Provinz Poopó

Provinz von Bolivien

Koordinaten: 18° 30′ S, 66° 52′ W

Provinz Poopó
Lage
Basisdaten
Staat Bolivien
Departamento Oruro
Sitz Poopó
Fläche 3061 km²
Einwohner 16.775 (2012)
Dichte 5,5 Einwohner pro km²
ISO 3166-2 BO-O
Poopó-See mit Flamingos
Poopó-See mit Flamingos

Poopó ([po.o.ˈpo]) ist eine Provinz im östlichen Teil des Departamento Oruro im Hochland des südamerikanischen Anden-Staates Bolivien.

LageBearbeiten

Die Provinz Poopó ist eine von sechzehn Provinzen im Departamento Oruro. Sie erstreckt sich zwischen 18° 15' und 18° 50' südlicher Breite und zwischen 66° 19' und 66° 54' westlicher Länge.

Sie grenzt im Nordosten an die Provinz Pantaleón Dalence, im Nordwesten an die Provinz Cercado, im Westen an die Provinz Saucarí, im Südwesten an die Provinz Sud Carangas, im Süden an die Provinz Eduardo Avaroa, im Osten an das Departamento Potosí.

Die Provinz erstreckt sich über 70 Kilometer in Ost-West- und in Nord-Süd-Richtung. Zentraler Ort der Provinz ist die Landstadt Poopó mit 3.618 Einwohnern (Volkszählung 2012).

BevölkerungBearbeiten

Die Einwohnerzahl der Provinz Poopó hat sich in den vergangenen beiden Jahrzehnten nur unwesentlich verändert:

  • 1992: 17.437 Einwohner (Volkszählung)[1]
  • 2001: 14.984 Einwohner (Volkszählung)[2]
  • 2012: 16.775 Einwohner (Volkszählung)[3]

Wichtigstes Idiom der Provinz ist Spanisch, das von 86 Prozent der Bevölkerung gesprochen wird, gefolgt von Quechua (78 Prozent) und Aymara (22 Prozent). (2001)

44 Prozent der Bevölkerung haben keinen Zugang zu Elektrizität, 89 Prozent leben ohne sanitäre Einrichtung. (2001)

61 Prozent der Erwerbstätigen arbeiten in der Landwirtschaft, 12 Prozent im Bergbau, 5 Prozent in der Industrie, 22 Prozent im Dienstleistungsbereich. (2001)

86 Prozent der Einwohner sind katholisch, 12 Prozent sind evangelisch. (2001)

GliederungBearbeiten

Die Provinz unterteilt sich in die folgenden drei Landkreise (bolivianisch: Municipios):

Ortschaften in der Provinz PoopóBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 1992
  2. INE – Instituto Nacional de Estadística Bolivia 2001
  3. Instituto Nacional de Estadística Bolivia (INE) 2012 (Memento des Originals vom 22. Juli 2011 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/censosbolivia.ine.gob.bo

WeblinksBearbeiten