Russische und sowjetische Kriegsgräberstätten im Kreis Dithmarschen

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Im Kreis Dithmarschen gibt es in 17 Orten russische und sowjetische Kriegsgräberstätten aus beiden Weltkriegen. Diese Gräber liegen sehr oft am äußersten Rand eines Friedhofs und sind schwer zu finden. Das Gräbergesetz in Deutschland garantiert die Unverletzlichkeit dieser Gräber. Deshalb sind sie manchmal auch als Einzelgrabanlage auf ansonsten abgeräumten Gräberfeldern zu finden. Die Kosten für die Grabpflege übernimmt die Bundesrepublik.

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Bild Ort LageAnm. 1 Adresse WeblinkAnm. 2
  Albersdorf 54° 8′ 57″ N, 9° 16′ 54″ O Kapellenplatz Evangelischer Friedhof (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grabstätte für 28 russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs.
 
 
Albersdorf 54° 8′ 56″ N, 9° 16′ 54″ O

54° 8′ 56″ N, 9° 16′ 54″ O
Kapellenplatz Evangelischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 26 sowjetische Kriegsgefangene, die in der Zwangsarbeit verstarben.
  Brunsbüttel 53° 54′ 12″ N, 9° 8′ 32″ O Wurtleutetweute Paulus-Friedhof (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grab eines russischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs.
  Brunsbüttel 53° 54′ 12″ N, 9° 8′ 34″ O Wurtleutetweute Paulus-Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 18 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs.
  Büsum 54° 8′ 10″ N, 8° 52′ 0″ O Heider Straße Neuer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 13 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs.
  Eddelak 53° 56′ 50″ N, 9° 8′ 5″ O Norderstraße Gemeindefriedhof (Grabanlage) Grab eines sowjetischen Opfers des Zweiten Weltkriegs.
  Gudendorf 54° 1′ 7″ N, 9° 6′ 18″ O Vierthstraße Russischer Ehrenfriedhof (Grabanlage) Grabstätte für mindestens 2.712 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter, die im Sterbelager des Stalag X / A umgekommen sind, darunter 53 namentlich bekannte Opfer.
  Heide 54° 12′ 2″ N, 9° 5′ 49″ O Lobeskampweg Friedhof (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grabstätte für vier russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs.[1]
Heide 54° 11′ 4″ N, 9° 5′ 1″ O Lobeskampweg Friedhof St. Johannes (Grabanlage) Grabstätte für 14 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs.
  Heide 54° 10′ 45″ N, 9° 5′ 44″ O Westermoorweg Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für etwa 100 Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.
  Heide 54° 11′ 4″ N, 9° 4′ 53″ O Friedensstraße Südfriedhof (Grabanlage) Grabstätte für 18 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.[2]
  Marne 53° 57′ 16″ N, 9° 0′ 59″ O Österstraße Evangelischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für zwei sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs.
  Kronprinzenkoog 53° 58′ 14″ N, 8° 57′ 51″ O Kirchenstraße Evangelischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für drei sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs
  Meldorf 54° 5′ 33″ N, 9° 4′ 32″ O Kampstraße Evangelischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für mindestens vier sowjetische Zwangsarbeiter.
  Neuenkirchen 54° 14′ 14″ N, 8° 59′ 21″ O Alte Dorfstraße Evangelischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für neun sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs.
  Osterrade 54° 11′ 46″ N, 9° 23′ 5″ O Dörpswischweg Lagerfriedhof (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grabstätte für 55 russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs.
  Sankt Michaelisdonn 53° 58′ 47″ N, 9° 6′ 57″ O Eddelaker Straße Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 19 sowjetische Opfer des Zweiten Weltkriegs.
 
???
Süderhastedt 54° 2′ 52″ N, 9° 12′ 26″ O Schulstraße Evangelischer Friedhof (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grab eines russischen Kriegsgefangenen des Ersten Weltkriegs.
 
???
Süderhastedt 54° 2′ 52″ N, 9° 12′ 26″ O Schulstraße Evangelischer Friedhof (Grabanlage) Grab eines sowjetischen Opfers des Zweiten Weltkriegs.
  Tellingstedt 54° 13′ 5″ N, 9° 16′ 24″ O Kirchplatz Kirchhof (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grabstätte für elf russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs.
  Wesselburen 54° 12′ 44″ N, 8° 55′ 38″ O Dohrnstraße Evangelischer Friedhof (Grabanlage) Grabstätte für 36 sowjetische Kriegsgefangene und Zwangsarbeiter.
  Lunden 54° 19′ 25″ N, 9° 1′ 41″ O Evangelischer Friedhof / Kirchhof (Grabanlage) Grabstätte für vier sowjetische Zwangsarbeiter.
  Hennstedt 54° 16′ 47″ N, 9° 9′ 43″ O Soldatenfriedhof (Kriegsgräberstätte 1. Weltkrieg) Grabstätte für vier russische Kriegsgefangene des Ersten Weltkriegs.
Anm. 1 Die Koordinaten entstammen den GPS-Daten der verwendeten Kamera
Anm. 2 Die Anzahl der Opfer und die Position der Gräber sind oft ungenau

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Heide (Zütphen-Friedhof), Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein
  2. Heide (Zwangsarbeiter), Kreis Dithmarschen, Schleswig-Holstein

WeblinksBearbeiten