Melioration

verändern landwirtschaftlicher Strukturen

Melioration, teils auch Meliorisation (lateinisch melior ‚besser‘), ist ein Begriff der Bodenkunde, Landschaftspflege und Wasserwirtschaft, der innerhalb der deutschsprachigen Staaten unterschiedliche Verwendung findet.

Meliorationsarbeiten bei Römhild, 1980
Meliorationsarbeiten bei Großhennersdorf, 1946

DeutschlandBearbeiten

In Deutschland sind darin kulturtechnische Maßnahmen zur Werterhöhung des Bodens zu sehen, also

Solche Maßnahmen sind zum Beispiel die Be- oder Entwässerung, Drainierung, Eindeichung von Überschwemmungsgebieten und die Urbarmachung von Ödland.

Teilweise zählt auch die Kultivierung von Mooren und Heide dazu, die Wildbachverbauung, die Verbesserung von Bodengefüge und Nährstoffzustand (Lockerung verdichteter Bodenschichten, Anhebung des pH-Wertes, Entsteinung usw.). Spätestens seit der Jahrtausendwende wird jedoch darauf geachtet, kein Feuchtgebiete mehr zu zerstören (siehe Artensterben) und Interessenkollisionen von Landwirtschaft und Naturschutz zu vermeiden.[1]

Die Bezeichnung Melioration wird gleichermaßen in Land- und Forstwirtschaft sowie der Bodenkunde und der Wasserwirtschaft verwendet. Sie leitet sich vom lateinischen meliorare (verbessern) ab, daher ist der umgangssprachliche Begriff Bodenverbesserung großteils gleichbedeutend.

Meliorationswesen in der DDRBearbeiten

Seit 1963 gab es in der DDR Meliorationsgenossenschaften und seit 1968 Meliorationskombinate, welche Dienstleistungen für die Landwirtschaft, also Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaften (LPG), Volkseigene Güter (VEG) und Gärtnerische Produktionsgenossenschaften (GPG), leisteten, um höhere Erträge und wirtschaftliche Effizienz zu erzielen.

Die Meliorationsgenossenschaften arbeiteten auf Kreisebene, führten die Arbeiten aus, vor allem den Bau, Wartung und Instandhaltung der Ent- und Bewässerungssysteme und den Bau der Wirtschaftswege, um den ganzjährigen Zugang von Grossmaschinen auf die Landwirtschaftlichen Grossflächen zu gewährleisten. Ebenfalls gehörte zu ihren Aufgaben die Flurmelioration (Kulturlandgewinnung und Flurgestaltung, Flurbereinigung, Anpflanzung von Windschutzstreifen, Flächenzusammenschluss usw.), die Bodenmelioration, wie Gefügemelioration, Entsteinung von Ackerböden oder andere Bodenschutzmassnahmen.

Auch wasserbauliche Massnahmen gehörten zu ihrem Aufgabenbereich, wie der Bau von nötigen Gräben und Vorflutern und kleinere Arbeiten zur Flussregulierung.

Die Meliorationsgenossenschaften hatten aber auch Teilnahme an der Standorterkundung und den Vorstudien, wenn sich das Projekt in ihrem Kreisgebiet befand.

Mit der Zeit nahmen die Aufgaben immer mehr zu, die Projekte wurden grösser und erfassten immer mehr zusammenhängende Gebiete. LPGs wurden zusammengeschlossen in grössere KAP (Kooperative Abteilung Pflanzenproduktion). So wurden ab 1968 die Volkseigenen (VE) Meliorationskombinate gegründet, welche auf Bezirksebene zur Unterstützung der Meliorationsgenossenschaften arbeiteten.

