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Peter Paul Albert

deutscher Historiker und Archivar

Peter Paul Albert (* 29. Januar 1862 in Steinbach bei Mudau; † 27. November 1956 in Freiburg im Breisgau) war ein deutscher Historiker und Archivar.

LebenBearbeiten

Peter Paul Albert besuchte die Lateinschule in Amorbach und studierte Geschichte und Germanistik in Würzburg und München, wo er 1889 promoviert wurde. Während seines Studiums wurde er 1883 Mitglied der KDStV Arminia Freiburg im Breisgau im CV.[1] 1889 trat er als Volontär in das Generallandesarchiv Karlsruhe ein, wo er seit 1893 als Hilfsarbeiter fest angestellt wurde. 1890 bis 1892 ordnete er die Löwenstein-Wertheimschen Archive in Wertheim. Von 1894 bis zu seiner Pensionierung 1924 war er als Stadtarchivar von Freiburg im Breisgau tätig.

Albert war einer der herausragenden badischen Lokalhistoriker seiner Zeit. Sowohl in seinem Geburtsort Steinbach als auch in Buchen sind Straßen nach ihm benannt. Seine wissenschaftliche Bibliothek verkaufte er an die Stadt Buchen, wo diese den Grundstock der regionalgeschichtlichen Bibliothek Zwischen Neckar und Main bildet.

Schriften (Auswahl)Bearbeiten

  • Matthias Döring, ein deutscher Minorit des 15. Jahrhunderts. Süddeutsche Verlagsbuchhandlung. D. Ochs, Stuttgart 1892 (= Dissertation).
  • Urkunden und Regesten zur Geschichte des Freiburger Münsters. In: Freiburger Münsterblätter 3, 1907–10, 1914.
  • mit Max Wingenroth: Freiburger Bürgerhäuser aus vier Jahrhunderten. Filser, Augsburg 1923.
  • Freiburg im Urteil der Jahrhunderte. Herder, Freiburg 1924.

LiteraturBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Gesamtverzeichnis des C.V. Die Ehrenmitglieder, Alten Herren und Studierenden des Cartellverbandes (C.V.) der kath. deutschen Studentenverbindungen. 1912, Straßburg i. Els. 1912, S. 116.

WeblinksBearbeiten

 Wikisource: Peter Paul Albert – Quellen und Volltexte