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Wappen Deutschlandkarte
Wappen des Marktes Cadolzburg
Cadolzburg
Deutschlandkarte, Position des Marktes Cadolzburg hervorgehoben
Koordinaten: 49° 27′ N, 10° 52′ O
Basisdaten
Bundesland: Bayern
Regierungsbezirk: Mittelfranken
Landkreis: Fürth
Höhe: 364 m ü. NHN
Fläche: 45,42 km2
Einwohner: 11.073 (31. Dez. 2017)[1]
Bevölkerungsdichte: 244 Einwohner je km2
Postleitzahl: 90556
Vorwahl: 09103
Kfz-Kennzeichen:
Gemeindeschlüssel: 09 5 73 114
Marktgliederung: 16 Ortsteile
Adresse der
Marktverwaltung:
Rathausplatz 1
90556 Cadolzburg
Website: www.cadolzburg.de
Erster Bürgermeister: Bernd Obst (CSU)
Lage des Marktes Cadolzburg im Landkreis Fürth
Landkreis FürthBayernLandkreis AnsbachLandkreis RothSchwabachErlangenLandkreis Neustadt an der Aisch-Bad WindsheimLandkreis Erlangen-HöchstadtFürthNürnbergObermichelbachTuchenbachPuschendorfVeitsbronnSeukendorfWilhermsdorfLangenzennCadolzburgGroßhabersdorfAmmerndorfRoßtalZirndorfOberasbachStein (Mittelfranken)Karte
Über dieses Bild
Lage

Cadolzburg (veraltet auch Kadolzburg; umgangssprachlich: „Sporch“, gesprochen [ʃbɔrχ] oder auch: „Kalschbuʳch“[2]) ist ein Markt im mittelfränkischen Landkreis Fürth. Namensgebend und zentral gelegen ist die im Jahr 1157 erstmals erwähnte Burg.

Inhaltsverzeichnis

GeographieBearbeiten

Geographische LageBearbeiten

Der Ort liegt etwa acht Kilometer westlich von Fürth. Die Topographie weist beträchtliche Höhenunterschiede auf.

NachbargemeindenBearbeiten

Die Nachbargemeinden sind: (im Norden beginnend im Uhrzeigersinn)

GemeindegliederungBearbeiten

Cadolzburg besteht aus dem Hauptort und weiteren 15 Ortsteilen:[3]

GeschichteBearbeiten

MittelalterBearbeiten

Der Ort wurde 1157 erstmals urkundlich erwähnt, als der Vogt von Kadolzburg, ein „Helmericus de Kadoldesburc“ einem Gütertausch zwischen dem Bistum Würzburg und dem Kloster Heilsbronn zustimmte. Der Ortsname lässt sich erklären als „Burg des Kadold“. Geht sie auf den Grafen Kadold zurück, der um 793 das Kloster Herrieden gründete, wäre sie eine frühmittelalterliche Befestigung aus dem 8. Jahrhundert. Wahrscheinlicher ist aber, dass sie im frühen 11. Jahrhundert aus einer Allodialherrschaft der Abenberger hervorgegangen ist.[4] Aus dieser frühen Zeit ist allerdings nichts erhalten geblieben. Die ältesten bekannten Anlagen der heutigen Burg entstanden um 1250 unter den Hohenzollern, dem Nürnberger Burggrafen Konrad I. und dessen Sohn Friedrich III., als sie die Cadolzburg zu ihrer Residenz ausbauten. 1397 erhielt Friedrich VI. das „untergebirgische“ Land mitsamt der Residenz Cadolzburg zugeteilt. Aber schon 20 Jahre später erhielt er die Kurfürstenwürde von Brandenburg und wurde so zum Ahnherrn der preußischen Könige und der deutschen Kaiser seit 1871. Unter seinem Sohn Albrecht Achilles von Brandenburg erlebte die Cadolzburg den Übergang zu einer Jagdresidenz. Mitte des 14. Jahrhunderts war die Schreibweise „Cadelspurgk“ des Ortsnamens gebräuchlich und erscheint so in zahlreichen reichsstädtischen Dokumenten Nürnbergs. Als Teil der Markgrafschaft Ansbach lag der Ort ab 1500 im Fränkischen Reichskreis.