Die Verantwortung dieser übergeordneten Meliorationskombinate lag sowohl in der Verwaltungstätigkeit, als auch in den entsprechenden Vorstudien, Standorterkundung, Ausführung von Boden- und Wasseranalysen, Auswertung, Planung und Projektierung, sowie die Beaufsichtigung der Ausführung der Arbeiten in den Meliorationsgenossenschaften und die Koordinierung zwischen den verschiedenen Meliorationsgenossenschaften auf Bezirksebene, um den größeren und bedeutenderen Projekten Vorrang zu geben.[2]

Alle diese Tätigkeiten wurden fast auf dem gesamten Gebiet der DDR ausgeführt. Jeder Kreis hatte eine Meliorationsgenossenschaft, jeder Bezirk ein Meliorationskombinat.

Die Beschäftigten in allen Meliorationsbetrieben waren Angestellte des Staates. Die Organisation verlief bis zuletzt auf Bezirks- und Kreisebene, und nicht auf Ebene der Einzugsgebiete wie es in der Wasserwirtschaft der Fall war. Da das Meliorationswesen vor allem eine Dienstleistung für die Landwirtschaft darstellte, bestand eine enge Kooperation zwischen beiden, obwohl sie unterschiedlichen Ministerien unterstanden: Wasserwirtschaft seit 1972 dem  Ministerium für Umweltschutz und Wasserwirtschaft (MUW), das Meliorationswesen (M.-kombinate und -genossenschaften)  dem Ministerium für Land-, Forst- und Nahrungsgüterwirtschaft.

In beiden Institutionen (MK und MG) gab es gut ausgebildete Fachkräfte. An der Universität Rostock wurde das Fach Meliorationswesen als Studienfach mit Abschluss als Diplom-Ingenieur angeboten.

Kritik am Meliorationswesen der DDRBearbeiten

Wie in der DDR üblich, waren auch Meliorationskombinate und -genossenschaften Bestandteil der „Kommandowirtschaft“, einer streng hierarchischen Struktur, deren Entscheidungen in letzter Instanz nicht von Fachleuten, sondern von Politikern getroffen wurden. Von 1958 bis 1981 war Gerhard Grüneberg Mitglied des Politbüros des Zentralkomitees (ZK) der Sozialistischen Einheitspartei Deutschland (SED) und von 1960 bis 1981 Sekretär für Landwirtschaft. Er betrieb die „Sozialistische Intensivierung“ (= industriemäßige Pflanzen- und Tierproduktion) und stützte sich dabei auf die Meliorationsbetriebe. Dabei konzentrierte man sich vorrangig auf Bewässerung- und Entwässerungssysteme und den Wirtschaftswegebau. Dem langfristigen Bodenschutz und den vielseitigen Wechselwirkungen zwischen Landwirtschaft und ökologischer Diversität wurde wenig Beachtung geschenkt.

Als Negativbeispiel zählen besonders die umweltzerstörerischen Flurbereinigungsmassnahmen in den 60-er Jahren und bis in die 70-er Jahre hinein. Vor allem die Zerstörung von Feldgehölzen, Hecken und Windschutzstreifen haben negative Langzeitfolgen: erhöhte Bodenerosion durch Wind und Wasser, verringerter Grundwassereintrag durch erhöhten Oberflächenabfluss, negative Auswirkungen auf das Klima wie stärkere Winde, extreme Temperaturen, verringerte Luftfeuchtigkeit, weniger Niederschläge und damit auch Bodenfeuchtigkeit, was wiederum den Bedarf an Bewässerung erhöht.[3][4] Zugleich wurde der Einsatz von Pestiziden deutlich verstärkt. Es gab kaum noch Feldgehölze, die zuvor Nützlinge beherbergten, die für einen natürlichen Pflanzenschutz sorgten. Der Einsatz von Großmaschinen führte zu Bodenverdichtung. Das Fachpersonal der Meliorationsbetrieben hatte nur wenig Entscheidungskompetenzen. Die Vorgaben von Gerhard Grüneberg mussten ausgeführt werden. Ab 1981 wurden wieder Massnahmen zum Bodenerhalt sowie Kontaminationskontrollen vorgenommen und Feldgehölze wiederhergestellt.

