Liste von Schlachtkreuzern

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In der folgenden Liste von Schlachtkreuzern werden alle fertiggestellten oder geplanten Schiffe aufgelistet, die als Schlachtkreuzer klassifiziert waren. Beginnend vor dem Ersten Weltkrieg erlebte ihr Bau während des Konfliktes bereits seinen Höhepunkt. In der Zwischenkriegszeit begonnene Bauten wurden aufgrund sich ändernder Marinedoktrinen und verschiedener Flottenverträge häufig abgebrochen oder die Schiffe zu anderen Typen umgebaut. Unmittelbar vor und während des Zweiten Weltkriegs zogen Planung und Bau von Schlachtkreuzern noch einmal an, von denen viele aufgrund der deutlich zu Tage tretenden Überlegenheit von Flugzeugträgern nicht mehr fertiggestellt wurden. Die Sowjetunion war das einzige Land, welches noch nach dem Krieg neue Schlachtkreuzer plante.

HMS Hood (51) - March 17, 1924.jpg
Die britische HMS Hood vor der australischen Küste, 17. März 1924.
Haruna 1934.jpg
Die japanische Haruna 1934. Als Schlachtkreuzer vom Stapel gelassen wurde sie nach zwei Umbauphasen zum Schnellen Schlachtschiff umklassifiziert.
USS Alaska (CB-1) off the Philadelphia Navy Yard on 30 July 1944.jpg
Die amerikanische USS Alaska, einer von zwei von den USA während des Zweiten Weltkriegs in Dienst gestellten Schlachtkreuzern vor Philadelphia, 30. Juli 1944.

HintergrundBearbeiten

In der ersten Hälfte des 20. Jahrhunderts bauten oder planten die Marinen vieler Staaten Schlachtkreuzer, Großkampfschiffe mit höherer Geschwindigkeit aber weniger Panzerung als Schlachtschiffe des Dreadnought-Typs. Die ersten Schlachtkreuzer waren die der britischen Invincible-Klasse, die ab 1908, zwei Jahre nach der als revolutionär geltenden HMS Dreadnought, in Dienst gestellt wurden. Ihre Konstruktion erfolgte hauptsächlich auf Drängen des Ersten Seelords John Fisher.[1] Noch im selben Jahr reagierte das Deutsche Kaiserreich, indem es seinen ersten eigenen Schlachtkreuzer, die SMS Von der Tann auf Kiel legte.[2] Über die folgenden zehn Jahre bauten das Vereinigte Königreich und das Kaiserreich zwölf beziehungsweise sechs weitere Schlachtkreuzer.[3] Weitere Staaten zogen nach. Die Royal Australian Navy stellte 1913 die HMAS Australia in Dienst.[4] Japan baute zwischen 1911 und 1915 vier Schiffe der Kongō-Klasse[5] und Russland legte Ende 1912 vier Schiffe der Borodino-Klasse auf Kiel, die es nie fertigstellte.[6] Zwei weitere Länder planten zumindest zeitweise den Bau eigener Schlachtkreuzer: Frankreich führte 1913 und 1914 mehrere Designstudien durch[7] und die Vereinigten Staaten bestellten 1916 sechs Schiffe der Lexington-Klasse, die nie auf Kiel gelegt wurden.[8]

Die britischen und deutschen Schlachtkreuzer wurden im Ersten Weltkrieg für eine Vielzahl an Einsätzen verwendet und trafen unter anderem in den Schlachten bei Helgoland, auf der Doggerbank und im Skagerrak aufeinander.[9] Die japanischen Schlachtkreuzer hatten keine Feindberührung, da die deutsche Marinepräsenz im pazifischen Raum bei Kriegseintritt bereits durch britische Verbände ausgeschaltet worden war. Sowohl das Deutsche Kaiserreich als auch das Vereinigte Königreich planten während des Krieges, weitere Schlachtkreuzer zu bauen, das Kaiserreich beispielsweise die Admiral-Klasse und die Ersatz-Yorck-Klasse. Eine Verschiebung der Prioritäten hin zu kleineren Schiffen verhinderte allerdings die Fertigstellung der meisten geplanten Schiffe.[10] Bei Kriegsende wurde die deutsche Hochseeflotte in Scapa Flow interniert, wo die meisten Schiffe später von der eigenen Besatzung versenkt wurden.[11]

