Hauptmenü öffnen

Wikipedia β

Dieser Artikel behandelt die Fasche als Ornament; für die Verwendung als Binde siehe Bandage.
Weiße Faschen an den Fenstern

Faschen sind die gestalterisch abgesetzten Umrahmungen von Fassadenöffnungen in Gebäuden, üblicherweise um Fenster und Türen herum.

Faschen können aus der Wandfläche plastisch hervortreten, in diese vertieft eingelegt sein oder auch nur farblich gestaltet sein (Farbfasche). Traditionell bestehen Faschen aus einer Holzverkleidung, Werksteinen oder Putz.

Die inneren Flächen der Fassadenausschnitte heißen Laibung, wenn sie mit der Wandebene rechtwinklige Schnittflächen bilden. Umrahmungen mit schrägen Schnittflächen werden Gewänden genannt. [1]

Eine rechteckige Tür- und Fensterumrahmung besteht aus den seitlichen Pfosten, dem obenliegenden Sturz und der untenliegenden Türschwelle oder der Sohlbank des Fensters.

Eine Fasche aus Putz wird als Putzfasche bezeichnet. Zur Herstellung vertieft liegender Putzfaschen wird traditionell der gleichmäßig aufgebrachte Grundputz im Bereich der Faschen mit Brettern abgedeckt. Anschließend wird auf die übrige Fassade z. B. ein grober Kratz-, Rau- oder Spritzputz aufgebracht. Nach dem Entfernen der Bretter wird der Bereich der Faschen noch mit einem dünnen Putz abgezogen und evtl. andersfarbig gestrichen.

LiteraturBearbeiten

  • Dr. Braun & Barth - Freie Architekten Dresden: Gestaltungsempfehlungen Radebeul-Wahnsdorf. Hrsg.: Große Kreisstadt Radebeul - Geschäftsbereich Stadtentwicklung. Radebeul 2007, ISBN 978-3-938460-08-5.

WeblinksBearbeiten

EinzelnachweiseBearbeiten