NeuzeitBearbeiten

Im Dreißigjährigen Krieg erlitt Cadolzburg im Herbst 1631 schwere Plünderungen.[5] Gegen Ende des 18. Jahrhunderts gab es in Cadolzburg ca. 120 Haushalte. Das Hochgericht und die Dorf- und Gemeindeherrschaft übte das brandenburg-ansbachische Oberamt Cadolzburg aus. Grundherren waren das Kastenamt Cadolzburg (Schloss, Wildmeisterwohnung, 2 Torhäuser, Brauhaus, 2 Schmieden, Badstube, 2 Wirtshäuser, 2 Halbhöfe, 105 Häuser, 1 Ziegelhütte) und die Pfarrei Cadolzburg (2 Güter).[6]

Im Rahmen des Gemeindeedikts wurde 1808 das Steuerdistrikt Cadolzburg gebildet. 1810 wurde die Munizipalgemeinde Cadolzburg gegründet, die deckungsgleich mit dem Steuerdistrikt war. Sie unterstand in Verwaltung und Gerichtsbarkeit dem Landgericht Cadolzburg und in der Finanzverwaltung dem Rentamt Cadolzburg (1920 in Finanzamt Cadolzburg umbenannt). 1818 wurde Cadolzburg zum Markt mit dem Magistrat III. Klasse ernannt.[7] Ab 1862 wurde Cadolzburg vom Bezirksamt Fürth verwaltet (1938 in Landkreis Fürth umbenannt). Die Gerichtsbarkeit blieb bis 1879 beim Landgericht Cadolzburg, von 1880 bis zum 1. März 1931 lag sie beim Amtsgericht Cadolzburg, seitdem wird sie vom Amtsgericht Fürth wahrgenommen. Die Finanzverwaltung wurde am 1. Januar 1929 vom Finanzamt Fürth übernommen. Die Gemeinde hatte 1961 eine Gebietsfläche von 4,486 km².[8]

EingemeindungenBearbeiten

Am 1. Januar 1972 wurde der größte Teil der Gemeinde Deberndorf eingegliedert, am 1. Juli 1972 kam die damalige Gemeinde Roßendorf hinzu.[9] Am 1. Mai 1978 folgten Steinbach und der Ortsteil Seckendorf der aufgelösten Gemeinde Horbach.[10]

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Gemeinde Cadolzburg

Jahr 1987 2007 2008 2009 2010 2011 2012 2013 2014 2015 2016 2017
Einwohner 8003 10130 10180 10224 10297 10323 10392 10470 10683 10741 10976 11073
Häuser[11] 2052 2824 2833 2854 2871
Quelle [12] [13] [13] [13] [13] [13] [13] [13] [13] [13] [13]

Ortsteil Cadolzburg (=Gemeinde Cadolzburg bis zur Gebietsreform)

Jahr 1818 1840 1852 1855 1861 1867 1871 1875 1880 1885 1890 1895 1900 1905 1910 1919 1925 1933 1939 1946 1950 1952 1961 1970 1987
Einwohner 976 1298 1333 1342 1344 1345 1319 1285 1237 1227 1280 1417 1494 1584 1655 1747 1870 2025 2215 3160 3309 3296 3480 3811 4257
Häuser[11] 136 165 212 216 239 300 388 554 1059
Quelle [14] [15] [16] [16] [16] [17] [16] [18] [16] [16] [19] [16] [16] [20] [16] [16] [16] [21] [16] [16] [22] [16] [8] [23] [12]

PolitikBearbeiten

 
Rathaus

MarktgemeinderatBearbeiten

Der Marktgemeinderat hatte 2002 20 Mitglieder, seit der Kommunalwahl 2008 gibt es 24 Mitglieder.

CSU SPD Grüne Parteilos(e) FWG Gesamt
2002 8 8 1 2 1 20 Sitze
2008 12 6 1 4 1 24 Sitze
2014 11 6 2 3 2 24 Sitze

(Stand: Kommunalwahl am 16. März 2014)

BürgermeisterBearbeiten

Von 1978 bis 2002 war Claus Pierer (SPD) im Amt[24], dem Bernd Obst (CSU) folgte. Am 2. März 2008 wurde dieser mit 79 % der Stimmen gegen Hermann Zempel (SPD) mit 21 % wiedergewählt. Am 16. März 2014 wurde Obst mit 76 % der Stimmen im Amt bestätigt, gegen ihn trat Diana Eichhorn (SPD) an, die 24 % der Stimmen erhielt.

