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Marktgemeinde
Martinsberg
Wappen Österreichkarte
Wappen von Martinsberg
Martinsberg (Österreich)
Martinsberg
Basisdaten
Staat: Österreich
Bundesland: Niederösterreich
Politischer Bezirk: Zwettl
Kfz-Kennzeichen: ZT
Fläche: 33,75 km²
Koordinaten: 48° 22′ N, 15° 9′ OKoordinaten: 48° 22′ 0″ N, 15° 9′ 0″ O
Höhe: 825 m ü. A.
Einwohner: 1.094 (1. Jän. 2019)
Bevölkerungsdichte: 32 Einw. pro km²
Postleitzahlen: 3664, 3665
Vorwahl: 02874
Gemeindekennziffer: 3 25 17
Adresse der
Gemeindeverwaltung:
Martinsberg 6
3664 Martinsberg
Website: www.martinsberg.at
Politik
Bürgermeister: Friedrich Fürst (ÖVP)
Gemeinderat: (2015)
(19 Mitglieder)
14
5
14 
Insgesamt 19 Sitze
Lage von Martinsberg im Bezirk Zwettl
AllentsteigAltmelonArbesbachBad TraunsteinBärnkopfEchsenbachGöpfritz an der WildGrafenschlagGroß GerungsGroßgöttfritzGutenbrunnKirchschlagKottes-PurkLangschlagMartinsbergOttenschlag (Niederösterreich)PöllaRappottensteinSallingbergSchönbach (Niederösterreich)SchwarzenauSchweiggersWaldhausenZwettl-NiederösterreichLage der Gemeinde Martinsberg im Bezirk Zwettl (anklickbare Karte)
Über dieses Bild
Vorlage:Infobox Gemeinde in Österreich/Wartung/Lageplan Imagemap
Ortszentrum von Martinsberg
Ortszentrum von Martinsberg
Quelle: Gemeindedaten bei Statistik Austria

Martinsberg ist eine Marktgemeinde mit 1094 Einwohnern (Stand 1. Jänner 2019) im Bezirk Zwettl in Niederösterreich.

GeografieBearbeiten

Martinsberg liegt im südwestlichen Teil des Waldviertel am Ostende des Weinsberger Waldes. Die Fläche der Marktgemeinde umfasst 33,75 Quadratkilometer. 43,1 Prozent der Fläche sind bewaldet.

GemeindegliederungBearbeiten

Das Gemeindegebiet umfasst folgende 17 Ortschaften (in Klammern Einwohnerzahl Stand 1. Jänner 2019[1]):

  • Edlesberg (40)
  • Größenbach (25)
  • Holzwiese (10)
  • Hundsbach (9)
  • Kleingerungs (38)
  • Kleinpertholz (87)
  • Loitzenreith (19)
  • Martinsberg (483)
  • Mitterndorf (60)
  • Oed (65)
  • Pitzeichen (23)
  • Poggschlag (72)
  • Reitzendorf (45)
  • Thumling (50)
  • Walpersdorf (22)
  • Weixelberg (31)
  • Wiehalm (15)

Die Gemeinde besteht aus den Katastralgemeinden Edlesberg, Kleingerungs, Kleinpertholz, Loitzenreith, Martinsberg, Mitterndorf, Oed, Reitzendorf, Thumling, Walpersdorf, Weixelberg und Wiehalm.

NachbargemeindenBearbeiten

Bad Traunstein Ottenschlag
Gutenbrunn   Kirchschlag
Pöggstall

GeschichteBearbeiten

EinwohnerentwicklungBearbeiten

Nach dem Ergebnis der Volkszählung 2001 gab es 1221 Einwohner. 1991 hatte die Marktgemeinde 1242 Einwohner, 1981 1317 und im Jahr 1971 1419 Einwohner.

PolitikBearbeiten

Bürgermeister der Marktgemeinde ist Friedrich Fürst, Amtsleiterin Anneliese Haslinger.

Im Marktgemeinderat gibt es nach der Gemeinderatswahl vom 25. Jänner 2015 bei insgesamt 19 Sitzen folgende Mandatsverteilung: ÖVP 14, SPÖ 5.[2]

Kultur und SehenswürdigkeitenBearbeiten

Westlich von Martinsberg im Gemeindeteil Edlesberg befindet sich der Edlesbergersee (seltener auch Edlesbergerteich genannt). Dieser stellt ein Naherholungsgebiet und Fischreservat dar. Zusammen mit dem Hanslteich, dem Kampleitenteich und Reitzendorferteich wurde der 13,67 Hektar große Teich unter Anton Freiherr von Seldern Mitte des 18. Jahrhunderts angelegt, um als Wasserspeicher für die Holzschwemme im Weitenbach zu fungieren.

Wirtschaft und InfrastrukturBearbeiten

 
Bhf. Martinsberg-Gutenbrunn mit Dieseltriebwagen ÖBB 5042.14

Nichtlandwirtschaftliche Arbeitsstätten gab es im Jahr 2001 45, land- und forstwirtschaftliche Betriebe nach der Erhebung 1999 132. Die Zahl der Erwerbstätigen am Wohnort betrug nach der Volkszählung 2001 534. Die Erwerbsquote lag 2001 bei 45,12 Prozent. Der Ort bildet den Endpunkt der Lokalbahn Schwarzenau–Zwettl–Martinsberg, welche bis 1986 auch den Personenverkehr bediente. Heute wird sie nur mehr für Gütertransporte (insbes. Holz, Abfallentsorgung sowie Heizöl) genutzt.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Statistik Austria: Bevölkerung am 1.1.2019 nach Ortschaften (Gebietsstand 1.1.2019), (CSV)
  2. Wahlergebnis Gemeinderatswahl 2015 in Martinsberg. Amt der NÖ Landesregierung, 1. Dezember 2015, abgerufen am 3. März 2019.