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Rudolf Gellesch (* 1. Mai 1914 in Gelsenkirchen; † 20. August 1990 in Kassel) war ein deutscher Fußballspieler.

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KarriereBearbeiten

VereineBearbeiten

Sein Heimatverein war der FC Schalke 04, dem er sich 1926 angeschlossen hatte. Als 17-Jähriger wurde Rudi Gellesch von Trainer Kurt Otto für die erste Mannschaft entdeckt, mit der er im folgenden Jahrzehnt sechsmal Deutscher Meister und einmal Gewinner des Pokals des Deutschen Reiches (Tschammerpokal) wurde. Mit Ernst Kuzorra, Fritz Szepan und Adolf Urban prägte er maßgeblich den Schalker Kreisel. Bis 1944 kam Gellesch auf mehr als 180 Pflichtspiele für die Knappen.

Nach dem Zweiten Weltkrieg verschlug es Gellesch ins westfälische Lübbecke, wo er die folgenden Jahre als Spielertrainer beim FC Lübbecke fungierte. 1950 heuerte er für zwei Jahre in der Oberliga Südwest bei Eintracht Trier an, ehe es ihn nach Nordhessen zog. Den KSV Hessen Kassel führte er in der Saison 1952/53 in die Oberliga Süd.

NationalmannschaftBearbeiten

Rudi Gellesch bestritt zwischen 1935 und 1941 insgesamt 20 Spiele für die deutsche Nationalmannschaft und erzielte dabei einen Treffer.[1]

Er war einer jener elf Spieler, die 1937 mit der deutschen Nationalmannschaft in Breslau Dänemark besiegten und als Breslau-Elf in die (Sport-)Geschichtsbücher einging. 1938 nahm er mit der Nationalmannschaft an der Fußball-Weltmeisterschaft in Frankreich teil.

SonstigesBearbeiten

Im Spätsommer 1941 wirkte er als Nebendarsteller während der Dreharbeiten zu dem am 10. Juli 1942 in den Berliner Kinos Capitol am Zoo uraufgeführten Film von Regisseur Robert Adolf Stemmle “Das große Spiel” mit.[2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Matthias Arnhold: Rudolf Gellesch – International Appearances. RSSSF. 8. Dezember 2016. Abgerufen am 15. Dezember 2016.
  2. Das große Spiel auf imdb.com