Kritik an der Entwicklung nach der Wiedervereinigung 1990Bearbeiten

Nach der Wende wurden die vorhandenen Institutionen aufgelöst. Viele Beschäftigte mit langjähriger Erfahrung im Bereich der Bodenverbesserung verloren ihre Arbeit oder wurden umgeschult. Das langjährig aufgebaute Potenzial an Erfahrungen und Kenntnissen blieb ungenutzt.

Vorschlag eines zukünftigen MeliorationswesensBearbeiten

Zu den Dienstleistungen der ehemaligen Meliorationsbetriebe gehörte eine an den Interessen der Landwirte und Gesellschaft insgesamt orientierte Beratung. Auch heute bedarf es der Unterstützung der Landwirte bei der Ausführung von Bodenschutzmassnahmen, der Restaurierung von Waldschutzstreifen, Feldgehölzen, Windschutzstreifen, Terrassenanbau, Obstplantagen, Flussgehölzen und Feuchtgebieten sowie beim Integrierten Pflanzenschutz, bei der Projektierung und Ausführung von Be- und Entwässerungssystemen und Massnahmen zur Wasserspeicherung und Grundwasserzuführung.

Ein zeitgemäßes Meliorationswesen sollte nicht nur mit der Landwirtschaft, sondern auch mit der Forst- und Wasserwirtschaft, dem Naturschutzes, der Stadt- und Regionalentwicklung zusammenarbeiten. Die Naturressourcen innerhalb einer natürlichen Territorialeinheit sollten gemeinsam mit einem Netzwerk der lokalen Interessengruppen verwaltet werden. Parallel sollte das Management von Wassereinzugsgebieten berücksichtigt werden. Dies sollte vom Bund und nicht von den Bundesländern gesteuert werden, da sie sonst in ihrer Gesamtheit nicht beeinflussbar sind. Das übergeordnete Ziel sollte sein, sich der zukünftig zu erwartenden Klimaveränderung anzupassen und dieser entgegenzuwirken. Mit zunehmender Temperatur werden sich die Niederschlagsintensitäten erhöhen,[5] welche zu erhöhtem Bodenverlust führen, worauf die Bodenschutzmassnahmen angepasst werden müssen.[6] Die Infiltrationsrate des Oberflächenabflusses muss erhöht werden, um Überschwemmungen zu vermeiden,[7] und die Grundwasserzufuhr zu verbessern, da man ebenfalls mit länger andauernden Trockenperioden zu rechnen ist. Insgesamt muss die Speicherkapazität erhöht werden. Eine an die Topografie des Feldes angepasste Restaurierung von Flurgehölzen auf landwirtschaftlichen Großlandflächen kann Desertifikationsprozesse abmildern.[8][9]

ÖsterreichBearbeiten

Im Gegensatz zu Deutschland versteht man in Österreich unter Melioration vor allem Maßnahmen zur Bodenordnung – also eine Änderung der Grundstücksgrenzen, um bessere Zufahrten, Schonung der Landschaft und ein besseres Wegenetz zu erreichen. Das Ziel ist weniger eine höhere Fruchtbarkeit der Äcker als die Verbesserung ihrer Struktur. Diese Maßnahmen werden in Deutschland mit dem Begriff Flurbereinigung bzw. Flurneuordnung bezeichnet.

Optimierung und LandschaftspflegeBearbeiten

Diese Maßnahmen – welche die Landwirte oft noch nach der früheren Bezeichnung „Kommassierung“[1] (Zusammenlegung) nennen – bestehen vor allem in der Zusammenlegung von zu kleinen Grundstücken bzw. ihrer besseren Formgebung. Auch die Richtung der Fahrwege oder Böschungen wird optimiert, um ökonomische Bewirtschaftung und geringere Bodenerosion zu erreichen. Oft wird für eine komplette „Umlegung“ des Parzellenbestandes ein Zeitpunkt gewählt, zu dem der Kataster ohnehin neu zu vermessen ist.

