Nahr an-Nil

Bundesstaat in Sudan

Nahr an-Nil (arabisch نهر النيل, deutsch Nilfluss) ist ein Bundesstaat Sudans.

Nahr an-Nil
LibyenZentralafrikanische RepublikTschadÄgyptende-facto Ägypten - vom Sudan beanspruchtde-facto Ägypten - weder von Sudan noch von Ägypten beanspruchtSüdsudanEritreaÄthiopiende-facto Sudan (vom Sudan als Teil von Dschanub Kurdufan beansprucht - vom Südsudan beansprucht)Gharb DarfurDschanub DarfurDschanub KurdufanAn-Nil al-azraqSannar (Bundesstaat)Al-Dschazira (Bundesstaat)Al-Qadarif (Bundesstaat)An-Nil al-abyadAl-ChartumKassalaNahr an-Nilal-Bahr al-ahmarSchamal KurdufanAsch-SchamaliyyaSchamal DarfurWasat DarfurScharq DarfurRiver Nile in Sudan.svg
Über dieses Bild
Basisdaten
Hauptstadt: ad-Damir
Fläche: 122.123 km²
Einwohner: 1.027.534 (Berechnung 2006)
Bevölkerungsdichte: 8,41 Einwohner pro km²
ISO 3166-2: SD-NR

Politik
Gouverneur: Al Hadi Abdalla

Er hat eine Fläche von 122.123 km², eine Bevölkerung von 1.027.534 (Berechnung 2006)[1] und seine Hauptstadt ist ad-Damir.

GeographieBearbeiten

Namensgebend für den Bundesstaat ist der Nil, der hier zunächst nach Norden fließt, dabei bei Atbara den Fluss Atbara aufnimmt und im weiteren Verlauf nach Südwesten abbiegt. Teile des Bundesstaates werden seit August 2006 vom Stausee des Merowe-Staudamms geflutet.

Ein Teil der Nubischen Wüste liegt in Nahr an-Nil.

Siehe auch: Dar al-Manasir (Flussoase in Nahr an-Nil)

GeschichteBearbeiten

Von 1919 bis 1974 war das Gebiet des heutigen Bundesstaates Nahr an-Nil sowohl Teil von der Provinz asch-Schamaliyya als auch ein Teil von der Provinz Kassala. 1974 wurden diese Teile zur Provinz Nahr an-Nil zusammengefasst. Im Jahr 1991 wurde die Provinz Nahr an-Nil wieder aufgelöst und den neuen Bundesstaaten asch-Schamaliyya und asch-Scharqiyya zugeordnet. Am 14. Februar 1994 wurden erneut diese Teile zusammengefasst, diesmal aber als Bundesstaat.[2]

OrtschaftenBearbeiten

Abu Hamad, Ad-Damir, Atbarah, Al Matammah El Kab, Shendi

QuellenBearbeiten

  1. Sebastian Barzel: Sudan - Orte, Städte, Einwohnerzahl. (Nicht mehr online verfügbar.) In: afrika.sebaworld.de. 1. August 2008, archiviert vom Original am 2. September 2018; abgerufen am 2. September 2018.  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/afrika.sebaworld.de
  2. www.statoids.com: Historische Übersicht der sudanesischen Bundesstaaten