Hauptmenü öffnen

Martin Staudinger

österreichischer Politiker
Martin Staudinger 2018 anlässlich eines Seminars der Jungen Europäischen Föderalisten in Bregenz

Martin Helmut Staudinger (* 22. Juni 1979 in Hard) ist ein sozialdemokratischer Politiker im österreichischen Bundesland Vorarlberg. Am 20. September 2018 übernahm er den Vorsitz der SPÖ Vorarlberg von Gabriele Sprickler-Falschlunger und ist SPÖ-Spitzenkandidat in der Vorarlberger Landtagswahl 2019.

Studium und beruflicher WerdegangBearbeiten

Staudinger hat Politikwissenschaft an der Universität Wien (Doktor und Magister) und Volkswirtschaftslehre an der Wirtschaftsuniversität Wien (Magister) studiert, ist ledig und hat keine Kinder.[1] Als Wiener SPÖ-Funktionär veranstaltete er das Festival Donaukanaltreiben 2007 erstmals.[2][3]

Staudinger war sieben Jahre Mitarbeiter im Kabinett von Rudolf Hundstorfer, Bezirksgeschäftsführer der SPÖ Wien-Innere Stadt und leitet seit Oktober 2015 die Landesstelle Vorarlberg des Sozialministeriumservice.[4][5] Er ist für das Förderwesen im Behinderten- und Pflegebereich verantwortlich.[6]

Politischer WerdegangBearbeiten

Während des Studiums in Wien engagierte sich Staudinger beim Verband Sozialistischer StudentInnen Österreichs (VSStÖ) und war Finanzreferent der Österreichischen Hochschülerschaft der Universität Wien. Er wurde Mitglied im „Wiener Ausschuss“ der SPÖ Wien und im November 2006 war er für die SPÖ Wien Bezirksrat im ersten Wiener Gemeindebezirk und übte auch das Amt des stellvertretenden Klubobmannes sowie als Bezirksgeschäftsführer aus.[7][8] Bei der Nationalratswahl in Österreich 2017 stand er an aussichtsloser 362. Stelle auf der Bundesparteiliste der SPÖ.[9][10]

Im Juni 2018 wurde Martin Staudinger vom erweiterten Landesparteivorstand der SPÖ in Vorarlberg als Nachfolger von Gabriele Sprickler-Falschlunger in dieser Funktion nominiert.[11] Anlässlich des 42. Landesparteitages der SPÖ Vorarlberg am 20. September 2018 wurde er mit 99,3 Prozent der abgegebenen Stimmen zum Landesparteivorsitzenden der Partei gewählt.[12]

Er sieht seine Aufgabe darin zu vermitteln und zu diskutieren, in der Politik solle weniger gestritten, dafür mehr Themen in den Mittelpunkt gerückt werden.[13][14]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Martin Staudinger – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Vorarlberg: SPÖ wählt Staudinger zum neuen Parteichef, vol.at vom 14. September 2018.
  2. Jutta Berger: Generationswechsel bei SPÖ Vorarlberg: Martin Staudinger übernimmt, Der Standard vom 11. Juni 2018.
  3. Martin Staudinger - ein Optimist will Vorarlberger Sozialdemokratie aus ihrem Tal führen, Salzburger Nachrichten vom 13. Juni 2018.
  4. Jutta Berger: Generationswechsel bei SPÖ Vorarlberg: Martin Staudinger übernimmt, Der Standard vom 11. Juni 2018.
  5. Vorarlberg: SPÖ wählt Staudinger zum neuen Parteichef, vol.at vom 14. September 2018.
  6. Jutta Berger: Generationswechsel bei SPÖ Vorarlberg: Martin Staudinger übernimmt, Der Standard vom 11. Juni 2018.
  7. Unser Team für die Landtagswahl 2019, Webseite SPÖ Vorarlberg, zuletzt abgerufen am 14. September 2018.
  8. Martin Staudinger - ein Optimist will Vorarlberger Sozialdemokratie aus ihrem Tal führen, Salzburger Nachrichten vom 13. Juni 2018.
  9. Nationalratswahl Sozialdemokratische Partei Österreichs (SPÖ), Webhseite Bundesministerium für Inneres, zuletzt abgerufen am 14. September 2018.
  10. Bundesliste NRW 2017, Webseite SPÖ, zuletzt abgerufen am 14. September 2018.
  11. Staudinger wird neuer SPÖ-Chef in Vorarlberg, orf.at vom 11. Juni 2018, zuletzt abgerufen am 14. September 2018.
  12. SPÖ: Staudinger mit 99,3 Prozent gewählt. In: vorarlberg.ORF.at. 20. September 2018, abgerufen am 26. November 2018.
  13. Staudinger für neue Gesprächskultur in Politik, orf.at vom 12. Juni 2018, zuletzt abgerufen am 14. September 2018.
  14. Jutta Berger: Generationswechsel bei SPÖ Vorarlberg: Martin Staudinger übernimmt, Der Standard vom 11. Juni 2018.