Die weitgehende Beschränkung auf Maßnahmen der Bodenordnung hängt mit der jetzigen Situation der Landwirtschaft zusammen:

  • Die weithin herrschende Überproduktion und der resultierende Preisverfall ist für Bauern im Hügelland und Gebirge schwieriger wettzumachen als im deutschen Flachland. Die Bodenqualität kann kaum mehr verbessert werden.
  • Die Gewinnung von mehr anbaufähigem Land, die nach dem Zweiten Weltkrieg nötig war, ist daher nicht mehr sinnvoll. Statt Neuland („10. Bundesland“) etwa durch Trockenlegungen und Melioration geht es nun um bessere, dem Gelände und Umweltschutz angepasste Strukturen.
  • Bei der Düngung sind eher Reduktion der Ausbringung und Kontrolle ihres Effektes angesagt.

Ziele der AgrarbehördenBearbeiten

In Niederösterreich kooperiert die NÖ Agrarbezirksbehörde bei Kommassierungs-Verfahren nicht nur wie früher mit den Gemeinden. Neben der besseren Bebaubarkeit der landwirtschaftlichen Flächen soll an bestimmten Flächen (z. B. an kleinen Gewässern oder für früher brachliegende Böschungen) eine Rekommassierung möglich sein. So soll langfristig ein Biotop-Verbundsystem entstehen.

Mit der Zusammenlegung erreicht man eine bessere Bearbeitbarkeit des früher durch die Erbteilung oft stark zerstückelten Grundbesitzes (man nennt die schmalen, im Laufe der Zeit durch Grundstücksteilung entstandenen Flächen auch Riemenfelder, Riemenparzellen oder Lissen). Dadurch ist es möglich, biologisch wichtige Landschaftselemente wie Hecken, Baumgruppen, Feuchträume usw. wieder in die Landwirtschaft einzubringen.

Wildbach- und LawinenschutzBearbeiten

Diese für alpines Gelände, Siedlungen und Fremdenverkehr gleichermaßen wichtige Aufgabe untersteht in Österreich (und ähnlich auch in der Schweiz) nicht den Agrarbehörden, sondern eigenen, regionalen geotechnischen Abteilungen.

SchweizBearbeiten

In der Schweiz wurden ursprünglich alle Massnahmen zur Bodenverbesserung als Melioration bezeichnet. Der Begriff erfuhr im 20. Jahrhundert eine Ausweitung. Seither umfasst er auch Massnahmen wie die Güterzusammenlegung und den Erosionsschutz. Mittlerweile wird der Ausdruck gleichbedeutend mit der umfassenden Restrukturierung der ländlichen Räume eingesetzt.

Arten der landwirtschaftlichen MeliorationBearbeiten

HydromeliorationBearbeiten

Kulturtechnische MaßnahmenBearbeiten

Dies sind Maßnahmen zur Werterhöhung des Bodens, also

Kulturtechnische Maßnahmen sind zum Beispiel die Be- oder Entwässerung, die Eindeichung von Überschwemmungsgebieten und die Urbarmachung von Ödland.

BodenmeliorationBearbeiten

Kulturlandgewinnung und -rekultivierungBearbeiten

  • Ödlandkultivierung einschließlich Moor- und Heide-Kultivierung
  • Rekultivierung von bergbaulich genutztem Gelände, Schottergruben oder Mülldeponien
  • Landgewinnung an Küsten (Polder)
  • Bodensanierung

Bodenerhaltung, BodenschutzBearbeiten

Interessenkollisionen zwischen Landwirtschaft und Naturschutz sollten möglichst vermieden werden (Landwirtschaftsklausel, Naturschutzgesetz von Bund bzw. Ländern). Meliorationsprojekte sollten nur erfolgen, wenn ein gesamt-ökologisches Gutachten vorliegt. Die (kurzfristigen) Nutzen sind mit (langfristigen) volkswirtschaftlichen Kosten und ökologischen Schäden zu vergleichen (Umweltverträglichkeitsprüfung).