In der unmittelbaren Folgezeit des Ersten Weltkriegs planten das Vereinigte Königreich, Japan und die Vereinigten Staaten, neue Klassen von Schlachtkreuzern zu bauen. Um ein Wettrüsten auf See zu verhindern, unterzeichneten die drei Länder gemeinsam mit Italien und Frankreich 1922 den Washingtoner Flottenvertrag, der unter anderem ein Moratorium für den Bau neuer Großkampfschiffe enthielt. Eine Klausel des Vertrages erlaubte es Briten, Japanern und Amerikanern, mehrere ihrer Schlachtkreuzer zu Flugzeugträgern umzurüsten.[12][13][14] Insgesamt blieben durch den Vertrag nur eine Handvoll Schlachtkreuzer in ihrer ursprünglichen Verwendung in Dienst. In den 1930er Jahren entwarfen mehrere Marinen das neue Konzept Großer Schlachtkreuzer, darunter die deutsche O-Klasse, die niederländische Entwurf 1047-Klasse und die sowjetische Kronstadt-Klasse. Der Beginn des Zweiten Weltkriegs im September 1939 führte zum Abbruch dieser Pläne.[15]

Während des Zweiten Weltkriegs kam es erneut zum intensiven Einsatz der vorhandenen Schlachtkreuzer, bei dem viele versenkt wurden. Die Schiffe der Kongō-Klasse waren in den 1930ern zu Schnellen Schlachtschiffen umgebaut worden und gingen alle im Krieg verloren.[16] Von den drei noch in Dienst befindlichen britischen Schlachtkreuzern überstand nur die HMS Renown den Krieg.[17] Der einzige weitere bei Kriegsende noch einsatzfähige Schlachtkreuzer war die ehemals deutsche SMS Goeben, die bereits im Ersten Weltkrieg an das Osmanische Reich abgegeben worden war und dort sowie in der späteren türkischen Marine als Yavuz Sultan Selim diente. Aufgrund der Neutralität der Türkei war sie im Zweiten Weltkrieg in keinerlei Kampfhandlungen verwickelt.[18]

Im Krieg kam es zur Planung verschiedener neuer Schlachtkreuzerklassen, darunter die amerikanische Alaska-Klasse, die als Großer Kreuzer klassifiziert war sowie der japanische B-65 Entwurf. Bis Kriegsende wurden zwei Schiffe der Alaska-Klasse fertiggestellt, bei der folgenden Demobilisierung allerdings genau wie die HMS Renown außer Dienst gestellt und verschrottet.[17][19] Die Yavuz Sultan Selim blieb als weltweit letzter Schlachtkreuzer bis in die frühen 1970er Jahre in Dienst, bevor auch sie zur Verschrottung verkauft wurde.[18] In der Nachkriegszeit plante lediglich die Sowjetunion den Bau neuer Schlachtkreuzer. Auf Betreiben Josef Stalins wurden Anfang der 1950er Jahre drei Schiffe der Stalingrad-Klasse auf Kiel gelegt, nach seinem Tod 1953 aber wieder abgebrochen.[20]

AufschlüsselungBearbeiten

 
Die Von der Tann, erster Schlachtkreuzer des Deutschen Kaiserreichs.

Die Liste von Schlachtkreuzern enthält alle Schlachtkreuzer nach Staaten in chronologischer Reihenfolge ihrer Indienststellung. Klassen nicht in Dienst gestellter Schiffe sind nach dem Datum des Planungsabbruchs oder den letzten Arbeiten am Projekt geordnet.[21]

Hauptbewaffnung Anzahl und Kaliber der Hauptgeschütze
Panzerung Maximale Dicke der Rumpfpanzerung
Verdrängung Standardverdrängung bei voller Gefechtsausrüstung
Antrieb Zahl der Antriebswellen, Antriebsart und maximale Geschwindigkeit
Kiellegung Zeit des Baubeginns
Stapellauf Zeitpunkt des zu Wasser lassens
Indienststellung Datum der Indienststellung[22]

