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Die Meerfrau oder auch als Fischweiblein und Meerweib bezeichnet, ist in die Heraldik als eine nackte (gekrönte) Frau mit von den Hüften in einen einfachen oder geteilten Fischschwanz übergehendes Fabelwesen eingegangen. Sie ist dem mystischen Wesen der Melusine nachempfunden. In der heraldischen Literatur wird auch dieser Name verwandt. Der geteilte Schwanz wird in Wappendarstellungen rechts und links des Frauenkörpers nach oben geführt und von der Meerfrau gehalten. Der Fischschwanz wird schuppig blasoniert in einer heraldischen Farbgebung (Tingierung) im Wappenfeld hervorgehoben. In der englischen, aber auch französischen Wappenkunde ist sie auch als Schildhalter gebräuchlich.

Es gibt auch armlose Meerfrauen. Diese sind aus der Heraldikfrühzeit. Die männliche Form ist der Wassermann oder auch Triton genannt. Das männliche Oberteil mit dem Fischschwanz hält auch im Wappen einen Dreizack.

Beispiele sind für die Meerfrau das Wappen von Warschau (Polen), von Isen, von Zusamaltheim und der Rieter von Kornburg, Kalbensteinberg und Bocksberg.

Siehe auchBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Mermaids in heraldry – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien