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Quzhou

bezirksfreie Stadt in Zhejiang, China
Lage Quzhous in Zhejiang

Quzhou (chinesisch 衢州市, Pinyin Qúzhōu Shì) ist eine bezirksfreie Stadt mit 2,16 Millionen Einwohnern (2016) und einer Fläche 8836,52 km². Sie liegt im Westen der Provinz Zhejiang in der Volksrepublik China.

Die urbane Bevölkerung von Quzhou beträgt 422.688 Einwohner.

Während des Zweiten Weltkrieges setzten japanische Truppen bakteriologische Waffen in Quzhou ein, die Pest, Typhus und andere Krankheiten in Quzhou sowie in Ningbo und Changde verbreiteten. Infolge erkrankten von 1940 bis 1948 mehr als 300 000 chinesische Zivilisten in dem Gebiet, und schätzungsweise 50 000 Menschen starben alleine in Quzhou.[1]

Administrative GliederungBearbeiten

Auf Kreisebene setzt sich Quzhou aus zwei Stadtbezirken, einer kreisfreien Stadt und drei Kreisen zusammen. Diese sind:

  • Stadtbezirk Kecheng - 柯城区 Kēchéng Qū;
  • Stadtbezirk Qujiang - 衢江区 Qújiāng Qū;
  • Stadt Jiangshan - 江山市 Jiāngshān Shì;
  • Kreis Changshan - 常山县 Chángshān Xiàn;
  • Kreis Kaihua - 开化县 Kāihuà Xiàn;
  • Kreis Longyou - 龙游县 Lóngyóu Xiàn.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Jonathan Watts: Japan guilty of germ warfare against thousands of Chinese The Guardian, 28. August 2002;
    Justin McCurry: Japan's sins of the past The Guardian, 28. Oktober 2004.

Koordinaten: 28° 58′ N, 118° 52′ O