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Liste der denkmalgeschützten Objekte in Zellerndorf

Wikimedia-Liste

Die Liste der denkmalgeschützten Objekte in Zellerndorf enthält die 39 denkmalgeschützten, unbeweglichen Objekte der Gemeinde Zellerndorf in Niederösterreich (Bezirk Hollabrunn).[1]

DenkmälerBearbeiten

Foto   Denkmal Standort Beschreibung
    ehemaliger Pfarrhof
ObjektID: 22477
Deinzendorf 4
Standort
KG: Deinzendorf
Der ehemalige Pfarrhof ist ein eingeschoßiger Bau aus dem späten 18. Jahrhundert. Er zeigt ein Doppeladler-Relief in der Lünette über der Eingangstüre. Er hat ein rundbogiges Einfahrtstor mit Schuppendekor und eine Freitreppe, die zur Eingangstür führt.
    Wohnhaus, Bauernhaus
ObjektID: 22481
Deinzendorf 58
Standort
KG: Deinzendorf
Das stattliche, zweigeschoßige Bauernhaus verfügt über Fassadendekor aus dem frühen 19. Jahrhundert. Er hat eine tonnengewölbte Einfahrt und ein Korbbogenportal mit aufgedoppelten Sonnen. Hofseitig sind geschwungene Fenstersohlbänke des 17. Jahrhunderts zu sehen.
   
 
Friedhofskapelle
ObjektID: 22480

Standort
KG: Deinzendorf
Die Friedhofskapelle stammt aus dem 19. Jahrhundert.
    Figur Maria Immaculata
ObjektID: 22485

Standort
KG: Deinzendorf
Die Statue der Maria Immaculata stammt aus dem 18. Jahrhundert. Sie steht auf einem erneuerte Sockel an einer Brücke im nördlichen Ortsteil.
    Weißes Kreuz
ObjektID: 22486

Standort
KG: Deinzendorf
Das sogenannte Weiße Kreuz ist ein Wegkreuz aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts.
    Figur heiliger Florian
ObjektID: 22475

Standort
KG: Deinzendorf
Aus dem 19. Jahrhundert stammt die Statue des hl. Florian vor dem ehemaligen Pfarrhof.
    katholische Pfarrkirche Heilige Dreifaltigkeit
ObjektID: 22476

Standort
KG: Deinzendorf
Die Pfarrkirche hl. Dreifaltigkeit ist eine josephinische Saalkirche, erbaut in den Jahren 1786–1788. Der klassizistische Bau hat einen eingezogenen Rechteckchor und einen vorstehenden Westturm mit Uhrengiebel und Pyramidenhelm. Sie verfügt über ein umlaufendes Traufgesims, Segmentbogenfenster und eine schlichte Westfassade mit einem geschweiften Blendgiebel.
    Figurenbildstock, Pietà
ObjektID: 1475

Standort
KG: Dietmannsdorf
Auf abgefastem Pfeiler mit rechteckigem Aufsatz ruht die Figurengruppe Pietà aus dem 18. Jahrhundert. Die Bezeichnung Postwegmarterl lässt darauf schließen, dass an dem Bildstock im 18. Jahrhundert der Postweg von Wien nach Prag vorbeiführte.
    Figurenbildstock, Gnadenstuhl
ObjektID: 1476

Standort
KG: Dietmannsdorf
Über einem Sockel mit den Reliefs des hl. Antonius von Padua und des Erzengels Michael sowie der Datierung mit 1704 ruht auf einer Säule mit beachtenswertem Kapitell eine Dreifaltigkeitsdarstellung in Form eines Gnadenstuhls.
    Ortskapelle
ObjektID: 1477

Standort
KG: Dietmannsdorf
Die im südlichen Ortsteil gelegene Ortskapelle von Dietmannsdorf, ein einfacher Bau mit Südturm, wurde vermutlich im beginnenden 19. Jahrhundert errichtet. Er verfügt über putzfaschengerahmte Segmentbogenfenster sowie über einen Turm mit Glockenhelm, Laterne und schlankem Spitzgiebel. Der Innenraum hat ein Kreuzgratgewölbe auf Wandpfeilern. Der nachbarocke Altar ist mit einem Mariengnadenbild ausgestattet.
    Bildstock
ObjektID: 1480

Standort
KG: Pillersdorf
Der Bildstock südwestlich des Ortes ist ein reliefierter klassizistischer Pfeiler mit Quaderaufsatz und abschließendem Steinkreuz aus dem Jahre 1669. Im Pfeiler sind Reliefs der Leidenswerkzeuge von Ende des 18. Jahrhunderts zu sehen, im Quaderaufsatz Reliefs des Erzengels Michael und der hl. Helena.
    Kath. Filialkirche hll. Wolfgang und Alban
ObjektID: 1481

Standort
KG: Pillersdorf
Die Filialkirche hll. Wolfgang und Alban ist ein barocker Bau mit Westturm aus dem 18. Jahrhundert. Fassade und Turm verfügen über Segmentbogenfenster und Lisenengliederung.
    Gnadenstuhl
ObjektID: 1482

Standort
KG: Pillersdorf
Aus der ersten Hälfte des 19. Jahrhunderts stammt die Figurengruppe Gnadenstuhl auf schlanker Säule über einem Würfelsockel.
    Fundzone Brunnfeld
ObjektID: 71473
Brunnfeld
Standort
KG: Platt
In der Fundzone Brunnfeld wurden bei Rettungsgrabungen ab 2001 unter der Leitung der Prähistorikerin Barbara Wewerka unter anderem Siedlungsobjekte der Notenkopfkeramik und ein etwa 4000 Jahre altes Skelett einer jungen Frau geborgen.[2]
   
 
katholische Pfarrkirche heiliger Ulrich
ObjektID: 1483

Standort
KG: Platt
Die Pfarrkirche hl. Ulrich ist ein frühhistoristischer Bau aus dem Jahre 1849 die im Jahre 1986 restauriert wurde. Sie hat ein hohes Langhaus mit Rundapsis und einen durch Pilaster gegliederter Turm, der sich geschoßweise nach oben stark verjüngt und von einem Kuppeldach abgeschlossen wird.
    Glockenturm
ObjektID: 1484

Standort
KG: Platt
Der Glockenturm auf dem Anger ist der Rest der ehemaligen Pfarrkirche aus dem späten 18. Jahrhundert. Er zeigt einen dreizonigen Aufbau mit gebändertem Erdgeschoß, monumentalen Pilastern, ovalen Okuli und Uhrengiebeln.
    Wegkapelle
ObjektID: 1485

Standort
KG: Platt
Die Staudinger-Kapelle ist ein schlichter Bau mit geschweiftem Blendgiebel, der mit 1832 bezeichnet ist. Auf dem Altar steht eine Marienstatue. Die Kapelle steht an der Straße von Platt nach Roseldorf.
    Pietà
ObjektID: 1488

Standort
KG: Platt
An der Straße nach Roseldorf unmittelbar an der Gemeindegrenze steht das Urlauber-Kreuz, eine Bildsäule aus dem Jahre 1696 mit der Figurengruppe Pietà.
   
 
Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 1489

Standort
KG: Platt
Auf geschwungenem Sockel mit Wappenkartusche steht die Figur des hl. Johannes Nepomuk aus der Mitte des 18. Jahrhunderts. Die Sockelinschrift 1839 bezeichnet ein Renovierungsdatum.
   
 
Ehem. Mühlenanlage Reibenbacher
ObjektID: 130047

seit 2016

Watzelsdorf 19, 21, 23
Standort
KG: Watzelsdorf
Das heutige Gebäude wurde 1801 nach einem Brand unter Einbeziehung alter Teile errichtet.[3]

Anmerkung: Standortangabe bezieht sich auf die Grundstücke Nr. 432/1 und 432/2 bzw. auf die Hausnummern 21 und 23.

    katholische Pfarrkirche heilige Kreuzerhöhung
ObjektID: 22491
Watzelsdorf 182
Standort
KG: Watzelsdorf
Die Pfarrkirche hl. Kreuzerhöhung ist ein klassizistischer josephinischer Bau aus dem Ende des 18. Jahrhunderts mit Nordturm. Fassade und Turm sind durch Lisenen und Bänder gegliedert. Der Bau hat Segmentbogenfenster und einen Turm mit Glockendach und Oculus im Mittelteil.
    Bildstock
ObjektID: 22487

Standort
KG: Watzelsdorf
Der Pfeilerbildstock an der Straße von Watzelsdorf nach Guntersdorf hat einen abgefasten Pfeiler, einen reliefierten Quaderaufsatz und ein abschließendes Steinkreuz aus der Zeit um 1700.
    Bildstock
ObjektID: 22488

Standort
KG: Watzelsdorf
Der abgefaste Pfeiler mit Quaderaufsatz und abschließendem Steinkreuz stammt aus dem Jahre 1631.
    Ortskapelle
ObjektID: 22490

