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Residenzschloss Geyerswörth

Bauwerk in Deutschland
Residenzschloss Geyerswörth aus Nordrichtung
Lage in der Bamberger Altstadt
Das Schloss (Mitte, Nr. 3) auf einer alten Karte von Georg Braun und Franz Hogenberg

Das Residenzschloss Geyerswörth ist ein Stadtschloss in der Bamberger Altstadt. Es ist benannt nach der Familie Geyer aus Nürnberg, die sich im 14. Jahrhundert in Bamberg niederließ und die Anlage errichten ließ.

GeschichteBearbeiten

Im Jahr 1580 fiel – nach vorherigen Teilaufkäufen seit der Regierungszeit des Fürstbischofs Veit II. von Würtzburg – das Gelände wie auch das Schloss der Familie Geyer an das Hochstift Bamberg.

Fürstbischof Johann Georg I. Zobel von Giebelstadt (regierte von 1557 bis 1580) ließ südlich des Schlosses einen heute nicht mehr vorhandenen Park anlegen. Von diesem Park zeugt heute nur noch das Gärtnerhaus in Massiv- und Fachwerkkonstruktion, das als Studentenwohnheim im Mühlviertel genutzt wird.

Nach Umbau im Stile der Renaissance unter Einbeziehung des Altbaues diente das Gebäude als Stadtsitz der Fürstbischöfe; als Bauherr gilt Fürstbischof Ernst von Mengersdorf (Wappen außen an der Südwestseite). Es war wohl bis zum Ende der Bauarbeiten an der Neuen Residenz Hauptsitz der regierenden Bischöfe. Im Innenhof ist am Brunnen das Wappen des Bamberger Fürstbischofs Marquard Sebastian Schenk von Stauffenberg zu sehen.

Nach Beendigung der Bauarbeiten am Domberg fand das Schloss großteils als Verwaltungsgebäude Verwendung. Nach dem Einsturz der beiden Renaissancegiebel an der Nordseite in den 1740er Jahren erhielt es sein heutiges Aussehen.

Das Schloss wird von Behörden der Stadt Bamberg genutzt.

WeblinksBearbeiten

  Commons: Residenzschloss Geyerswörth – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

Koordinaten: 49° 53′ 28,2″ N, 10° 53′ 16,2″ O