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Wolfgang Leesch

deutscher Archivar und Historiker

Wolfgang Leesch (* 7. Juni 1913 in Königshütte, Oberschlesien; † 9. März 2006 in Münster) war ein deutscher Historiker und Archivar.

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LebenBearbeiten

Leesch studierte Geschichte, Germanistik und Anglistik in Breslau und Berlin. 1937 promovierte er an der Universität Breslau mit einer Arbeit über die Geschichte des Deutschkatholizismus in Schlesien im 19. Jahrhundert.[1] Von 1937 bis 1939 besuchte er den Archivarslehrgang am Institut für Archivwissenschaft in Berlin-Dahlem.

Seine archivarische Laufbahn begann er 1939 als Archivassessor am Reichsarchiv in Potsdam, wo er bis 1945 wirkte. Nach dem Krieg machte er in der Bundesrepublik einen beruflichen Neuanfang, indem er 1946 zur Archivberatungsstelle Westfalen nach Münster ging. Dort war er insgesamt elf Jahre tätig. 1957 wechselte er zum Staatsarchiv Münster, wo er 1978 in den Ruhestand verabschiedet wurde.

Im Jahr 1966 wurde Leesch zum ordentlichen Mitglied der Historischen Kommission für Westfalen gewählt.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

AnmerkungenBearbeiten

  1. Vgl. Wolfgang Leesch: Die Geschichte des Deutschkatholizismus in Schlesien (1844–1853) unter besonderer Berücksichtigung seiner politischen Haltung. Breslau 1938.