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Dschanub Darfur (arabisch جنوب دارفور, deutsch Süd-Darfur) ist ein Bundesstaat im Sudan.

Dschanub Darfur
LibyenZentralafrikanische RepublikTschadÄgyptende-facto Ägypten - vom Sudan beanspruchtde-facto Ägypten - weder von Sudan noch von Ägypten beanspruchtSüdsudanEritreaÄthiopiende-facto Sudan (vom Sudan als Teil von Dschanub Kurdufan beansprucht - vom Südsudan beansprucht)Gharb DarfurDschanub DarfurDschanub KurdufanAn-Nil al-azraqSannar (Bundesstaat)Al-Dschazira (Bundesstaat)Al-Qadarif (Bundesstaat)An-Nil al-abyadAl-ChartumKassalaNahr an-Nilal-Bahr al-ahmarSchamal KurdufanAsch-SchamaliyyaSchamal DarfurWasat DarfurScharq DarfurSouth Darfur in Sudan.svg
Über dieses Bild
Basisdaten
Hauptstadt: Nyala
Fläche: 72.000 km²
Einwohner: 3.672.400 (Berechnung 2017)
Bevölkerungsdichte: 32,1 Einwohner pro km²
ISO 3166-2: SD-DS

Politik
Gouverneur: Hammad Ismail Hammad Abdul-Karim

Er hat eine Fläche von 127.300 km²[1] und gemäß dem Zensus von 2008 rund 4 Millionen Einwohner[2], eine Angabe, die allerdings umstritten ist, da sie von früheren Schätzungen (2,15 Millionen) deutlich abweicht und zudem im Kontext von umfangreichen Vertreibungen im Darfur-Konflikt steht[3]. Nach der Abspaltung des neuen Bundesstaats Scharq Darfur beträgt die Einwohnerzahl noch 3,7 Millionen.[4] Hauptstadt des Bundesstaates ist Nyala.

GeographieBearbeiten

Die Vegetation von Dschanub Darfur ist geprägt durch eine Übergangsregion zwischen Feucht- und Trockensavannen. Der Bahr al-Arab bildet grob die Grenze zum Südsudan.

Ein weiterer Ort neben der Hauptstadt Nyala ist Kafia Kingi, welcher allerdings auch vom Südsudan beansprucht wird.

GeschichteBearbeiten

Von 1919 bis 1974 gehörte das Gebiet des heutigen Bundesstaates Dschanub Darfur zur Provinz Darfur. 1974 wurde die Provinz Dschanub Darfur abgespalten, sie umfasste damals auch den südlichen Teil von Gharb Darfur. 1991–1994 war wieder ganz Darfur im Bundesstaat Darfur vereinigt, der in den Grenzen der Provinz Darfur von 1919 bis 1974 glich. Am 14. Februar 1994 entstand durch die Teilung Darfurs in drei Bundesstaaten der Bundesstaat Dschanub Darfur in seiner heutigen Form.[5]

1960 wurde das Gebiet um Kafia Kingi aus der südlich angrenzenden Provinz Bahr al-Ghazal (heute Bundesstaat Western Bahr el Ghazal im Südsudan) ausgegliedert und an die damalige Provinz Darfur übertragen. Es ist seither zwischen Nord- und Südsudan umstritten.[6]

WirtschaftBearbeiten

Es gibt verschiedene Erdölvorkommen, von denen das Erdöl per Pipeline nach Khartum transportiert wird.

InfrastrukturBearbeiten

Die Hauptstadt Nyala ist Endbahnhof der Eisenbahnstrecke von der sudanesischen Hauptstadt Khartum.

Siehe auchBearbeiten

QuellenBearbeiten

  1. Archivierte Kopie (Memento des Originals vom 29. Dezember 2011 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/bevoelkerungsstatistik.de
  2. Central Bureau of Statistics/Southern Sudan Centre for Census Statistics and Evaluation: 5th Sudan Population and Housing Census – 2008 (Memento des Originals vom 20. Mai 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/southsudaninfo.net (PDF; 425 kB), Table: T02
  3. Darfur Relief and Documentation Centre: 5th Population and Housing Census in Sudan – An Incomplete Exercise (Memento des Originals vom 12. April 2013 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.pambazuka.org, 2010 (PDF; 744 kB)
  4. Sudan: Bundesstaaten, Städte & Agglomerationen - Einwohnerzahlen in Karten und Tabellen. Abgerufen am 8. Mai 2018.
  5. www.statoids.com: Historische Übersicht der sudanesischen Bundesstaaten
  6. Edward Thomas: The Kafia Kingi Enclave. People, politics and history in the north-south boundary zone of western Sudan (Memento des Originals vom 27. Dezember 2010 im Internet Archive)  Info: Der Archivlink wurde automatisch eingesetzt und noch nicht geprüft. Bitte prüfe Original- und Archivlink gemäß Anleitung und entferne dann diesen Hinweis.@1@2Vorlage:Webachiv/IABot/www.humansecuritygateway.com, 2010 (PDF; 2,6 MB)