LiteraturBearbeiten

  • Udo Quentin, Johannes G. Schwerdtle: Dränagen in der Landwirtschaft. Neuanlage – Pflege – Reparaturen. 1. Auflage. DLG Verlag, Frankfurt am Main 2013, ISBN 978-3-7690-2029-8.

WeblinksBearbeiten

Commons: Melioration – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien
Wiktionary: Melioration – Bedeutungserklärungen, Wortherkunft, Synonyme, Übersetzungen

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Kommassierung und Rekommassierung (Memento vom 21. September 2005 im Internet Archive)
  2. Jürgen Wachholz: Meliorationstechnik in der DDR - DDR Baumaschinen. In: DDR-Baumschinen.de. Jürgen Wachholz, abgerufen am 1. Juli 2020.
  3. Kunz, Mohr, Werner: Kap. 7. Niederschlag. In: Brasseur, Jacob, Schuck-Zöller (Hrsg.): Klimawandel in Deutschland; Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven. Springer, Hamburg 2017, ISBN 978-3-662-50397-3, S. 58–64.
  4. Ellison, Morris, Locatelli, Sheil, Cohen, Murdiyarso, Gutierrez, van Noordwijk, Creed, Pokorny, Gaveau, Spracklen, Bargues, Tobella, Ilstedt, Teuling., Gebreyohannis, Gebrehiwot, Sands, Muys, Sullivan: Trees, forests and water; Cool insight for a hot world. In: Journal. Global Environmental Change. Band 43. Elsevier, März 2017, S. 51–61, doi:10.1016/j.gloenvcha.2017.01.002.
  5. Kunz, Mohr, Werner: Kap. 7. Niederschlag. In: Brasseur, Jacob, Schuck-Zöller (Hrsg.): Klimawandel in Deutschland; Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven. 2017, ISBN 978-3-662-50397-3, S. 59–64.
  6. Pfeiffer, Eschenbach, Munch: Kap. 20. Boden. In: Brasseur, Jacob, Schuck-Zöller (Hrsg.): Klimawandel in Deutschland: Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven. Nr. 22. Springer, Hamburg 2017, ISBN 978-3-662-50397-3, S. 203–214.
  7. Bronstert, Bormann, Bürger, Haberlandt, Hattermann, Heistermann, Schauchun Huang, Kolokotronis, Kundzewicz, Menzel, Meon, Merz, Meuser, Paton, Petrow,: Kap. 10. Hochwasser und Sturzfluten an Flüssen in Deutschland. In: Brasseur, Jacob, Schuck-Zöller (Hrsg.): Klimawandel in Deutschland: Entwicklung, Folgen, Risiken und Perspektiven. Springer, Hamburg 2017, ISBN 978-3-662-50397-3, S. 88–100.
  8. López Cadenas, Fernandez, Gómez, Segura, Almansa, Alonso, Baratech, Bartolomé, Cocero, Delgado, Del Pozo, Gonzalez, Montalvo, Nicolás, Rabade, Tejera, Torrente, Tourné,: Restauración Hidrológico Forestal de Cuencas y Control de Erosión. Hrsg.: TRAGSA, TRAGSATEC. Editorial Mundi Prensa, Madrid, España 1994 (spanisch).
  9. Ellison, Morris, Locatelli, Sheil, Cohen, Mudiyarso, Gutierrez, Van Noordwijk, Creed, Pokorny, Gaveau, Spracklen, Bargues, Tobello, Ilstedt, Teuling, Gebreyohannis, Gebrehiwot, Sands, Muys, Sullivan: Trees, forests and Water: Cool Insight for a hot World. In: Journal Global Environment Change. Band 43. Elsevier, März 2017, doi:10.1016/j.glovencha.2017.01.002 (englisch).