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Puchenstuben
Wappen Österreichkarte
Wappen von Puchenstuben
Puchenstuben (Österreich)
Puchenstuben
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Scheibbs
Kfz-Kennzeichen: SB
Fläche: 41,29 km²
Koordinaten: 47° 56′ N, 15° 17′ OKoordinaten: 47° 55′ 41″ N, 15° 17′ 15″ O
Höhe: 868 m ü. A.
Einwohner: 300 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 7,3 Einw. pro km²
Postleitzahl: 3214
Vorwahl: 02726
Gemeindekennziffer: 3 20 07
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Christian Haller Straße 1
3214 Puchenstuben
Website: www.puchenstuben.at
Politik
Bürgermeisterin: Petra Jani (SPÖ)
Gemeinderat: (2015)
(13 Mitglieder)
9
4
Insgesamt 13 Sitze
  • SPÖ/LUP: 9
  • ÖVP: 4
Lage von Puchenstuben im Bezirk Scheibbs
GamingGöstling an der YbbsGrestenGresten-LandLunz am SeeOberndorf an der MelkPuchenstubenPurgstall an der ErlaufRandeggReinsberg (Niederösterreich)ScheibbsSt. Anton an der JeßnitzSt. Georgen an der LeysSteinakirchen am ForstWangWieselburgWieselburg-LandWolfpassingNiederösterreichLage der Gemeinde Puchenstuben im Bezirk Scheibbs (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Puchenstuben im Herbst 2000
Puchenstuben im Herbst 2000
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Puchenstuben ist eine Gemeinde mit 300 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Scheibbs in Niederösterreich.

GeografieBearbeiten

Puchenstuben liegt im Mostviertel in der niederösterreichischen Eisenwurzen. Die Fläche der Gemeinde umfasst 41,26 Quadratkilometer. 84,2 Prozent der Fläche sind bewaldet.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 10 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

Die Gemeinde besteht aus der Katastralgemeinde Puchenstuben.

NachbargemeindenBearbeiten

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GeschichteBearbeiten

Im Altertum war das Gebiet Teil der Provinz Noricum.

Der zur Gemeinde Puchenstuben gehörige Ort Gösing wurde erstmals im Jahre 1261 erwähnt. So war Christian Haller, Wirt in Puchenstuben, einer der Anführer im Bauernaufstand gegen die adligen Herrschaften am Ende des 16. Jahrhunderts. Schon im 17. Jahrhundert war im Gemeindegebiet eine intensive Bergbautätigkeit zu verzeichnen.

BevölkerungBearbeiten

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 303 Einwohner. 1991 hatte die Gemeinde 366 Einwohner, 1981 418 und im Jahr 1971 505 Einwohner.

2015 hatte die Gemeinde 317 Einwohner, von denen 53 bzw. 16,7 % Asylwerber waren. Damit war Puchenstuben jene Gemeinde Österreichs, die bezogen auf die Einwohnerzahl die meisten Asylwerber aufnahm.[2]

PolitikBearbeiten

BW

Der Gemeinderat hat 13 Mitglieder.

Bürgermeister
  • 1850–1857 Johann Fallmann
  • 1857–1864 Josef Brandl
  • 1864–1879 Josef Hackner
  • 1879–1912 Franz Bachinger
  • 1912–1934 Ignaz Buder
  • 1934–1938 Josef Rauchberger
  • 1938–1945 Leo Burger
  • 1945–1950 Alois Weinberger
  • 1950–1958 Leopold Sawicki
  • 1958–1965 Leopold Heindl
  • 1965–1974 Adolf Kratzer
  • 1974–1985 Florian Tiefenbacher
  • 1985–2000 Alois Karner (ÖVP)
  • 2000–2015 Christian Kogler (SPÖ)
  • seit 2016 Petra Jani (SPÖ)

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

  • Katholische Pfarrkirche Puchenstuben hl. Anna
  • Trefflingfall
  • Kaufladen zur Buchenen Stub'n
  • In Puchenstuben gibt es neben einem Freibad und einem Tennisplatz auch den Bummelzug Ötschi's Bahnorama[8], der planmäßig an Sonn- und Feiertagen zweimal täglich vom 1. Mai bis 26. Oktober vom Bahnhof Puchenstuben über Sulzbichel und Trübenbach nach Erlaufboden und retour verkehrt.

WirtschaftBearbeiten

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 24, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 34. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 122. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 41,25 Prozent.

  • Mit 1. September 2017 hat Nah und Frisch in Puchenstuben neu eröffnet.

VereineBearbeiten

Vereine in Puchenstuben: Bergrettung, Wintersportverein, Freizeitsportverein, Emsis Motorsport, Theatergruppe.

VerkehrBearbeiten

Der Hauptort Puchenstuben ist von der Mariazellerbahn und der Puchenstubner Straße B28 erschlossen.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Puchenstuben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Welche österreichischen Gemeinden Asylwerber unterbringen. Der Standard, abgerufen am 17. Juni 2015.
  3. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 1995 in Puchenstuben. Amt der NÖ Landesregierung, 30. März 2000, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  4. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2000 in Puchenstuben. Amt der NÖ Landesregierung, 4. Februar 2005, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  5. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2005 in Puchenstuben. Amt der NÖ Landesregierung, 4. März 2005, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  6. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2010 in Puchenstuben. Amt der NÖ Landesregierung, 8. Oktober 2010, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  7. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Puchenstuben. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 12. Oktober 2019.
  8. Bilder des Zuges (Memento des Originals vom 22. Juli 2010 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.puchenstuben.at