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Leben und WirkenBearbeiten

Kindheit und JugendBearbeiten

Roland Schmid war der vierte und jüngste Sohn der Eheleute Euchar A. Schmid und Katharina, geb. Barthel. Roland wuchs zusammen mit seinen Brüdern Joachim (geb. 1922), Wolfgang (geb. 1924) und Lothar (geb. 1928) in der Radebeuler Villa auf, die Gustav Röder gebaut hatte und die E. A. Schmid seit 1915 für Familie und Verlag nutzte.

In einem Brief an Fritz Prüfer schrieb E. A. Schmid im Januar 1944:

„Weihnachten hatten wir das Glück, endlich wieder alle unsre vier Jungens hier zusammen zu sehen. Joachim wurde um jene Zeit mit Hilfe des Oberstleutnants Ruckdeschel von Königsberg nach Dresden beordert, wo er nun ... Bürodienst verrichtet und mutmaßlich dauernd bleiben wird. – Wolfgang mußte Anfang Januar wieder zurück nach Jaroslau/Krakau zwecks weiterer Ausbildung als Offiziersanwärter. – Der 15½jährige Lothar muß heute zum Heimatflakdienst eintreffen. Er hat sich immer weiter zum Schachkünstler entwickelt und kürzlich bei K.d.F. alle 15 Partien gewonnen, so daß er der dortige Schachmeister wurde. – Der 13½jährige Roland bevölkert unser Haus nach wie vor mit Zauberkunststückchen und noch mehr Klavier- und Opernproben.“

Euchar Albrecht Schmid, 14. Januar 1944[1]

Und ein Jahr später in einem Rundbrief an die Freunde des Karl-May-Verlages (KMV):

„Während wir von Wolfgang schon seit Anfang des Januar überhaupt keine Nachricht erhielten, wurde Joachim, der mein Nachfolger werden soll, auf einige Wochen beurlaubt und traf zu unserer Entspannung einen Tag nach der Beisetzung von Frau May (6. Januar) ein. [...] Lothar, der im Mai 17 Jahre alt wird, war während des ganzen letzten Jahres in einer nahegelegenen Flak schwer bedienstet und hat nebenbei noch seine Gymnasialpflichten zu erledigen. [...] Dieser Junge ist übrigens schon mit 15½ Jahren Sächsischer Gauschachmeister geworden. [...] Roland, der im Mai 15 Jahre alt wird, bevölkert unser Haus glücklicherweise noch nach wie vor mit Musik und Zauberkunststücken und ist dabei sogar schon öfters in Lazaretten aufgetreten. [...] Unser fast 21jähriger Wolfgang weilt schon seit zwei Jahren an der Ostfront.“

Der Verleger unterbricht die Niederschrift seines Rundbriefs und setzt ihn schließlich am 5. Februar mit einer ihn erschütternden Mitteilung fort:

„Soweit hatte ich meinen Bericht vor etwa 10 Tagen angesagt, da erhielten wir am 10. Januar abends ein Telegramm, wonach unser Sohn Wolfgang in einem Lazarett zu Sangerhausen/Thüringen gestorben war. [...] Meine Gattin fuhr – begleitet von Joachim und Lothar – sofort zu ihm [...]. Die Beisetzung erfolgte am 2. Februar auf dem Heldenfriedhof zu Sangerhausen, weil eine Überführung hierher vorerst nicht möglich ist“

Euchar Albrecht Schmid, Ende Januar/5. Februar 1945[2]

Übersiedelung in den WestenBearbeiten

Die missliche Situation in der Sowjetischen Besatzungszone (SBZ) bekräftigte den Entschluss der Verlegerfamilie Schmid, die eigentliche Verlagsarbeit nur noch im Westen Deutschlands auszuüben. Nach der seit 1. Juli 1947 in Bamberg bereits bestehenden Dependance und dem darauf aufbauenden Joachim Schmid Verlag wurde am 1. Januar 1952 von den drei verbliebenen Söhnen E. A. Schmids, Joachim, Lothar und Roland, der USTAD-Verlag Gebrüder Schmid in Bamberg gegründet. Der Name Ustad (ein persisches Wort für Meister) wurde im Anklang an die gleichnamige Gestalt aus Im Reiche des silbernen Löwen gewählt. Der unerwartete Tod des Vaters 1951 und die Herausforderung zum Neuaufbau des Verlages in Bamberg hatte es mit sich gebracht, dass der damalige Germanistikstudent Roland sein Studium abbrechen und seine künstlerischen Fähigkeiten und germanistischen Kenntnisse in das gemeinsame Familienunternehmen einbringen musste.

Mit Vertrag vom 1. August 1959 wurde die geschäftliche Abtrennung der Karl-May-Stiftung vom Karl-May-Verlag in Radebeul vollzogen. Dieser Vertrag ermöglichte die endgültige Übersiedlung des KMV in den Westen nach Bamberg. Die Verschmelzung mit der Firma Joachim Schmid wurde am 1. Juni 1960 vollzogen. Kurz darauf schied Katharina Schmid als Gesellschafterin des Verlages aus. Am 20. Januar 1962 unterzeichneten Joachim, Lothar und Roland Schmid in München den Hauptvertrag über die Vergabe der Filmrechte: „das drittwichtigste Datum in der Geschichte des Karl-May-Verlags“ nach der Gründung 1913 und der Wiedergründung 1960.[3] Kurz vor seinem Tod erlebte Roland Schmid noch die Öffnung der Berliner Mauer. Die daraus entstehende Möglichkeit, auch von Radebeul aus wieder verlegerisch tätig zu werden, blieb ihm versagt.

Tätigkeiten im Karl-May-VerlagBearbeiten

Roland Schmid verwaltete im Karl-May-Verlag die Bereiche Literatur, Herstellung und Karl-May-Forschung[4]. Er fungierte als Bühnenautor und Herausgeber von Karl-May-Werken sowie als Rückbearbeiter von problematischen Werkbearbeitungen[5] und als Erläuterer der Werkgeschichte im umfangreichen Reprint-Programm des Verlages.

BühnenautorBearbeiten

Roland Schmid war als Autor beteiligt, als Ludwig Körner sein Theaterstück „Winnetou“ aus dem Jahr 1928 im Jahr 1950 noch einmal für Freilichtbühnen (speziell in Bad Segeberg) überarbeitete. 1958 erschien eine zweite Auflage dieser Textbuch-Variante unter dem Titel: „Winnetou, der rote Gentleman“.

Schmid verfasste darüber hinaus vier weitere Textbücher für Freilichtaufführungen von Karl-May-Werken:

„Bis einschließlich 1973[8] hatte allein der Karl-May-Verlag das Recht besessen, Textbücher für Karl-May-Festspiele herauszubringen. Es durfte also nur aufgeführt werden, was auch in den ‚Grünen Gesammelten Werken‘ vorkam. Die Brüder Schmid vom Karl-May-Verlag in Bamberg achteten genau auf die Authentizität der aufgeführten Stücke. Erst danach kippte das Privileg und die Stücke wurden zunehmend freier. Für manche eine willkommene Lockerung, für andere zweifelhafte Entfernung von den Romanvorlagen des sächsischen Autors. Dennoch hielt sich die 1974er Inszenierung erfreulicherweise noch recht eng an die gleichnamige Buchvorlage.“[9]

HerausgeberBearbeiten

Von 1958 bis 1960 erschienen unter Roland Schmids Herausgeberschaft die bearbeitete Neuauflage des letzten Kolportageromans von Karl May Der Weg zum Glück (GW 66-68), die Neugestaltung eines im Mittelalter angesiedelten Romanfragments Ritter und Rebellen (GW 69) und die Maysche Bearbeitung von Gabriel Ferrys Roman Der Waldläufer (GW 70).

RückbearbeiterBearbeiten

Seit den ersten öffentlichen Äußerungen Arno Schmidts Mitte bis Ende der 1950er-Jahre und dann, nach Unterbrechung durch die Filmwelle, wieder seit Gründung der Karl-May-Gesellschaft 1969 gab es immer wieder Auseinandersetzungen über das Thema „Bearbeitungen“[10]. Wurde May zu unrecht geändert oder nur seine Linie weitergeführt, war er verfälscht oder entschlackt worden?[11] Der Karl-May-Verlag reagierte unter der Ägide von Roland Schmid auf diese Kritik mit der Rückbearbeitung der Bände 28–33 der Gesammelten Werke, die vornehmlich von Hans Wollschläger angeregt und durchgeführt wurden. Rolands Bruder Lothar Schmid schrieb darüber:

„Diskutiert, ja gestritten über Karl Mays Werke wurde schon immer. Vornehm, sachlich, aber leider auch oft unbeherrscht oder sogar unnötig aggressiv. May selber in seiner widersprüchlichen Gedankenwelt war und ist natürlich das Hauptziel. Die Sachkundigen nach ihm und die weniger Eingeweihten wussten seither immer wieder was zu sagen – klug oder weniger klug.

Die Schar der Lektoren beziehungsweise Textbetreuer ist zur Zeit wieder einmal Zielscheibe der Besserwisser, die gerne Bühnen aufbauen und darauf herumstolzieren. Ein Sätzchen, das May mal hat schreiben lassen, steht im Drehbuch obenan:

‚Und wagt es etwa jemand, auch nur eine Zeile meines Manuskriptes zu ändern oder gar sogenannte Verbesserungen anzubringen, so bekommt er keinen einzigen Buchstaben mehr von mir.‘ (In einem von Richard Plöhn weitergeleiteten Brief an die Frankfurter Zeitung vom 20. August 1899)

Ein geklopfter Spruch, den May gar nicht so ernst gemeint hat, wie manche dies klingen lassen wollen. Wie ... dargelegt, wollte er noch viel ändern, kam aber leider nicht mehr dazu. Der Verleger musste einspringen.

