Rose Hempel

deutsche Kunsthistorikerin, Hauptkustodin des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe

Rose(marie) Hempel (* 27. März 1920 in Dresden; † 3. April 2009 ebenda) war eine deutsche Kunsthistorikerin mit dem Schwerpunkt Ostasien.

LebenBearbeiten

Rose Hempel studierte ostasiatische Kunstgeschichte bei Otto Kümmel in Berlin, anschließend Japanologie und Sinologie.[1] 1944 wurde sie in Berlin mit der Arbeit 36 Shikishi aus dem Besitz der Staatlichen Museen Berlin. Ein Beitrag zum Koetsu-Sôtatsu-Problem promoviert.

Sie war anschließend für die Staatlichen Museen zu Berlin tätig, danach von 1946 bis 1950 für die Museen in Dresden, unter anderem als kommissarische Direktorin des Museums für Völkerkunde Dresden. Aus politischen Gründen verließ sie Dresden und arbeitete für das Museum für Ostasiatische Kunst in Köln. Ab 1959 wurde sie Hauptkustodin des Hamburger Museums für Kunst und Gewerbe und Leiterin der Asien-Abteilung. Sie lehrte an der Universität Hamburg.

Hempel veröffentlichte zahlreiche Publikationen und galt als Kennerin ostasiatischer Kunst von internationalem Rang, insbesondere für japanische Malerei und Holzschnitt sowie ostasiatische Keramik.[2] Darüber hinaus engagierte sie sich für den Verein der Freunde des Kupferstichkabinetts Dresden.

LiteraturBearbeiten

  • Eleanor von Erdberg: Rose Hempel zum fünfundsiebzigsten Geburtstag. In: Deutsche Gesellschaft für Ostasiatische Kunst. Mitteilungen. Band 11, 1995, S. 33–34.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. „Haben Sie Ihre Bibliothek retten können?“ Ein sinologischer Briefwechsel aus der Nachkriegszeit, 1946–1950, eingesehen am 17. April 2009
  2. „Rose Hempel wird 70 Jahre alt“@1@2Vorlage:Toter Link/www.abendblatt.de (Seite nicht mehr abrufbar, Suche in Webarchiven Info: Der Link wurde automatisch als defekt markiert. Bitte prüfe den Link gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis. , Hamburger Abendblatt, Nr. 71 vom 24. März 1990, Seite 14