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Renzo Rossellini (Komponist)

italienischer Komponist, Musiker und Musikwissenschaftler

LebenBearbeiten

Rossellini studierte in Rom Komposition und bei Bernardino Molinari Dirigat. Im Jahr 1933 erhielt er die Stelle des Direktors am Liceo Musicale Giovanni Baptista Pergolesi in Varese, 1940 wurde er Lehrer für Komposition in Rom, 1970 schließlich Direktor der Oper von Monte Carlo. Neben seiner aktiven musikalischen Tätigkeit war Rossellini auch als Musikkritiker für die Tageszeitung Il Messaggero tätig.

Sein Bruder war der Filmregisseur und Komponist Roberto Rossellini, seine Nichte die Schauspielerin Isabella Rossellini. Für Roberto Rossellini schrieb er die Filmmusik zu zahlreichen Filmen, unter anderem zu Rom, offene Stadt, Paisà, Stromboli und Reise in Italien.

WerkeBearbeiten

Rossellini verfasste zahlreiche Ballette, Oratorien, Kantaten, vier Opern (La Guerra (1956), Il vortice (1958), Uno sguardo dal ponte (1961), L’Annonce faite à Marie (1970)), Sinfonien sowie Kammermusik, Lieder und Filmmusiken.

Filmografie (Auswahl)Bearbeiten

FilmBearbeiten

  • 1996 drehte der deutsche Regisseur Georg Brintrup den Musikfilm Ein Sonnenstrahl über Leben und Werk von Renzo Rossellini und dessen Zusammenarbeit mit seinem Bruder Roberto (Produktion: Brintrup-Filmproduktion, WDR, HR, RAI).[1][2]

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Ein Sonnenstrahl (1996) auf der Website von Georg Brintrup, abgerufen am 25. Dezember 2015
  2. Raggio di sole (Ein Sonnenstrahl) in der Internet Movie Database (englisch)