maschinenbau noch die Fischerei. Außerdem ist Sasebo ein wichtiger Stützpunkt der Meeresselbstverteidigungsstreitkräfte.

SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Gegenüber vom Hauptbahnhof erhebt sich im Stadtteil Miura-chō die 1930 im Stil der Neogotik erbaute und weithin sichtbare Kirche Seishin, das Wahrzeichen Sasebos[2]. Sasebo ist die einzige Stadt Japans, deren Wahrzeichen eine Kirche ist.
  • Der Archipel Kujūkushima ist am einfachsten von dem Fischereihafen Ainoura, der wenige Kilometer nordwestlich von Zentrum Sasebos liegt, zu erreichen.

StädtepartnerschaftenBearbeiten

Söhne und Töchter der StadtBearbeiten

Angrenzende Städte und GemeindenBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. John Keegan: Atlas Zweiter Weltkrieg, S. 196. Augsburg 1999
  2. Chris Taylor: Japan, S. 632. Berlin 1998.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Sasebo – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
 
Rathaus von Sasebo