GemeindepartnerschaftenBearbeiten

Die Partnergemeinden sind:

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

BauwerkeBearbeiten

BurgBearbeiten

 
Burg, Westansicht mit Mauern in gesamter Höhe
 
Burgtor mit vorgelagerter Brücke

Namensgeber des erstmals 1388 erwähnten Marktes war die 1157 erwähnte Cadolzburg. Der heutige Baubestand der Burganlage stammt jedoch aus der Zeit vom 13. bis zum 18. Jahrhundert. Ab 1260 diente die Cadolzburg als Sitz der hohenzollerschen Burggrafen von Nürnberg. Kurfürst Friedrich I. von Brandenburg baute die Burg grundlegend um. Er starb dort 1440. Für die der heiligen Cäcilie gewidmete Pfarrkirche stiftete er den Cadolzburger Altar von 1420/25. Zu Füßen der Kreuzigungsszene der Mitteltafel ist er zusammen mit seiner Gemahlin Elisabeth von Bayern-Landshut als Stifterpaar abgebildet. Die Seitenflügel zeigen die heilige Cäcilie, die Kirchenpatronin, und ihren Bräutigam, den heiligen Valerian. Der heute im Jagdschloss Grunewald in Berlin aufbewahrte dreiflügelige Altar wurde 1873 auf dessen Wunsch dem preußischen Kronprinzen Friedrich III. geschenkt[25] und inzwischen durch eine originalgetreue Kopie ersetzt.[26] Während des Dreißigjährigen Krieges blieb die Burg unversehrt.

1933–1945 wurde ein Teil von ihr, das sog. Neue Schloss, von der Hitlerjugend als Gebietsführerschule genutzt.[27] Am Ende des Zweiten Weltkriegs 1945 ging die Burg in Flammen auf und blieb jahrzehntelang in Trümmern liegen.[28] Seit 1979 ist die Bayerische Schlösserverwaltung in Zusammenarbeit mit dem Staatlichen Bauamt Erlangen-Nürnberg mit dem Wiederaufbau betraut.[29] Der 1982 begonnene Wiederaufbau der Hauptburg fand mit der Instandsetzung und teilweisen Neugestaltung der Außenanlagen durch das Landschaftsarchitekturbüro Wiegel im Jahr 2007 seinen vorläufigen Abschluss. In der Folgezeit standen die Flächen im Alten und Neuen Schloss, der Burginnenhof sowie die Vorburg für zahlreiche öffentliche Veranstaltungen zur Verfügung.[29]

Im Jahr 2013 fiel die Entscheidung für den vollständigen Ausbau des Alten Schlosses und eines Gebäudes der Vorburg zu einem Erlebnismuseum.[29] Im Juni 2017 wurde das neue Museum „HerrschaftsZeiten. Erlebnis Cadolzburg“ eröffnet.[30]

Der Hauptburg südlich vorgelagert ist eine großzügig bemessene Vorburg mit vornehmlich Bauten des 17. und 18. Jahrhunderts sowie ein ummauerter Lustgartenbereich. Der Torturm mit dem Uhrtürmchen ist ein gotisches Bauteil (13./14. Jahrhundert).

AussichtsturmBearbeiten

 
Aussichtsturm, Südostansicht

Der 25 Meter hohe Aussichtsturm (umgangssprachlich „Bleistift“) wurde an hoher Stelle des Ortes 1893 von der Lokalbahn Aktien-Gesellschaft (LAG) München im neugotischen Stil errichtet, um den Ausflugsverkehr nach Cadolzburg zu fördern.[31]

Er bietet bei klarem Wetter eine weit reichende Rundumsicht. Früher war er vor allem für die Fürther ein beliebtes Ausflugsziel, die am Wochenende oder besonders zur Kirschbaumblüte („in die Bläih“) mit der Bahn nach Cadolzburg fuhren. Ein quadratisches Holztreppenhaus führt über fünf Stockwerke nach oben. Auf etwa halber Höhe befindet sich ein kleiner Balkon an einer Seite des Turms, betretbar durch eine Holztür. Im oberen Teil leicht verjüngt, ragt über Konsolen die überdachte Aussichtsplattform hervor. Den Abschluss bildet eine Turmspitze mit vier dekorativ hervortretenden Fenstern an jeder Seite. Der Turm ist gegen einen Spendenbeitrag zu begehen und grundsätzlich von Sonnenaufgang bis Sonnenuntergang unbewacht offen.