Standort
KG: Watzelsdorf
Der barocke Bau an der Straße von Watzelsdorf nach Guntersdorf aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts hat einen geschweiften Blendgiebel, Ovalfenster und ein Korbbogenportal.
    Bildstock
ObjektID: 22492

Standort
KG: Watzelsdorf
Der Pfeilerbildstock mit abgefastem Pfeiler und Quaderaufsatz ist bezeichnet mit 1672.
    Presshaus
ObjektID: 22497

Standort
KG: Watzelsdorf
Das Presshaus steht östlich von Watzelsdorf an der Straße Richtung Pernersdorf.
    Ehem. Vogthaus
ObjektID: 129759
Watzelsdorf 189
Standort
KG: Watzelsdorf
Das ehemalige Vogthaus ist ein stattlicher zweigeschoßiger Bau mit Walmdach und anschließenden Wirtschaftsgebäuden. Beide Geschoße werden durch ein umlaufendes Kordongesims getrennt. Er hat eine dreiachsige Straßenfront mit putzbandgerahmten Fenstern und gekehlten Fenstersohlbänken im Obergeschoß. Unter die Sohlbänke sind Pfeifenplatten konsolartig gesetzt und mittels gestuften, konkaven Putzschnitten verbunden. An der Ostkante der nach Nordost ausgerichteten Schaufassade des Sockelgeschoßes sind noch Reste einer genuteten Lisenengliederung erhalten. Der Bau ist wohl nachjosephinisch aus der Zeit um 1800.
   
 
Schlossmühle, ehemalige Feste Zellerndorf
ObjektID: 1505
Zellerndorf 1
Standort
KG: Zellerndorf
Die Schlossmühle ist ein frühneuzeitlicher zwei- und dreigeschoßiger Gebäudekomplex mit Walmdächern aus dem 16./17. Jahrhundert. Sie verfügt über profilierte Fersterverdachungen und -sohlbänke sowie teilweise originale Steckgitter.
   
 
Pfarrhof
ObjektID: 1503
Zellerndorf 14
Standort
KG: Zellerndorf
Die nachbarocke Anlage mit Wirtschaftsgebäuden stammt aus dem zweiten Viertel des 18. Jahrhunderts. Der Hoftorbogen ist mit 1734 bezeichnet. Links davon steht eine Kapelle aus dem beginnenden 19. Jahrhundert mit Satteldach und Dachreiter, profiliertem Segmentbogentor und Ovalfenstern.
   
 
Aufnahmsgebäude
ObjektID: 22495
Zellerndorf 245
Standort
KG: Zellerndorf
Das Aufnahmsgebäude ist ein zweigeschoßiger zehnachsiger Bau mit zweiachsigem dreieckübergiebelten Mittelrisalit. Es hat eine Eckquaderung im Obergeschoß und die Fenster sind mit Putzbändern gerahmt.
    Pietà
ObjektID: 1490

Standort
KG: Zellerndorf
Auf dem mit 1706 bezeichneten Quadersockel steht eine Säule mit der Figurengruppe Pietà.
   
 
Mariensäule
ObjektID: 1492

Standort
KG: Zellerndorf
Die Marien- oder Pestsäule weist in Inschriften im Sockelbereich auf das Ende der Seuche im Jahre 1713 hin. Auf der Säule befindet sich eine Darstellung Marias mit Kind.
   
 
Pietà
ObjektID: 1494

Standort
KG: Zellerndorf
Die Pietà – ein Sandsteinbildstock aus dem Jahre 1714 – steht auf einer Säule mit quadratischem Aufsatz über einem Sockel mit den Reliefs der hl. Rosalia und der Apostel Philipp und Jakob.
   
 
Figur heiliger Johannes Nepomuk
ObjektID: 1496

Standort
KG: Zellerndorf
Auf dem Weg vom Friedhof nach Zellerndorf steht die Figur des hl. Johannes Nepomuk auf einem Volutensockel mit Putten aus der zweiten Hälfte des 18. Jahrhunderts.
   
 
Karner
ObjektID: 1497

Standort
KG: Zellerndorf
Aus der zweiten Hälfte des 14. Jahrhunderts stammt der gotische Karner in der Nähe der Pfarrkirche. Er hat ein durch Blendgiebel abgesetztes Pyramidendach mit abschließendem Steinkreuz über einem oktogonalen Bau mit Strebepfeilern.
   
 
Kath. Pfarrkirche hll. Philipp und Jakob
ObjektID: 1498

Standort
KG: Zellerndorf
Die Pfarrkirche hll. Philipp und Jakob ist ein gotischer Bau mit stattlichem Westturm, einfachen gotischen Strebepfeilern und heruntergezogenem Satteldach, der in der ersten Hälfte des 14. Jahrhunderts vermutlich über frühmittelalterlichen Fundamenten errichtet und 1729 barockisiert wurde. Der fünfzonig gegliederte Turm hat Schießschartenluken und gekuppelte gotische Fenster, im Schallgeschoß Rundbogenfenster, darüber Uhrengiebel und Pyramidenhelm.
   
 
Dreifaltigkeitssäule
ObjektID: 1501

Standort
KG: Zellerndorf
Aus dem Jahre 1737 stammt die inzwischen mehrmals renovierte barocke Dreifaltigkeitssäule. Über einem Sockel mit dem Relief der Opferung Isaaks erhebt sich die mit Putten auf Wolkenbänken reliefierte Säule, die von der Figurengruppe der Dreifaltigkeit bekrönt wird.
   
 
Bildsäule Wartberg
ObjektID: 1502

Standort
KG: Zellerndorf
Der Sockel mit der Bildsäule Jesus in der Rast ist mit 1700 bezeichnet.
   
 
Bildstock
ObjektID: 1506
Kellergasse Maulavern
Standort
KG: Zellerndorf
Der Bildstock in der Kellergasse – ein abgefaster Pfeiler mit Quaderaufsatz und abschließendem Steinkreuz aus dem späten 17. Jahrhundert – zeigt unterhalb des Quaderaufsatzes das Relief einer Fleischerbraxe (mittelalterliches Zunftzeichen der Fleischer). Im Quader sind Reliefs der Pestheiligen Sebastian, Rochus und Rosalia zu sehen.

LegendeBearbeiten

Quelle für die Auswahl der Objekte sind die vom BDA jährlich veröffentlichten Denkmallisten des jeweiligen Bundeslandes.[1] Die Tabelle enthält im Einzelnen folgende Informationen:

Foto: Fotografie des Denkmals. Klicken des Fotos erzeugt eine vergrößerte Ansicht. Daneben finden sich ein oder zwei Symbole:
  Das Symbol bedeutet, dass weitere Fotos des Objekts verfügbar sind. Durch Klicken des Symbols werden sie angezeigt.
  Durch Klicken des Symbols können weitere Fotos des Objekts in das Medienarchiv Wikimedia Commons hochgeladen werden.
Denkmal: Bezeichnung des Denkmals. Es ist die Bezeichnung angegeben, wie sie vom Bundesdenkmalamt (BDA) verwendet wird. Weiters ist die interne Objekt-Identifikationsnummer (ObjektID) angeführt.
Standort: Es ist die Adresse angegeben. Bei freistehenden Objekten ohne Adresse (zum Beispiel bei Bildstöcken) ist im Regelfall eine Adresse angegeben, die in der Nähe des Objekts liegt. Durch Aufruf des Links Standort wird die Lage des Denkmals in verschiedenen Kartenprojekten angezeigt. Darunter ist die Katastralgemeinde (KG) angegeben.
Beschreibung: Kurze Angaben zum Denkmal.

Die Tabelle ist alphabetisch nach dem Standort des Denkmals sortiert. Das Sortierkriterium ist die Katastralgemeinde und innerhalb dieser die Adresse.

Durch Klicken von „Karte mit allen Koordinaten“ (rechts oben im Artikel) wird die Lage aller Denkmale im gewählten Kartenobjekt angezeigt.

Abkürzungen des BDAs: BR … Baurecht, EZ … Einlagezahl, GB … Grundbuch, GstNr. … Grundstücksnummer, KG … Katastralgemeinde, 0G … Grundstücksnummernadresse

LiteraturBearbeiten

WeblinksBearbeiten

  Commons: Denkmalgeschützte Objekte in Zellerndorf – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien

EinzelnachweiseBearbeiten

  1. a b Niederösterreich – unbewegliche und archäologische Denkmale unter Denkmalschutz. (PDF), (CSV). Bundesdenkmalamt, Stand: 23. Jänner 2019.
  2. Die Exponate im Steinzeitkeller. In: steinzeitkeller.at. Abgerufen am 5. Dezember 2019.
  3. Mein Bezirk: Mühle wird revitalisiert; abgerufen am 28. Juni 2016
  4. lt. NÖ Atlas; GstNr. 4105/18 lt. BDA nicht zutreffend
  5. § 2a Denkmalschutzgesetz im Rechtsinformationssystem der Republik Österreich.