Vereinigtes KönigreichBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Indienststellung Verbleib
HMS Invincible 8× 305 mm[23] 152 mm[24] 20.420 ts[25] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 25 kn[26] 2. Apr. 1906[27] 20. März 1909[27] Explodiert und gesunken am 31. Mai 1916 in der Skagerrakschlacht.[28]
HMS Inflexible 5. Feb. 1906[27] 20. Okt. 1908[27] Am 1. Dezember 1921 zum Abwracken verkauft.[28]
HMS Indomitable 1. März 1906[27] 20. Juni 1908[27]
HMS Indefatigable 22.430 ts[25] 23. Feb. 1909[27] 24. Feb. 1911[27] Explodiert und gesunken am 31. Mai 1916 in der Skagerrakschlacht.[28]
HMS New Zealand 20. Juni 1910[27] 19. Nov. 1912[27] Am 19. Dezember 1922 zum Abwracken verkauft.[29]
HMS Lion 8× 343 mm[23] 229 mm[24] 30.820 ts[25] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 28 kn[26] 29. Nov. 1909[27] 4. Juni 1912[27] Am 31. Januar 1924 zum Abwracken verkauft.[29]
HMS Princess Royal 2. Mai 1910[27] 14. Nov. 1912[27] Am 13. August 1923 zum Abwracken verkauft.[29]
HMS Queen Mary 31.844 ts[30] 6. März 1911[27] 4. Sep. 1913[27] Explodiert und gesunken am 31. Mai 1916 in der Skagerrakschlacht.[29]
HMS Tiger 33.260 ts[30] 6. Juni 1912[27] 3. Okt. 1914[27] Im Februar 1932 zum Abwracken verkauft.[29]
HMS Renown 6× 381 mm[23] 152 mm[31] 32.220 ts[32] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 31,5 kn[26] 25. Jan. 1915[33] 20. Sep. 1916[33] Im August 1948 zum Abwracken verkauft.[29]
HMS Repulse 25. Jan. 1915[33] 14. Nov. 1916[33] Am 10. Dezember 1941 durch japanische Flugzeuge versenkt.[29]
HMS Courageous 4× 381 mm[23] 51 mm[31] 22.560 ts[32] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 32 kn[26] 28. März 1915[33] 28. Okt. 1916[33] Umbau zum Flugzeugträger - Am 17. September 1939 durch das deutsche U-Boot U 29 versenkt.[29]
HMS Glorious 1. Mai 1915[33] 14. Okt. 1916[33] Umbau zum Flugzeugträger -Am 8. Juni 1940 durch die deutschen Schlachtschiffe Scharnhorst und Gneisenau versenkt.[29]
HMS Furious 2× 457 mm[23] 22.890 ts[32] 8. Juni 1915[33] 26. Juni 1917[33] Umbau zum Flugzeugträger -Am 15. März 1948 zum Abwracken verkauft.[29]
HMS Hood 8× 381 mm[23] 305 mm[31] 46.680 ts[32] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 31 kn[26] 1. Sep. 1916[33] 15. Mai 1920[33] Am 24. Mai 1941 durch das deutsche Schlachtschiff Bismarck versenkt.
HMS Anson 9. Nov. 1916[33] Im März 1917 ausgesetzt.[34] Am 27. Februar 1919 gestrichen.[35]
HMS Howe 16. Okt. 1916[33]
HMS Rodney 9. Okt. 1916[33]
G3 9× 406 mm[36] 356 mm[36] 53.909 ts[36] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 31 kn[36] Am 26. Oktober 1921 bestellt[37] Im Februar 1922 gestrichen.[38]

Deutsches ReichBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Indienststellung Verbleib
SMS Von der Tann 8× 280 mm[39] 250 mm[40] 21.000 ts[40] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 27,75 kn[39] 21. März 1908[41] 1. Sep. 1910[41] Am 21. Juni 1919 in Scapa Flow selbstversenkt, in den 1930ern gehoben und in Rosyth abgebrochen.[39]
SMS Moltke 10× 280 mm[39] 280 mm[39] 25.000 ts[39] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 28,4 kn[39] 7. Dez. 1908[42] 30. Aug. 1911[42] Am 21. Juni 1919 in Scapa Flow selbstversenkt, 1927 gehoben und in Rosyth abgebrochen.[43]
SMS Goeben 4 Schrauben, Dampfturbinen, 28 kn[39] 28. Aug. 1909[42] 2. Juli 1912[42] Am 16. August 1914 an das Osmanische Reich übertragen, 1973 abgebrochen.[43]
Seydlitz 10× 280 mm[44] 305 mm[39] 28,100 ts[43] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 28,1 kn[44] 4. Feb. 1911[45] 22. Mai 1913[45] Am 21. Juni 1919 in Scapa Flow selbstversenkt, 1928 gehoben und in Rosyth abgebrochen.[44]
SMS Derfflinger 8× 305 mm[46] 30,700 ts[44] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 25,5 kn[44] 30. März 1912[47] 1. Sep. 1914[47] Am 21. Juni 1919 in Scapa Flow selbstversenkt, 1939 gehoben, nach 1946 abgebrochen.[43]
SMS Lützow 4 Schrauben, Dampfturbinen, 26,4 kn[44] Mai 1912[47] 8. Aug. 1915[47] Am 1. Juni 1916 nach schweren Gefechtsschäden in der Skagerrakschlacht selbstversenkt.[43]
SMS Hindenburg 31.000 ts[44] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 26,6 kn[44] 1. Okt. 1913[47] 10. Mai 1917[47] Am 21. Juni 1919 in Scapa Flow selbstversenkt, 1930 gehoben und bis 1932 abgebrochen.[43]
SMS Mackensen 8× 350 mm[48] 34.700 ts[48] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 28 kn[48] 30. Jan. 1915[48] Am 17. November 1919 gestrichen, 1922 abgebrochen.[48]
SMS Graf Spee 30. Nov. 1915[48] Am 17. November 1919 gestrichen, 1921 und 1922 abgebrochen.[48]
Ersatz Freya 1. Mai 1915 1921 abgebrochen.[48]
Ersatz Friedrich Carl 3. Nov. 1915 Am 17. November 1919 gestrichen, 1922 abgebrochen.[48]
Ersatz Yorck 8× 380 mm[49] 37.400 ts[49] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 27,3 kn[49] 1916[49] 26 Monate vor der Fertigstellung abgebrochen.[49]
Ersatz Gneisenau
Ersatz Scharnhorst
O 6× 381 mm[50] 35.400 ts[50] 3 Schrauben, 8 × 24 Zylinder Dieselmotor, 35 kn[50] Nach Beginn des Zweiten Weltkriegs gestrichen.[50]
P
Q

JapanBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Indienststellung Verbleib
Kongō 8× 356 mm[5] 200 mm[51] 27.500 ts[5] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 27,5 kn (später 30,5 kn)[52] 17. Jan. 1911 16. Aug. 1913 Am 21. November 1944 in der Formosastraße torpediert.[53]
Hiei 4. Nov. 1911 4. Aug. 1914 Am 13. November 1942 nach Gefechtsschäden durch die Seeschlacht von Guadalcanal aufgegeben.[54]
Kirishima 17. März 1912 19. Apr. 1915 Am 15. November 1942 nach der Seeschlacht vor Guadalcanal gesunken.[55]
Haruna 16. März 1912 19. Apr. 1915 Am 28. Juli 1945 nach Luftangriffen im Hafen von Kure gesunken.[55]
Amagi 8× 406 mm[56] 250 mm[56] 46.000 ts[56] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 30 kn[56] 16. Dez. 1920 Im Bau zum Flugzeugträger umklassifiziert und nach Schäden durch ein Erdbeben am 1. September 1923 gestrichen und abgebrochen.[56]
Akagi 6. Dez. 1920 Dez. 1923 Als Flugzeugträger fertiggestellt.[56]
Atago 22. Nov. 1921 Gestrichen und abgebrochen.[56]
Takao 19. Dez. 1921
Baunummer 795 (kein Name vergeben) 9× 310 mm[57] 190 mm[57] 34.000 ts[57] 4 Schrauben, Getriebeturbinen, 8 Kessel, 34 kn[57] 1945 (geplant) Aufgrund des Pazifikkrieges nicht bestellt.
Baunummer 796 (kein Name vergeben) 1946 (geplant)

Russland / SowjetunionBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Indienststellung Verbleib
Ismail 8× 356 mm[58] 237,5 mm[59] 36.646 ts[58] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 26,5 kn[58] 19. Dez. 1912[60] 22. Juni 1915[60] Im Jahr 1931 abgebrochen.[61]
Borodino 31. Juli 1915[60] Am 21. August 1923 zum Abwracken verkauft.[62]
Kinburn 30. Okt. 1915[60] Am 21. August 1923 zum Abwracken verkauft.[62]
Nawarin 9. Nov. 1916[60] Am 21. August 1923 zum Abwracken verkauft.[62]
Kronstadt 6× 380 mm[63] 230 mm[64] 42.831 ts[65] 3 Schrauben, Dampfturbinen, 32 kn[64] 30. Nov. 1939[66] Abbruch am 24. März 1947 befohlen.[66]
Sewastopol 5. Nov. 1939[66]
Stalingrad 9× 305 mm[67] 180 mm[68] 42.300 ts[67] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 35,5 kn[69] Nov. 1951[70] 16. März 1954[71] Hülle als Zielschiff verwendet und später abgebrochen.[72]
Moskau Sep. 1952[70] Im Jahr 1953 abgebrochen.[71]
Kronstadt?[73] Oktober 1952[70]

Vereinigte StaatenBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Stapellauf Indienststellung Verbleib
USS Lexington 8× 406 mm[74] 178 mm[74] 44.638 ts[75] 4 Schrauben, Turboelektrischer Antrieb, 33 kn[74] 8. Jan. 1921[75] 3. Okt. 1925[76] 14. Dez. 1927[76] Umbau zum Flugzeugträger - Am 8. Mai 1942 in der Schlacht im Korallenmeer gesunken.[76]
USS Constellation 8. Aug. 1920[75] Am 17. August 1923 gestrichen[75] und zum Abwracken verkauft.[77]
USS Saratoga 25. Sep. 1920[75] 7. Apr. 1925[78] 16. Nov. 1927[78] Umbau zum Flugzeugträger - Am 25. Juli 1946 als Zielschiff versenkt.[78]
USS Ranger 23. Juni 1921[75] Am 17. August 1923 gestrichen[75] und am 8. November 1923 zum Abwracken verkauft.[79]
USS Constitution 25. Sep. 1920[75] Am 17. August 1923 gestrichen[75] und zum Abwracken verkauft.[80]
USS United States 25. Sep. 1920[75] Am 17. August 1923 gestrichen[75] und am 25. Oktober 1923 zum Abwracken verkauft.[81]
USS Alaska 9× 305 mm[82] 229 mm[82] 34.253 ts
(34,803 t)[82]
4 Schrauben, Dampfturbinen, 33 kn[82] 17. Dez. 1941[83] 15. Aug. 1943[83] 17. Juni 1944[83] Am 30. Juni 1961 zum Abwracken verkauft.[84]
USS Guam 2. Feb. 1942[84] 12. Nov. 1943[84] 17. Sep. 1944[84] Am 24. Mai 1961 zum Abwracken verkauft.[85]
USS Hawaii 20. Dez. 1943[82] 3. Nov. 1945[82] Nicht bekannt Am 15. April 1959 zum Abwracken verkauft.[85]
USS Philippines Am 24. Juni 1943 gestrichen.[86]
USS Puerto Rico
USS Samoa

AustralienBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Indienststellung Verbleib
HMAS Australia 8× 305 mm[87] 229 mm[87] 18.500 ts[87] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 25 kn[87] 23. Juni 1910[87] Juni 1913[87] Am 12. April 1924 versenkt.[87]

FrankreichBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Indienststellung Verbleib
Entwurf von Gille 12× 340 mm[7] 280 mm[7] 28.247 ts[7] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 28 kn[7] Lediglich Entwurfstudien.[7]
Entwurf A von Duran-Viel 8× 340 mm[7] 27.500 ts[7]
Entwurf B von Duran-Viel 12× 370 mm[7]

NiederlandeBearbeiten

Schiffsname Hauptbewaffnung Panzerung Verdrängung Antrieb Kiellegung Indienststellung Verbleib
Entwurf 1047 9× 280 mm[88] 229 mm[89] 27.988 ts[89] 4 Schrauben, Dampfturbinen, 34 kn[90] Planungen im Mai 1940 nach der deutschen Invasion abgebrochen.[91]

LiteraturBearbeiten

  • Gerhard Bidlingmaier: KM Admiral Graf Spee. In: Warship Profile 4. Profile Publications, Windsor UK 1971.
  • Siegfried Breyer: 1917–1937. (= Soviet Warship Development. Band I). Conway Maritime Press, London 1992, ISBN 0-85177-604-3.
  • R. A. Burt: British Battleships. 1919–1939. Arms and Armour Press, London 1993, ISBN 1-85409-068-2.
  • R. A. Burt: Britisch Battleships of World War One. Naval Institute Press, Annapolis 1986, ISBN 0-87021-863-8.
  • Robert Gardiner, Randal Gray (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1906–1921. Naval Institute Press, Annapolis 1985, ISBN 978-0-87021-907-8.
  • Robert Gardiner, Roger Chesneau (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1922–1946. Naval Institute Press, Annapolis 1984, ISBN 978-0-87021-913-9.
  • William H. Garzke, Robert O. Dulin: Battleships. United States Battleships in World War II. Naval Institute Press, Annapolis 1976, ISBN 978-1-55750-174-5.
  • William H. Garzke, Robert O. Dulin: Battleships. Axis and Neutral Battleships in World War II. Naval Institute Press, Annapolis 1985, ISBN 978-0-87021-101-0.
  • Erich Gröner: German Warships. 1815–1945. Naval Institute Press, Annapolis 1990, ISBN 978-0-87021-790-6.
  • Holger Herwig: „Luxury“ Fleet. The Imperial German Navy 1888–1918. Humanity Books, Amherst, New York 1980, ISBN 1-57392-286-2.
  • Trent Hone: High Speed Thoroughbreeds. The US Navy’s Lexington Class Battlecruiser Designs. In: John Jordan (Hrsg.): Warship 2011. Conway Maritime Press, London 2011, ISBN 978-1-84486-133-0.
  • Robert Jackson: The World’s Great Battleships. From the Middle Ages to the Present. Brown Books, London 2000, ISBN 978-1-897884-60-7.
  • Gerhard Koop, Klaus-Peter Schmolke: Battleship Scharnhorst. Conway Maritime Press, London 1998, ISBN 978-0-85177-772-6.
  • Francis McCurtie: Jane’s Fighting Ships of World War II. Bracken Books, London 1989, ISBN 978-1-85170-194-0.
  • Stephen McLaughlin: Russian & Soviet Battleships. Naval Institute Press, Annapolis 2003, ISBN 978-1-55750-481-4.
  • Stephen McLaughlin: Project 69. The Kronshtadt Class Battlecruisers. In: Anthony Preston (Hrsg.): Warship 2004. Conway Maritime Press, London 2004, ISBN 978-0-85177-948-5.
  • Stephen McLaughlin: Project 82. The Stalingrad Class. In: John Jordan (Hrsg.): Warship 2006. Conway Maritime Press, London 2006, ISBN 978-1-84486-030-2.
  • Jurrien S. Noot: Battlecruiser. Design studies for the Royal Netherlands Navy 1939–40. In: Warship International. Nr. 3, 1980, S. 242–273, ISSN 0043-0374.
  • Alan Raven mit John Roberts: British Battleships of World War Two. The Development and Technical History of the Royal Navy’s Battleship and Battlecruisers from 1911 to 1946. Naval Institute Press, Annapolis 1976, ISBN 978-0-87021-817-0.
  • John Roberts: Battlecruisers. Naval Institute Press, Annapolis 1997, ISBN 978-1-55750-068-7
  • Alan Schom: The Eagle and the Rising Sun. The Japanese-American War, 1941–1943. W. W. Norton & Company, New York 2004, ISBN 978-0-393-04924-4.
  • Gary Staff: German Battlecruisers. 1914–1918. Osprey Books, Oxford 2006, ISBN 978-1-84603-009-3.
  • Mark Stille: Imperial Japanese Navy Battleships 1941–1945. Osprey Publishing, Oxford 2008, ISBN 978-1-84603-280-6.
  • Ian Sturton (Hrsg.): Conway’s All the World’s Battleships. 1906 to Present. Conway Maritime Press, London 1987, ISBN 978-0-85177-448-0.
  • Keith Wheeler: War Under the Pacific. Time-Life Books, Alexandria, Virginia 1980, ISBN 978-0-8094-3376-6.
  • M. J. Whitley: Cruisers of World War Two. An International Encyclopedia. Naval Institute Press, Annapolis 1995, ISBN 978-1-55750-141-7.

AnmerkungenBearbeiten

  1. John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 19–25.
  2. Holger Herwig: „Luxury“ Fleet. The Imperial German Navy 1888–1918. 1980, S. 60.
  3. Robert Gardiner, Randal Gray (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1906–1921. 1980, S. 24–51 und 151–155.
  4. HMAS Australia (I). Royal Australian Navy; abgerufen am 26. Januar 2013.
  5. a b c Robert Jackson: The World’s Great Battleships. From the Middle Ages to the Present. 2000, S. 48.
  6. Stephen McLaughlin: Russian & Soviet Battleships. 2003, S. 332–337.
  7. a b c d e f g h i Robert Gardiner, Randal Gray (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1906–1921. 1980, S. 200.
  8. Robert Gardiner, Randal Gray (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1906–1921. 1980, S. 119.
  9. Gary Staff: German Battlecruisers. 1914–1918. 2006, S. 8–37.
  10. Robert Gardiner, Randal Gray (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1906–1921. 1980, S. 41 und 155–156.
  11. Holger Herwig: „Luxury“ Fleet. The Imperial German Navy 1888–1918. 1980, S. 256.
  12. R. A. Burt: British Battleships. 1919–1939. 1993, S. 314–315.
  13. Robert Gardiner, Randal Gray (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1906–1921. 1980, S. 235.
  14. Trent Hone: High Speed Thoroughbreeds. The US Navy’s Lexington Class Battlecruiser Designs. 2011, S. 11–14.
  15. Ian Sturton (Hrsg.): Conway’s All the World’s Battleships. 1906 to Present. 1987, S. 49.
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  17. a b R. A. Burt: Britisch Battleships of World War One. 1986, S. 301–302.
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  19. Robert Gardiner und Roger Chesneau (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1922–1946. 1984, S. 122.
  20. Stephen McLaughlin: Project 82. The Stalingrad Class. 2006, S. 116 und 119–120.
  21. Die deutschen Scharnhorst-Klasse Schlachtschiffe, Deutschland-Klasse Kreuzer und die französischen Dunkerque-Klasse Schlachtschiffe wurden alle zu Zeitpunkten ihrer Planung als Schlachtkreuzer bezeichnet. Da sie während ihrer Einsatzzeit und von beinahe allen Historikern nicht so bezeichnet wurden und werden, sind sie in dieser Liste nicht aufgeführt.
  22. Die Tabelle für Russland gibt das Datum des Stapellaufs anstatt der Indienststellung an, da keiner der Schlachtkreuzer in Dienst gestellt wurde.
  23. a b c d e f John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 83.
  24. a b John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 112
  25. a b c John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 44.
  26. a b c d e John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 76.
  27. a b c d e f g h i j k l m n o p q r John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 41.
  28. a b c John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 122.
  29. a b c d e f g h i j John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 123.
  30. a b John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 45.
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  33. a b c d e f g h i j k l m n o John Roberts: Battlecruisers. 1997, S. 63.
  34. Alan Raven mit John Roberts: British Battleships of World War Two. The Development and Technical History of the Royal Navy’s Battleship and Battlecruisers from 1911 to 1946. 1976, S. 75.
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  36. a b c d Alan Raven mit John Roberts: British Battleships of World War Two. The Development and Technical History of the Royal Navy’s Battleship and Battlecruisers from 1911 to 1946. 1976, S. 101.
  37. Alan Raven mit John Roberts: British Battleships of World War Two. The Development and Technical History of the Royal Navy’s Battleship and Battlecruisers from 1911 to 1946. 1976, S. 98.
  38. Alan Raven mit John Roberts: British Battleships of World War Two. The Development and Technical History of the Royal Navy’s Battleship and Battlecruisers from 1911 to 1946. 1976, S. 108.
  39. a b c d e f g h i Erich Gröner: German Warships. 1815–1945. 1990, S. 54.
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  73. Der Name wird in McLaughlins Werk verwendet. Der Autor belegt diesen allerdings nicht mit offiziellen Dokumenten.
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  91. Robert Gardiner, Randal Gray (Hrsg.): Conway’s All the World’s Fighting Ships. 1906–1921. 1985, S. 388.