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Ochtmersleben ist ein Ortsteil der Einheitsgemeinde Hohe Börde im Landkreis Börde in Sachsen-Anhalt.

Ochtmersleben
Gemeinde Hohe Börde
Wappen von Ochtmersleben
Koordinaten: 52° 9′ 24″ N, 11° 24′ 26″ O
Höhe: 118 m
Fläche: 9,41 km²
Einwohner: 552 (31. Dez. 2008)
Bevölkerungsdichte: 59 Einwohner/km²
Eingemeindung: 1. Januar 2010
Postleitzahl: 39167
Vorwahl: 039206

GeografieBearbeiten

Ochtmersleben liegt ca. 6 km westlich von Irxleben in der Magdeburger Börde.

Als Ortsteil der ehemaligen Gemeinde war Bahnhof Ochtmersleben ausgewiesen.

GeschichteBearbeiten

 
Evangelische Kirche St. Petri in Ochtmersleben

Mittelpunkt des Ortes ist die Sankt-Petri-Kirche, die urkundlich bereits 1418 erwähnt wird. Zunächst im romanischen Stil gebaut, erhielt sie nachträglich ein barockes Gewölbe. In vergangener Zeit waren in Ochtmersleben reiche Bauern ansässig. Besonders der Zuckerrübenanbau in vergangenen Jahrhunderten brachte dem Dorf einen gewissen Reichtum. Zeugen davon sind große Haus- und Hofräume, die aber nach dem Zweiten Weltkrieg in erheblichem Maße vernachlässigt worden sind.

Am 1. Juli 1950 wurde Ochtmersleben nach Eichenbarleben eingemeindet. Am 1. Mai 1984 erlangte der Ort wieder seine Selbständigkeit. Am 1. Januar 2010 schlossen sich die bis dahin selbstständigen Gemeinden Ochtmersleben, Ackendorf, Bebertal, Eichenbarleben, Groß Santersleben, Hermsdorf, Hohenwarsleben, Irxleben, Niederndodeleben, Nordgermersleben, Schackensleben und Wellen zur neuen Gemeinde Hohe Börde zusammen.[1]

PolitikBearbeiten

Für den Ortsteil Ochtmersleben wurde eine Ortschaftsverfassung eingeführt. Der Ortschaftsrat von Ochtmersleben besteht aus 5 Mitgliedern.

WappenBearbeiten

Das Wappen wurde am 12. September 1996 durch das Regierungspräsidium Magdeburg genehmigt.

Blasonierung: „In Silber ein roter Schräglinksbalken, beseitet von je einer blauen Zichorienblüte mit goldenem Butzen.“

Die Farben von Ochtmersleben sind Rot - Weiß.

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Regelmäßige VeranstaltungenBearbeiten

Alljährlich findet ein Rasentraktorrennen, Osterfeuer und ein Weihnachtsmarkt statt.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

VerkehrBearbeiten

Zur Bundesstraße 1, die Braunschweig mit Magdeburg verbindet, sind es in nördlicher Richtung ca. 1 km. Die Bundesautobahn 2 (Anschlussstelle Bornstedt) wird nach 5 km erreicht. An der Bahnstrecke Braunschweig–Magdeburg liegt der Haltepunkt Ochtmersleben.

Söhne des OrtesBearbeiten

  • Walther Brecht (1841–1909), Jurist und Direktor der Lübeck-Büchener Eisenbahngesellschaft
  • Manfred Nahrstedt (* 1948), Politiker der SPD, Landrat von Lüneburg

EinzelnachweiseBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Ochtmersleben – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien