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Malabe
Wohnhaus in Malabe
Der Suco Malabe liegt im Osten des Verwaltungsamts Atsabe. Der Ort Malabe liegt im Westen des Sucos.
Daten
Fläche 5,36 km²[1]
Einwohnerzahl 1.566 (2015)[1]
Chefe de Suco Luís Napolean
(Wahl 2009)
Aldeias Einwohner (2015)[1]
Batumigi 276
Bobaleta 96
Ilat Cora 509
Malabe 685
Malabe (Osttimor)
Malabe
Malabe
Koordinaten: 8° 56′ S, 125° 24′ O

Malabe (ehemals Atadame, Atu Dame, Acu Dame) ist ein osttimoresischer Ort, Aldeia und Suco im Verwaltungsamt Atsabe (Gemeinde Ermera).

Der OrtBearbeiten

Der Ort Malabe liegt im Westen des Sucos, auf einer Meereshöhe von 1394 m. An ihr führt die Überlandstraße von Ermera nach Maliana und Bobonaro vorbei. Hier befindet sich eine Grundschule und eine Prä-Sekundärschule.[2]

Der SucoBearbeiten

Malabe
Orte Position[3] Höhe
Acubuli 8° 57′ S, 125° 25′ O 1858 m
Batumigi 8° 55′ S, 125° 23′ O 1350 m
Bobaleta 8° 56′ S, 125° 23′ O 1371 m
Genutete 8° 56′ S, 125° 24′ O 1386 m
Ilat Cora 8° 56′ S, 125° 23′ O 1371 m
Lukowai 8° 56′ S, 125° 23′ O 1239 m
Malabe 8° 56′ S, 125° 24′ O 1394 m

In Malabe leben 1.566 Einwohner (2015), davon sind 799 Männer und 767 Frauen. Die Bevölkerungsdichte beträgt 292,2 Einwohner/km². Im Suco gibt es 256 Haushalte.[1] Über 99 % der Einwohner geben Kemak als ihre Muttersprache an.[4]

Vor der Gebietsreform 2015 hatte Malabe eine Fläche von 16,20 km².[5] Nun sind es 5,36 km².[1] Der Suco liegt im Osten des Verwaltungsamts Atsabe. Nördlich liegen die Sucos Baboi Craic, Parami und Laclo, nordwestlich der Suco Leimea Leten, westlich der Suco Tiarlelo und südlich der Suco Atara. Im Osten grenzt Malabe an das Verwaltungsamt Ainaro (Gemeinde Ainaro) mit seinen Sucos Ainaro und Mau-Ulo. Die Nordwestspitze des Sucos reicht bis an den Fluss Magapu. Über den Marobo ist er mit dem Lóis verbunden, dem größten Flusssystems des Landes.[6] Nördlich der Überlandstraße liegt das Dorf Genutete und ganz im Nordteil des Sucos die Orte Ilat Cora (Ilatkora, Ilat Kora), Ratkora (Batkora), Bobaleta (Boboleta), Lukowai, Baru und Batumigi. Im Zentrum des Sucos befindet sich das Dorf Acubuli, der Südwesten ist kaum besiedelt.[6] In Acubuli befindet sich die zweite Grundschule des Sucos.[2] Seit 2009 verfügt der Suco über eine Klinik.[7]

Im Suco befinden sich die vier Aldeias Batumigi, Bobaleta, Ilat Cora und Malabe.[8]

GeschichteBearbeiten

1975 wurden in Malabe vier Zivilisten von den indonesischen Invasoren hingerichtet.[9]

PolitikBearbeiten

Bei den Wahlen von 2004/2005 wurde Placido Soares zum Chefe de Suco gewählt.[10] Bei den Wahlen 2009 gewann Luís Napolean.[11]

WeblinksBearbeiten

  Commons: Malabe – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b c d Direcção-Geral de Estatística: Ergebnisse der Volkszählung von 2015, abgerufen am 23. November 2016.
  2. a b UNMIT: Timor-Leste District Atlas version02, August 2008 (Memento vom 3. Dezember 2011 im Internet Archive) (PDF; 584 kB)
  3. Fallingrain.com: Directory of Cities, Towns, and Regions in East Timor
  4. Ergebnisse des Zensus 2010 für den Suco Malabe (tetum; PDF; 8,5 MB)
  5. Direcção Nacional de Estatística: Population Distribution by Administrative Areas Volume 2 English (Memento vom 5. Januar 2017 im Internet Archive) (Zensus 2010; PDF; 22,6 MB)
  6. a b Timor-Leste GIS-Portal (Memento vom 30. Juni 2007 im Internet Archive)
  7. USaid, 17. Juli 2009, First-Ever Health Clinic Opens in Malabe (Memento vom 2. August 2009 im Internet Archive)
  8. Jornal da República: Diploma Ministerial n.° 16/2017, mit Korrekturen vom 9. Mai 2017, abgerufen am 12. März 2019.
  9. „Chapter 7.4: Arbitrary detention, torture and ill-treatment“ (PDF; 2,5 MB) aus dem „Chega!“-Report der CAVR (englisch)
  10. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2004/2005 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)
  11. Secretariado Técnico de Administração Eleitoral STAE: Eleições para Liderança Comunitária 2009 – Resultados (Memento vom 4. August 2010 im Internet Archive)

f1  Karte mit allen Koordinaten: OSM | WikiMap