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Otto Regenspurger

deutscher Politiker, MdB

WerdegangBearbeiten

Otto Regenspurger besuchte eine Auslandskorrespondenten- und Verwaltungsschule. Nach der Verwaltungsprüfung erhielt er einen Abschluss als Diplomverwaltungswirt. Von 1955 bis 1972 arbeitete er im mittleren und von 1972 bis 1976 im gehobenen Postdienst.

Regenspurger war von 1966 bis 1977 Ortsvorsitzender des Deutschen Postverbandes Coburg im Deutschen Beamtenbund (DBB) und von 1969 bis 1976 Personalratsvorsitzender. Ab dem Jahr 1971 war er stellvertretender Bezirksvorsitzender des Deutschen Postverbandes Nürnberg (Ober-, Mittel- und Unterfranken).

Ab 1983 war Otto Regenspurger sogar stellvertretender Bundesvorsitzender des DBB. Darüber hinaus fungierte er als stellvertretender Verwaltungsratsvorsitzender der Deutschen Beamtenversicherung und als Vorsitzender des Automobilclubs des DBB (ACDB).

PolitikBearbeiten

Otto Regenspurger trat 1966 in die CSU und die Junge Union ein. Von 1976 bis 1998 war er Mitglied des Deutschen Bundestages.

In den Jahren von 1968 bis 1974 war er Kreisvorsitzender der Jungen Union Coburg-Land und von 1973 bis 1975 Landesvorstandsmitglied der Jungen Union Bayern. Dort leitete er den Arbeitskreis Gesellschaftspolitik. Von 1973 bis 1987 war er Kreisvorsitzender der CSU Coburg-Land und ab 1975 Landesvorstandsmitglied der Christlich-Sozialen Arbeitnehmerschaft Bayern. Über viele Jahre saß er als Landesvorsitzender dem Arbeitskreis Öffentlicher Dienst der CSU vor.

Kommunalpolitisch wirkte Regenspurger seit 1972 als Gemeinderat in seiner Heimatgemeinde Untersiemau und von 1972 bis 1978 als Kreisrat des Coburger Landes.

Als Mitglied des Bundestages wurde Otto Regenspurger seit 1976 stets im Wahlkreis Coburg direkt gewählt. In den Jahren 1983 und 1990 holte er 55,9 bzw. 54,3 Prozent der Erststimmen, die bis dahin besten Ergebnisse im Wahlkreis Coburg.

Parallel zur Abgeordnetentätigkeit war Regenspurger stellvertretender Vorsitzender der CSU-Landesgruppe und Mitglied im Regulierungsrat beim Bundesminister für Post und Telekommunikation. Gleichwohl von 1982 bis 1998 Beauftragter der Bundesregierung für die Belange von Menschen mit Behinderungen im Rang eines ehrenamtlichen Staatssekretärs.[1][2] In dieser Funktion war er dem Bundesministerium für Arbeit und Soziales zugeordnet. Außerdem gehörte Otto Regenspurger dem ZDF-Fernsehrat[3] an und war beamtenpolitischer Sprecher der CDU/CSU-Bundestagsfraktion.[4]

Mitgliedschaften in Gremien des BundestagesBearbeiten

EhrungenBearbeiten

PrivatesBearbeiten

Otto Regenspurger war verheiratet und lebte mit seiner Frau in Untersiemau. Das Ehepaar hat zwei Söhne sowie vier Enkelkinder.

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 29. Juli 2017 im Internet Archive)   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.dvbs-online.de
  2. Deutscher Bundestag: MdB-Biographien der 13. Wahlperiode / Biographie des MdB Otto Regenspurger, CSU. Abgerufen am 4. Juni 2017.
  3. Neustadtkurier: Die Deutsche Einheit ist ohne Neidsteuer zu finanzieren. (PDF) Abgerufen am 27. Dezember 2018.
  4. BEAMTE: Ausgesprochen kleinkariert. In: Der Spiegel. Band 24, 13. Juni 1983 (spiegel.de [abgerufen am 27. Dezember 2018]).
  5. „Lachender Amtsschimmel“ – Annegret Kramp-Karrenbauer erhält den Orden. 20. Februar 2014, abgerufen am 29. Januar 2019.