Sonstige BauwerkeBearbeiten

Die evangelisch-lutherische Pfarrkirche (Markgrafenkirche) St. Cäcilia wurde 1750/51 in klassizistischen Barockformen als Saalbau über einem wohl gotischen Vorgängerbau errichtet. Das Innere bestimmt eine umlaufende Emporenanlage mit einer Altarwand im Osten und der Orgel im Westen. Der Taufstein entstammt der barocken Neubauphase (datiert 1751). Beachtlich ist die wohl erst nachträglich aus spätgotischen Holzschnitzfiguren zusammengestellte Kreuzigungsgruppe aus dem Umkreis des Veit Stoß; Maria und Johannes wohl von 1470/80, das Kruzifix um 1500.

Die ehemalige Stadtmauer aus dem 15. Jahrhundert ist zu beträchtlichen Teilen erhalten; am Torturm findet man die inschriftliche Datierung „1476“.

BaudenkmälerBearbeiten

HeimatmuseumBearbeiten

Im 1668 erbauten ehemaligen Rathaus richtete der Heimatverein das Rangau-Heimathaus ein. In zwölf Räumen gibt es einen Überblick über die Geschichte Cadolzburgs sowie die Geologie der Region.[32]

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Die Staatsstraße 2409, eine Verbindung zwischen der Bundesstraße 14 bei Roßtal mit der Bundesstraße 8 bei Seukendorf, durchquert das Gemeindegebiet von Süd nach Nord. Die Kreisstraße FÜ 19 verläuft östlich nach Wachendorf bzw. südwestlich nach Zautendorf. Die FÜ 2 verläuft nördlich über Seckendorf zu einer Anschlussstelle der B 8. Die FÜ 16 verläuft westlich nach Roßendorf. Gemeindeverbindungsstraßen führen nach Egersdorf, nach Gonnersdorf, nach Greimersdorf und nach Steinbach.

In der ersten Hälfte der 1880er Jahre wurde Cadolzburg mit Postkutschen über Großhabersdorf in Heilsbronn an die Nürnberg-Crailsheimer-Bahn angebunden.[33] Diese verlor ihre Bedeutung durch die Verlängerung der Rangaubahn über den damaligen Endpunkt Zirndorf am 14. Oktober 1892 nach Cadolzburg. Kurzzeitig war eine Fortführung über Deberndorf und Seubersdorf nach Unternbibert im Gespräch, um die Steinbrüche am Dillenberg bei Deberndorf mit der Bahn zu erschließen. Die Lokalbahn Aktien-Gesellschaft lehnte das am 1. Februar 1894 auf Grund der „ungünstigen Terrainverhältnisse“ ab.[34]

Am Cadolzburger Bahnhof begegnen sich die Linien 136 und 152 des Verkehrsverbund Großraum Nürnberg. Während die Linie 136 hauptsächlich als Schulbus für die Ammerndorfer und Cadolzburger Schüler des Wolfgang-Borchert-Gymnasiums in Langenzenn dient, erschließt die Linie 152 die Orte um den Dillenberg und stellt eine Verbindung zum Dietrich-Bonhoeffer-Gymnasium in Oberasbach, zur Staatlichen Realschule Zirndorf und zur Stadt Fürth dar.

Der Bahnhof ist abends und am Wochenende Ziel des Anrufsammeltaxis aus den Cadolzburger Außenorten.

Im April 2016 fand ein Bürgerentscheid über eine mögliche Ortsumfahrung für Cadolzburg statt. Diese wurde jedoch mit einer Mehrheit von 69,61 % abgelehnt.[35]

Ansässige UnternehmenBearbeiten

  • Cadolto, ein Hersteller von Containergebäuden
  • Schokoladenfabrik Riegelein, gegründet 1953

Öffentliche EinrichtungenBearbeiten

  • Das Jugendzentrum Herz in Cadolzburg

VereineBearbeiten

TSV Cadolzburg: Die Fußballabteilung, die bei Weitem größte Abteilung des TSV, umfasst elf Mannschaften, die auf drei Großfeldern und einem Kleinfeld spielen können.

