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Ottavio Dantone

italienischer Dirigent und Cembalist

Ottavio Dantone (geboren am 9. Oktober 1960 in Cerignola) ist ein italienischer Cembalist, Pianist und Dirigent, der insbesondere für seine Einspielungen von Barockmusik bekannt ist. Seit 1996 ist er der Musikalische Leiter der Accademia Bizantina in Ravenna.

Leben und WerkBearbeiten

Ottavio Dantone studierte am Conservatorio Giuseppe Verdi in Mailand und schloss dort in den Fächern Cembalo und Orgel ab. Früh kristallisierte sich seine Leidenschaft für Alte Musik heraus. 1989 begann seine Zusammenarbeit mit der Accademia Bizantina, zuerst als Cembalist, ab 1996 als Musikalischer Leiter des Ensembles. 1999 debütierte er als Operndirigent am Teatro Dante Alighieri von Ravenna – mit der Erstaufführung von Giuseppe Sartis Giulio Sabino in neuerer Zeit.[1] Er folgten signifikante Debüts:

Er unterrichtete am Conservatorio della Svizzera Italiana. Einer seiner Schüler war der Schweizer Komponist Fabio Tognetti. Er dirigierte am Opernhaus Zürich, spielte bei den Haydn Festspielen im Burgenland und ist regelmäßig Gast beim Festival de Beaune. Er gastierte weiters an der Berliner Staatsoper, der Opéra du Rhin in Straßburg, am Teatro Real in Madrid und beim Musikfest Bremen, beim Monteverdi-Festival in Cremona (mit Monteverdis L’Orfeo) und an der Opéra National de Paris (mit Rossinis La Cenerentola).

Er ist mit der französischen Altistin Delphine Galou verheiratet und hat eine Tochter.

Aufnahmen (Auswahl)Bearbeiten

Alle mit der Accademia Bizantina, sofern nicht anders angegeben:

AuszeichnungenBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ottavio Dantone – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Freeman (December 2000)
  2. El Diario Vasco (20 Oktober 2009)
  3. Rinaldo: Glyndebourne Festival 2011. Glyndebourne. Archiviert vom Original am 16. Januar 2011.   Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/glyndebourne.com Abgerufen am 8. Februar 2011.
  4. Hier zit. nach Vivaldi: Tito Manlio Opera Today abgerufen am 8. August 2016