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LebenBearbeiten

Er studierte von 1984 bis 1991 an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel (CAU) die Fächer Psychologie, Anthropologie und Philosophie[1]. Nach seinem Abschluss als Diplom-Psychologe im Jahre 1991 arbeitete er zunächst bis 1996 als wissenschaftlicher Mitarbeiter am IPN Kiel und dann von 1996 bis 2001 am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung in Berlin. Währenddessen promovierte er 1997 an der CAU zum Dr. phil. und habilitierte sich 2001 an der Universität Potsdam zum Dr. phil. habil.[2] Von 2001 bis 2002 arbeitete er als Forschungsgruppenleiter (C3) am Max-Planck-Institut für Bildungsforschung Berlin und wechselte dann als Professor für Pädagogische Psychologie an die Friedrich-Alexander-Universität Erlangen-Nürnberg, wo er bis 2004 verblieb. In diesem Jahr wurde Gründungsdirektor des Instituts zur Qualitätsentwicklung im Bildungswesen Berlin (IQB) und Professor für Empirische Bildungsforschung an der Humboldt-Universität zu Berlin. Im Jahr 2009 wechselte er zurück nach Kiel, wo er seitdem Direktor der Abteilung Erziehungswissenschaft am IPN und gleichzeitig Professor für Empirische Bildungsforschung an der Christian-Albrechts-Universität zu Kiel ist. Seit Dezember 2009 ist er zudem Geschäftsführender Wissenschaftlicher Direktor des IPN.[2] Seit 2016 ist er zusammen mit Prof. Dr. Dr. Ilka Parchmann Sprecher des Kiel Science Outreach Campus (KiSOC)[3], mit dessen Hilfe die Zusammenarbeit von universitärer und außeruniversitärer Forschung gefördert werden soll. Der KiSOC ist eines von sieben im Jahr 2016 neu genehmigten Leibniz-WissenschaftsCampi in Deutschland. Sie ermöglichen Leibniz-Einrichtungen und Hochschulen eine thematisch fokussierte Zusammenarbeit im Sinne einer gleichberechtigten, komplementären, regionalen Partnerschaft.

ArbeitsgebieteBearbeiten

  • Individuelle Entwicklungsprozesse unter den institutionellen Rahmenbedingungen von Schule
  • Diagnose schulischer Kompetenzen
  • Methodische Probleme in Large-scale Assessments
  • Bildungsmonitoring
  • Implementation und Evaluation von Schul- und Unterrichtsentwicklungsprogrammen

MitgliedschaftenBearbeiten

  • American Educational Research Association (AERA)
  • Gesellschaft für Empirische Bildungsforschung (GEBF)
  • Deutsche Gesellschaft für Psychologie (DGPs)
  • European Association for Research in Learning and Instruction (EARLI)
  • Fachgruppe Pädagogische Psychologie in der DGPs
  • Fachgruppe Sozialpsychologie in der DGPs

PublikationenBearbeiten

Olaf Köller publiziert in zahlreichen nationalen und internationalen Fachzeitschriften.

WebauftritteBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Madipedia – Olaf Köller. Abgerufen am 30. April 2018 (deutsch (Sie-Anrede)).
  2. a b Köller, Olaf — Deutsch. Abgerufen am 30. April 2018.
  3. Kiel Science Outreach Campus. 1. Oktober 2016, abgerufen am 6. Dezember 2018.