PersönlichkeitenBearbeiten

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Cadolzburg – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Bayerisches Landesamt für Statistik – Tabelle 12411-001: Fortschreibung des Bevölkerungsstandes: Bevölkerung: Gemeinden, Stichtage (letzten 6) vom 13. September 2018 (Einwohnerzahlen auf Grundlage des Zensus 2011) (Hilfe dazu).
  2. W. Wiessner, S. 21.
  3. Cadolzburg in der Ortsdatenbank der Bayerischen Landesbibliothek Online. Bayerische Staatsbibliothek, abgerufen am 23. Oktober 2018
  4. W. Wiessner, S. 21; W.-A. v. Reitzenstein, S. 49.
  5. Max Döllner: Entwicklungsgeschichte der Stadt Neustadt an der Aisch bis 1933. Ph. C. W. Schmidt, Neustadt a. d. Aisch 1950, OCLC 42823280; Neuauflage anlässlich des Jubiläums 150 Jahre Verlag Ph. C. W. Schmidt Neustadt an der Aisch 1828–1978. Ebenda 1978, ISBN 3-87707-013-2, S. 237.
  6. H. H. Hofmann, S. 107.
  7. H. H. Hofmann, S. 227; Adreß- und statistisches Handbuch für den Rezatkreis im Königreich Baiern. Kanzlei Buchdruckerei, Ansbach 1820, S. 27 (Digitalisat).
  8. a b Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand am 1. Oktober 1964 mit statistischen Angaben aus der Volkszählung 1961. Heft 260 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1964, Abschnitt II, Sp. 779 (Digitalisat).
  9. Wilhelm Volkert (Hrsg.): Handbuch der bayerischen Ämter, Gemeinden und Gerichte 1799–1980. C. H. Beck, München 1983, ISBN 3-406-09669-7, S. 467.
  10. Statistisches Bundesamt (Hrsg.): Historisches Gemeindeverzeichnis für die Bundesrepublik Deutschland. Namens-, Grenz- und Schlüsselnummernänderungen bei Gemeinden, Kreisen und Regierungsbezirken vom 27.5.1970 bis 31.12.1982. W. Kohlhammer, Stuttgart/Mainz 1983, ISBN 3-17-003263-1, S. 714.
  11. a b Es werden nur bewohnte Häuser angegeben. 1818 wurden diese als Feuerstellen bezeichnet, 1840, 1852 als Häuser, 1871 bis 2016 als Wohngebäude.
  12. a b Bayerisches Landesamt für Statistik und Datenverarbeitung (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern, Gebietsstand: 25. Mai 1987. Heft 450 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München November 1991, S. 336 (Digitalisat).
  13. a b c d e f g h i j Cadolzburg: Amtliche Statistik des LfStat
  14. Alphabetisches Verzeichniß aller im Rezatkreise nach seiner durch die neueste Organisation erfolgten Constituirung enthaltenen Ortschaften: mit Angabe a. der Steuer-Distrikte, b. Gerichts-Bezirke, c. Rentämter, in welchen sie liegen, dann mehrerer anderer statistischen Notizen. Ansbach 1818, S. 16 (Digitalisat).
  15. Eduard Vetter (Hrsg.): Statistisches Hand- und Adreßbuch von Mittelfranken im Königreich Bayern. Selbstverlag, Ansbach 1846, S. 64 (Digitalisat). Cadolzburg: 1293 Einwohner, 164 Häuser; Fallhaus: 5 E., 1 H. Laut Historischem Gemeindeverzeichnis hatte die Gemeinde 1301 Einwohner.
  16. a b c d e f g h i j k l m n Historisches Gemeindeverzeichnis. Die Einwohnerzahlen der Gemeinden Bayerns in der Zeit von 1840 bis 1952. In: Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Beiträge zur Statistik Bayerns. Heft 192. München 1953, S. 172, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00066439-3 (Digitalisat).
  17. Joseph Heyberger, Chr. Schmitt, v. Wachter: Topographisch-statistisches Handbuch des Königreichs Bayern nebst alphabetischem Ortslexikon. In: K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Bavaria. Landes- und Volkskunde des Königreichs Bayern. Band 5. Literarisch-artistische Anstalt der J. G. Cotta’schen Buchhandlung, München 1867, Sp. 1029, urn:nbn:de:bvb:12-bsb10374496-4 (Digitalisat).
