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Ludwig von Mussinan

bayerischer Offizier, zuletzt Generalleutnant
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Ludwig Mussinan, seit 1870 Ritter von Mussinan (* 5. Februar 1826 in Bogen; † 21. Mai 1908) war ein bayerischer Generalleutnant und Ehrenbürger seiner Geburtsstadt.

Ludwig Ritter von Mussinan
Stadt Bogen: Mussinansstr. 7, Mussinanhaus
Gedenktafel am Mussinanhaus

LebenBearbeiten

Mit 19 Jahren trat Mussinan 1845 als Freiwilliger in das 1. Feldartillerie-Regiment „Prinzregent Luitpold“ der Bayerischen Armee in München ein. Für sein tapferes Verhalten in der Schlacht bei Sedan am 1. September 1870 während des Deutsch-Französischen Krieges wurde er mit dem Militär-Max-Joseph-Orden ausgezeichnet. Mit der Verleihung war die Erhebung in den persönlichen Adelstand verbunden und er durfte sich nach der Eintragung in die Adelsmatrikel Ritter von Mussinan nennen.

Während seiner Zeit als Oberst und Kommandeur des 4. Feldartillerie-Regiments „König“ in Augsburg vom 4. Dezember 1874 bis 1. November 1882[1] widmete ihm sein Stabstrompeter Carl Karl den „Mussinan-Marsch“. Dieser Marsch wurde zu Karls bekanntester Komposition und ist unter anderem Kommandomarsch des in Bogen in der Graf-Aswin-Kaserne stationierten Sanitätskommandos IV. Daneben war der Marsch Traditionsmarsch des Gebirgspanzeraufklärungsbataillons 8 und des Panzeraufklärungsbataillons 13 der Bundeswehr. Von 1882 bis 1889 war Mussinan Kommandeur der 1. Feldartillerie-Brigade in München.

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. Günter Wegmann (Hrsg.), Günter Wegner: Formationsgeschichte und Stellenbesetzung der deutschen Streitkräfte 1815–1990. Teil 1: Stellenbesetzung der deutschen Heere 1815–1939. Band 3: Die Stellenbesetzung der aktiven Regimenter, Bataillone und Abteilungen von der Stiftung bzw. Aufstellung bis zum 26. August 1939. Kavallerie, Artillerie, Pioniere, Kraftfahr- und Fahr-Abteilungen, Panzertruppe, Verkehrstruppe und Nachrichten-Abteilungen. Biblio Verlag. Osnabrück 1993. ISBN 3-7648-2413-1. S. 446.