Nikolaus Voss

deutscher Politiker, Staatssekretär in Mecklenburg-Vorpommern

Nikolaus Voss (* 6. Oktober 1961 in Halle (Saale)) ist ein deutscher politischer Beamter. Er ist seit 2008 Staatssekretär im Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales des Landes Mecklenburg-Vorpommern und seit 2016 Staatssekretär im Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung des Landes Mecklenburg-Vorpommern.

Leben und BerufBearbeiten

Nach dem Besuch der Polytechnischen Oberschule in Schwerin absolvierte Voss von 1978 bis 1980 eine Ausbildung zum Facharbeiter für Gartenbau in Potsdam, anschließend leistet er den Ersatzwehrdienst als Bausoldat. Von 1982 bis 1989 folgte ein Studium am Theologischen Seminar Leipzig, welches er als Diplomtheologe abschloss. Während des Studiums engagierte er sich in der Leipziger Arbeitsgruppe Umweltschutz (AGU).[1]

1990 wurde Voss Bezirksgeschäftsführer der SPD in Leipzig. 1991 wechselte er als Landesgeschäftsführer zur SPD Mecklenburg-Vorpommern. Nach dem auf die Landtagswahl 1998 folgenden Antritt der rot-roten Koalition unter Ministerpräsident Harald Ringstorff wurde Voss dessen Büroleiter. Von 2001 bis zu seiner Ernennung zum Staatssekretär war er als Abteilungsleiter für die Koordinierung der Landes- und Bundespolitik in der Staatskanzlei verantwortlich. Von 2012 bis 2014 war Voss Mitglied des Verwaltungsrates der Bundesagentur für Arbeit.

Nikolaus Voss ist verheiratet und hat fünf Kinder.

PolitikBearbeiten

Am 20. Oktober 2008 wurde er zum Staatssekretär im von Manuela Schwesig (SPD) geführten Ministerium für Soziales und Gesundheit von Mecklenburg-Vorpommern ernannt. Seit Oktober 2011 firmiert dieses Ministerium als Ministerium für Arbeit, Gleichstellung und Soziales, seit 2016 als Ministerium für Soziales, Integration und Gleichstellung.

WeblinksBearbeiten

FußnotenBearbeiten

  1. Vgl. Thomas Rudolph, Oliver Kloss, Rainer Müller, Christoph Wonneberger (Hrsg. im Auftrage des IFM-Archivs e.V.): Weg in den Aufstand. Chronik zu Opposition und Widerstand in der DDR vom August 1987 bis zum Dezember 1989. Bd. 1, Leipzig, Araki, 2014, ISBN 978-3-941848-17-7, (Vorwort als Leseprobe) S. 65, 87, 113 und 321.