  18. kgl. Statistisches Bureau (Hrsg.): Vollständiges Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Kreisen, Verwaltungsdistrikten, Gerichts-Sprengeln und Gemeinden unter Beifügung der Pfarrei-, Schul- und Postzugehörigkeit … mit einem alphabetischen General-Ortsregister enthaltend die Bevölkerung nach dem Ergebnisse der Volkszählung vom 1. Dezember 1875. München 1877, 2. Abschnitt (Einwohnerzahlen von 1871), Sp. 1194–1195, urn:nbn:de:bvb:12-bsb00052489-4 (Digitalisat). Cadolzburg: 1312 Einwohner; Fallmeisterei: 7 E.
  19. Karl von Rasp: Ortschaften-Verzeichniss des Königreichs Bayern. Nach Regierungsbezirken, Verwaltungsdistrikten, … sodann mit einem alphabetischen Ortsregister unter Beifügung der Eigenschaft und des zuständigen Verwaltungsdistriktes für jede Ortschaft. LIV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. Hrsg.: K. Bayer. Statistisches Bureau. München 1888, Abschnitt III, Sp. 1125 (Digitalisat). Cadolzburg: 1218 Einwohner, 215 Wohngebäude; Fallmeisterei: 9 E., 1 Wgb.
  20. K. Bayer. Statistisches Bureau (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis des Königreichs Bayern, mit alphabetischem Ortsregister. LXV. Heft der Beiträge zur Statistik des Königreichs Bayern. München 1904, Abschnitt II, Sp. 1193 (Digitalisat).
  21. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Ortschaften-Verzeichnis für den Freistaat Bayern nach der Volkszählung vom 16. Juni 1925 und dem Gebietsstand vom 1. Januar 1928. Heft 109 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1928, Abschnitt II, Sp. 1230 (Digitalisat).
  22. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern – Bearbeitet auf Grund der Volkszählung vom 13. September 1950. Heft 169 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1952, Abschnitt II, Sp. 1061 (Digitalisat).
  23. Bayerisches Statistisches Landesamt (Hrsg.): Amtliches Ortsverzeichnis für Bayern. Heft 335 der Beiträge zur Statistik Bayerns. München 1973, S. 174 (Digitalisat).
  24. Ehrung für Claus Pierer und Josef Lindecker. Abgerufen am 17. März 2014.
  25. Haus derBayerischen Geschichte
  26. Evangelischer Presseverband für Bayern e.V. (Memento vom 22. Februar 2006 im Internet Archive)
  27. Zeittafel Burg Cadolzburg. Bayerische Schlösserverwaltung, 2017, abgerufen am 27. August 2017.
  28. Hans Werner Kress: Die Burg brennt! April 1945; der Vorstoß der amerikanischen Armee von Neustadt über Cadolzburg nach Schwabach. Heimatverein Cadolzburg u. U., Cadolzburg 2003, ISBN 3-00-011049-6.
  29. a b c Instandsetzung der Außenanlagen durch das Landschaftsarchitekturbüro Wiegel, Bamberg. Schlossanlage Cadolzburg – Instandsetzung und Neugestaltung der Außenanlagen. Abgerufen am 10. Mai 2011.
  30. Jürgen Bauer: Der Wiederaufbau der Cadolzburg – Zwischen Bewahrung des Baudokuments und aktuellen Nutzungsanforderungen. In: Sebastian Karnatz und Uta Piereth (Hrsg.): Bayerische Schlösserverwaltung: Forschungen zur Kunst- und Kulturgeschichte. 1. Auflage. Band XII. Bayerische Schlösserverwaltung, München 2017, ISBN 978-3-941637-43-6, S. 300.
  31. Sylvia Fehlinger: Wandern bei Cadolzburg. 15. Oktober 2011, abgerufen am 29. April 2016.
  32. Landesstelle für die nichtstaatlichen Museen in Bayern
  33. Peter Ramsenthaler: Lokalbahn Nürnberg-Unternbibert-Rügland: Von der Frankenmetropole in den Rangau. H-und-L-Publ.-Souvenirs-Verlag Bleiweis, Schweinfurt 1996, ISBN 3-928786-48-2, Seite 2
  34. Peter Ramsenthaler: Lokalbahn Nürnberg-Unternbibert-Rügland: Von der Frankenmetropole in den Rangau. H-und-L-Publ.-Souvenirs-Verlag Bleiweis, Schweinfurt 1996, ISBN 3-928786-48-2, Seite 3
  35. nordbayern.de, Nürnberg, Germany: Bürgerentscheid: Cadolzburger sagen Nein zur Umgehung - Fürth - nordbayern.de. In: www.nordbayern.de. Abgerufen am 9. Januar 2017.