Über Dauerkritiker und Nörgler wissen Insider aber zu berichten: leider oft ‚schlechte Erziehung‘, ‚negative Lebenseinstellung‘ und ‚zu Fehlhandlungen bereit‘.

Aus Kreisen der Karl-May-Gesellschaft wurde der Ruf nach für die Forschung ‚zitierfähigen‘ May-Texten laut.

Welche sind das denn? Die von May als gefälscht bezeichneten Texte von Münchmeyer, dem Deutschen Hausschatz und die selber von ihm bei Fehsenfeld nicht mehr überprüften Bände, die also nicht als Ausgaben letzter Hand bezeichnet werden dürfen, sicherlich nicht.

‚Nur die Manuskripte bieten endgültige Gewissheit‘, pflegte Roland Schmid ganz richtig zu sagen.“

Lothar Schmid, 2003[12]

ErläutererBearbeiten

Der Karl-May-Verlag kam dem Wunsch der Karl-May-Gesellschaft nach einer kritischen Karl-May-Ausgabe zunächst mit einem umfangreichen Reprint-Programm in den 1970er-Jahren entgegen (darunter die 33 Freiburger Erstausgaben von Fehsenfeld), die meisten davon mit interessanten Anhängen aus der Feder Roland Schmids zur Editionsgeschichte und zu Bearbeitungsfragen.[13]

Dass erst zu Beginn der 1970er-Jahre ein verstärktes Bemühen um Reprint-Editionen einsetzte, ließ sich zum einen mit dem gewachsenen Interesse seitens der Literaturwissenschaft seit der Gründung der Karl-May-Gesellschaft begründen und lag zum anderen an den verbesserten reproduktionstechnischen Möglichkeiten, die einen kostengünstigeren Druck auf fotomechanischem Weg wesentlich erleichterten.

Der Karl-May-Verlag verfolgte mit seinen Reprints das Ziel, der berechtigten Forderung der Literaturwissenschaftler und Kritiker nachzukommen, aufgrund der komplizierten Textsituation vor allem die Erstausgaben Mayscher Werke für die Forschung wieder allgemein verfügbar zu machen.

Die Buchreprints wurden von Roland Schmid mit werkgeschichtlichen Erläuterungen versehen. Der Karl-May-Verlag sorgte mit seinem 1973 in die Wege geleiteten Reprintprogramm zugleich für ein literaturwissenschaftlich bedeutsames Pendant zu den Gesammelten Werken, die mit ihrer Beliebtheit zwar alle Rekorde brachen, aber als Leseausgabe den strengen Richtlinien einer wissenschaftlichen Edition nicht entsprechen konnten und wollten und deshalb in der Forschung lediglich dort Verwendung finden, wo es sich um rezeptionsgeschichtliche Untersuchungen handelt.

Mit den Reprintausgaben von Karl Mays Werken, besonders der 33 Fehsenfeld-Bände und deren umfassenden, teilweise von ihm selbst verfassten Werkbeiträgen, hat sich Roland Schmid um das Werk Karl Mays sehr verdient gemacht.

Das Editionsunternehmen des Nördlinger Verleger-Kollegen Franz Greno und seiner beiden Herausgeber Hermann Wiedenroth und Hans Wollschläger, eine „historisch-kritische Ausgabe“ (HKA) der Werke Karl Mays unter dem Reihentitel Karl Mays Werke zu veröffentlichen, hielt Roland Schmid 1987 übrigens für „puren Unsinn“. Er verwies darauf, „daß, von wenigen Texten abgesehen, Mays gesamtes Werk in Reprints der frühen Fassungen bereits vorliegt, das meiste davon publiziert von Georg Olms, der Karl-May-Gesellschaft, dem Karl-May-Verlag“.[14] Die HKA wurde erst im Jahr 2007 zum Gemeinschaftsprojekt von Karl-May-Stiftung, Karl-May-Verlag und Karl-May-Gesellschaft.

Früher TodBearbeiten

Völlig überraschend starb am 4. Januar 1990 der erst 59-jährige Roland Schmid an einem Herzschlag. Mit ihm verlor der Karl-May-Verlag sein literarisches Zentrum und einen Karl-May-Experten ersten Ranges.

In der Folge beabsichtigten seine Erben und der über 70 Jahre alte Bruder Joachim Schmid, den Verlag komplett in fremde Hände zu veräußern. Der Einzige, der die Familientradition unbedingt fortsetzen wollte, was dann auch gelang, war Lothar Schmid.[15]

WerkeBearbeiten

  • Roland Schmid, Ludwig Körner: Winnetou, der rote Gentleman. Schauspiel aus dem Indianerleben nach Karl May's Reiseerzählung, bearbeitet für Freilichtaufführungen, Bad Kissingen: Vertriebsstelle und Verlag Deutscher Bühnenschriftsteller und Bühnenkomponisten 1952[16]; Bamberg: Ustad 2. Auflage 1959.[17]
  • Roland Schmid (Bearb.): Karl May: Der Schatz im Silbersee. Abenteuer im Wilden Westen für Freilichtbühnen, Bamberg: Ustad-Verlag 1954, 2. Auflage 1955.[18]
  • Roland Schmid, Wulf Leisner: Hadschi Halef Omar. Abenteuer in Nordafrika nach Karl Mays Reiseerzählungen „Durch die Wüste“ – „Merhameh“ – „Allah il Allah“ für Freilichtbühnen bearbeitet, Bamberg: Karl-May-Verlag, 1955, 3. Auflage 1964.
  • Roland Schmid, Wulf Leisner: In den Schluchten des Balkan. Textbuch, 1956/1960.[6]
  • Roland Schmid, Toni Graschberger: Das Vermächtnis des Inka. Textbuch, 1974.[7]
  • Roland Schmid (Hrsg.): 75 Jahre Verlagsarbeit für Karl May und sein Werk 1913–1988 [Festschrift], Bamberg: Karl-May-Verlag 1988.

LiteraturBearbeiten

  • Bernhard Schmid, Jürgen Seul (Hrsg.): 100 Jahre Verlagsarbeit für Karl May und sein Werk 1913–2013, Bamberg/Radebeul: Karl-May-Verlag 2013, darin u. a.:
    • Bernhard Schmid: 100 Jahre Karl-May-Verlag = 100 Jahre Familiengeschichte, S. 5–9.
    • Jürgen Seul: 100 Jahre Karl-May-Verlag, S. 10 ff.
    • Michael Petzel: Das drittwichtigste Datum in der Geschichte des Karl-May-Verlags, S. 109 f.
  • Lothar und Bernhard Schmid (Hrsg.): Der geschliffene Diamant. Die Gesammelten Werke Karl Mays, Bamberg/Radebeul: Karl-May-Verlag 2013, darin u. a.:
    • Lothar Schmid: 90 Jahre Verlagsarbeit für Karl May, S. 5–88.
    • Christoph F. Lorenz: Die Bearbeiter als Geburtshelfer, S. 105–134.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bernhard Schmid, Jürgen Seul (Hrsg.): 100 Jahre Verlagsarbeit für Karl May und sein Werk 1913–2013, Bamberg/Radebeul: Karl-May-Verlag 2013, S. 72 f.
  2. Bernhard Schmid, Jürgen Seul (Hrsg.): 100 Jahre Verlagsarbeit für Karl May und sein Werk 1913–2013, Bamberg/Radebeul: Karl-May-Verlag 2013, S. 76.
  3. Michael Petzel: Das drittwichtigste Datum in der Geschichte des Karl-May-Verlags, in: 100 Jahre Karl-May-Verlag ..., 2013, S. 109 f.
  4. http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Beiträge_zur_Karl-May-Forschung
  5. http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Bearbeitung
  6. a b Textbuch derzeit nicht auffindbar; Hinweis darauf bei Marheinecke u. a.: Karl May am Kalkberg ..., 1999, S. 44.
  7. a b Textbuch derzeit nicht auffindbar; Hinweis darauf bei Marheinecke u. a.: Karl May am Kalkberg ..., 1999, S. 158.
  8. Die Jahresangabe 1973 ist an dieser Stelle zweifelhaft. Die Urheberschutzfrist für Karl-May-Werke endete am 1. Januar 1963, siehe Eintrag im Karl-May-Wiki.
  9. Marheinecke u. a.: Karl May am Kalkberg ..., 1999, S. 158.
  10. http://www.karl-may-wiki.de/index.php/Bearbeitung
  11. Christoph F. Lorenz: Die Bearbeiter als Geburtshelfer, in: Der geschliffene Diamant ..., 2003, S. 105–134.
  12. Lothar Schmid: 90 Jahre Verlagsarbeit für Karl May, in: Der geschliffene Diamant ..., 2003, S. 5–88, bes. S. 62 f.
  13. https://www.karl-may.de/pages/buchprogramm.php?sub=reprints
  14. Jürgen Seul: 100 Jahre Karl-May-Verlag, 2013, S. 141.
  15. Bernhard Schmid: 100 Jahre KMV ..., 2013, S. 7.
  16. http://d-nb.info/881390216
  17. http://d-nb.info/881448494
  18. https://www.vvb.de/werke/showWerk?wid=914